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kulturelle Bildung

Der Stadtraum als Bildungsort: Workshops in Kleingruppen

Die Teilnehmenden setzten sich anschließend in drei Kleingruppen mit der Frage auseinander, wie ein Projekt aussehen müsste, das den Anforderungen politischer und kultureller Bildung gerecht wird. Die Diskussionen in den verschiedenen Gruppen verliefen zum Teil sehr unterschiedlich, in allen spielte jedoch eine Klärung dessen, was die politische Bildung ausmacht und dessen, was die kulturelle Bildung ausmacht, sowie die Klärung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden eine wichtige Rolle.

Die Gruppen stellten ihre Ergebnisse im abschließenden Plenum vor. Diese reichten von einem Manifest für das ideale Projekt der kulturellen und politischen Bildung über die Herausarbeitung der Kern-Unterschiede beider Bereiche bis hin zu einer Sammlung von Gelingensbedingungen und Gefahren bei Schnittstellenprojekten.

Es wurde deutlich, dass in der politischen Bildung die Grundsätze des Beutelsbacher Konsenses eine wichtige Arbeitsgrundlage sind, also das Überwältigungsverbot, das Kontroversitätsgebot und die Maßgabe, dass Lernende in die Lage versetzt werden sollen, eine politische Situation und die eigene Interessenlage zu analysieren und entsprechend zu handeln. Dem standen Ansprüche auf künstlerische Freiheit, Subjektivität und Grenzerfahrungen auf Seiten der künstlerischen und kulturellen Bildung gegenüber.

Fast alle Gruppen betonten, dass in der Planungsphase eines gemeinsamen Projektes beide Partner sich Zeit nehmen müssten, um ihre Arbeits- und Denkweisen, ihre Ziele und Interessen auszutauschen und in einen fruchtbaren Dialog zu treten. Nur so könnten gegenseitige Vereinnahmungen vermieden werden und die Reibungsstellen fruchtbar gemacht werden. Das Interesse an einer Fortsetzung des Austauschs war insgesamt groß.

Mehr zu den einzelnen Gruppenergebnissen lesen Sie hier:

Workshop 1

Ergebnispräsentation der Kleingruppen

"Manifest für das ideale Projekt"

In der Kleingruppe "Empore" entstand ein Manifest für das ideale Projekt in politischer und kultureller Bildung, das Gelingensbedingungen formuliert und Thesen postuliert. Dabei stehen besonders das Erreichen neuer Zielgruppen und ein dialogisches Miteinander auf Augenhöhe im Mittelpunkt.

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Workshop 2: Kleingruppe 2 (Saal)

Ergebnispräsentation der Kleingruppen

"Bedenken und Unterschiede fruchtbar machen"

In der Kleingruppe "Saal" standen Diskussionen über die Abgrenzung von politischer und kultureller Bildung im Mittelpunkt der Diskussionen und die Frage, wie ein gelingendes Miteinander in der Projektentwicklung aussehen könnte.

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Workshop 3: Kleingruppe "Sofaecke"

Ergebnispräsentation der Kleingruppen

"Räume geben für gemeinsames Tun"

In der Kleingruppe "Sofaecke" stand die Suche nach Kriterien für ein gelungenes Projekt im Fokus. Transparenz über die Interessen, die man mit einem Projekt verfolge, (ergebnis-) offene Handlungsräume zu schaffen und Dissenz zuzulassen waren dabei wichtige Aspekte.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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