kulturelle Bildung

Dokumentation der Klasse Denken Veranstaltungen im Rahmen der phil.cologne 2018

KLASSE DENKEN auf der phil.cologne - Kinder im KinosaalKLASSE DENKEN auf der phil.cologne (© Ast/Juergens)
Auch 2018 veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung, bpb in Kooperation mit dem phil. e.V – Verein zur Förderung der Philosophie die Kinder- und Jugendveranstaltungen KLASSE DENKEN. Im Rahmen der sechsten phil.cologne kamen Schüler/innen aus Grund- und weiterführenden Schulen in insgesamt 18 Veranstaltungen mit Philosoph/innen ins Gespräch. Die Schüler/innen diskutierten Fragen wie: kann das Lügen moralisch sein? Wie verhalten sich Markt und Moral zueinander? Wie ist der Tod zu bewerten? Das Philosophieren erwies sich dabei als diskursiver Reflexionsvorgang, der nicht nur die Einnahme von vorurteilsfreien Perspektiven fördert, sondern zugleich die eigene kritische Urteilskompetenz bildet.

Kann das Lügen moralisch sein?

Susanne Boshammer und Ralph Erdenberger eröffneten ihre Veranstaltung mit einer allgemeinen Betrachtung der Lüge. Über das Zitat "enjoy your lie" kamen sie mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern verschiedener zehnter Klassen ins Gespräch.

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Markt und Moral. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Am Mittag des 5. Juni stand das Spannungsverhältnis von Markt und Moral im Mittelpunkt einer KLASSE DENKEN Veranstaltung. Jürgen Wiebicke eröffnete die Veranstaltung indem er die Schülerinnen und Schüler nach ihrer Einschätzung der Wichtigkeit von Geld befragte.

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Menschen, Mäuse und Maschinen

Was zeichnet den Unterschied zwischen Pflanzen und Maschinen aus? Spielerisch eröffnete Wolfgang Buschlinger mit dieser Frage die KLASSE DENKEN Veranstaltung "Menschen, Mäuse und Maschinen".

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Was ist nach dem Tod?

Bevor Yves Bossart, Moderator der Sendung "Sternstunde Philosophie", den Schülerinnen und Schülern (9. Klasse) einige Überlegungen der Philosophie zum Thema Tod vorstellte, begann er mit einer allgemeineren Darstellung der Kernanliegen der Philosophie.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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