kulturelle Bildung

Praxisbeispiele

Wie kann eine gelungene Verknüpfung politischer und kultureller Bildungsarbeit aussehen, die im Bereich Musik stattfindet? Hier werden aktuelle Beispiele vorgestellt.

DIE REDNER Akademie: Szenen aus einer Schülerperformance zum Thema Krieg in Afghanistan. © DIE REDNER Fotograf: Jean M. Laffiteau

DIE REDNER

Kunst der Demokratie – Politik, Medien und Musik

DIE REDNER fühlen sich als Künstler in gesellschaftlicher Verantwortung. Ihre Bühnenshows sind musikalisch- filmische Dialoge mit Reden von außergewöhnlichen Menschen. In ihren Workshops geben sie jungen Menschen Gelegenheit, ihre Talente einzusetzen und sich ästhetisch-politisch zu bilden.

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Mädchen und Hip-Hop - ein Thema für Sookee

Sookee

Hip-Hop kann sensibel machen

Hip-Hop als eine der größten Jugendkulturen weltweit transportiert häufig Geschlechter-Stereotype, die den harten, coolen heterosexuellen Mann als Idealbild zeichnen und die andere Gruppen abwerten. Die Rapperin Sookee will in Workshops junge Menschen dafür sensibilisieren und Raum für Gegenentwürfe schaffen.

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Schülerinnen und Schüler aus Schwerin arbeiten zum Thema "Warschauer Ghetto".

Volker Ahmels

"Verfemte Musik" - Projektarbeit in Schwerin

Musik von Komponisten, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, steht im Mittelpunkt der Projektreihe "Verfemte Musik“ in Schwerin. Zahlreiche internationale Kooperationen, Wettbewerbe und das Festival verbinden sehr engagiert musikalische und historisch-politische Bildung.

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(c) Berliner Philharmoniker, Foto: A. Knapp

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an die Berliner Philharmoniker (Education)

Der Education-Bereich der Berliner Philharmoniker wendet sich gezielt an ein interkulturelles Publikum. Workshops und Konzerte führen in die Musik und Instrumente unterschiedlicher Regionen der Welt ein. So werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Thema eines Dialogs in der Sprache der Musik.

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Die jungen Musiker beim ersten offiziellen Auftritt des Interkulturellen Orchesters zum Neujahrsempfang des Tübinger Oberbürgermeisters im Januar 2011. Bildquelle: Stadt Tübingen

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an die Musikschule Tübingen e.V.

Um sich für andere soziale Schichten und Kulturen zu öffnen, hat die Tübinger Musikschule, deren Publikum derzeit vor allem aus einer gebildeten Mittelschicht stammt, das Interkulturelle Orchester IKU gegründet. Die ersten Konzerte zeigen, dass etwa beim Zusammenspiel von Geige- und Saz-Spielern eine ganz neue Form von Musik entsteht.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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