Zukunft Bildung

22.10.2018 | Von:
Nicole Klinkhammer
Katharina C. Erhard

Politische Initiativen und Reformen

Mehr und bessere Angebote frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland und Europa

Welche Herausforderungen bestehen für den weiteren Ausbau?
Der Bedarf an Kleinkindbetreuung für Familien ist in Deutschland nach wie vor nicht gedeckt, und er steigt weiterhin an, wie nicht zuletzt die aktuelle DJI-Kinderbetreuungsstudie (vgl. Alt et al. 2017) zeigt. Daher bleibt es notwendig, das Angebot an Betreuungsplätzen noch mehr auszuweiten und gleichzeitig den Zugang zu den bestehenden Angeboten für alle Kinder zu verbessern. Denn in vielen Kommunen ist es noch immer gängige Praxis, die begrenzte Zahl an Betreuungsplätzen nach einem bestimmten festgestellten Bedarf zu vergeben, etwa bevorzugt erwerbstätige Eltern zu versorgen. Und das obwohl von Rechts wegen jedes Kind, unabhängig von der Beschäftigungssituation der Eltern, Anspruch auf einen Platz hat. Aber auch lange Wartelisten, in die sich Eltern mit Betreuungswunsch für ihre Kinder bei den Angeboten eintragen müssen, und die durch eine Betreuung anfallenden Kosten, wie etwa je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich hohe Elternbeiträge oder ein Verpflegungsgeld, haben Einfluss darauf ob und welche Kinder öffentlich geförderte Kindertagesbetreuung nutzen können (Mehr dazu in diesem Beitrag).

Der weitere Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung ist bei allen politischen Zielvorgaben indes in der Praxis schwer umzusetzen, besonders weil es an qualifizierten pädagogischen Fachkräften für die Einrichtungen fehlt. Dieser Engpass wird auf absehbare Zeit auch nicht behoben sein, das zeigen aktuelle Berechnungen eindrücklich: Wenn man den Geburtenanstieg, die Zuwanderung, nicht erfüllte Betreuungswünsche der Eltern und einen politisch angestrebten verbesserten Personalschlüssel in den Einrichtungen zugrunde legt, dann werden allein bis zum Jahr 2025 etwa 329.000 zusätzliche pädagogische Fachkräfte in Krippen, Kindergärten und in der Grundschulbetreuung gebraucht (Rauschenbach, Schilling & Meiner-Teubner 2017). Experten rechnen jedoch in dieser Zeit mit nur etwa 274.000 neu ausgebildeten Fachkräften [1], die in die Kindertagesbetreuung einsteigen. Daher versuchen die Bundesländer heute bereits mit anderen Strategien, schnelle und dauerhaft tragfähige Lösungen für den Fachkräftemangel zu finden: So sollen etwa Fachkräfte zurückgewonnen werden, die diesen Bereich bereits verlassen haben, die Aus- und Weiterbildung in der Kindertagesbetreuung ausgebaut, Ausbildungswege verkürzt und Quereinsteiger besser anerkannt werden.

Bessere Angebote: Nationale Initiativen zur Qualitätsverbesserung

Um das System der frühkindlichen Bildung und Betreuung nachhaltig weiterzuentwickeln, sind aber nicht nur zusätzliche Betreuungsplätze erforderlich. Vielmehr geht es auch um verbesserte Ansätze für eine wirksame Förderung frühkindlicher Lernprozesse und eine bessere Ausstattung der Betreuungseinrichtungen bzw. der Tagespflege. Was wurde mit Blick auf diese inhaltlichen und strukturellen Fragen politisch bisher unternommen?

Einführung von Bildungsplänen
Bereits 2004 verständigten sich die zuständigen Fachministerinnen und Fachminister der Länder im Rahmen der Jugend- und Familienministerkonferenz auf gemeinsame Ziele, die das Profil sowie den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Kindertageseinrichtungen genauer bestimmen sollten. Auf Basis dieser offen formulierten Leitgedanken entwickelten alle Bundesländer anschließend eigene Bildungspläne [2], die viele Übereinstimmungen mit Blick auf das Verständnis vom Kind, die Bedeutung von Spiel und Lernen sowie die kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse aufweisen und relevante Bildungs- und Erziehungsbereiche wie Sprache, Lese- und Schreibkompetenz, , Körper, Gesundheit und Bewegung oder Ethik und Religion beschreiben. Bedeutende Unterschiede gibt es jedoch hinsichtlich des Umfangs, der Verbindlichkeit, des Geltungsbereichs [3] sowie der Art und des Ausmaßes an Unterstützung bei der Umsetzung dieser Ziele. Mit Blick auf die inhaltliche Weiterentwicklung haben diese Bildungspläne in den letzten Jahren wichtige Grundlagen und Impulse für die Auseinandersetzung mit frühkindlichen Bildungs- und Lernprozessen geliefert und den "Abschied von der Unverbindlichkeit" (Diskowski 2012) mit Blick auf den Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen in Deutschland eingeleitet.

Deshalb wurde im Jahre 2014 ein Qualitätsentwicklungsprozess auf Bundesebene angestoßen.[4] Besonders ist an diesem Prozess, dass er auf einem breit angelegten partizipativen Verfahren basiert, mit dem Ziel eine Verständigung über gemeinsame Qualitätsziele im Feld der Kindertagesbetreuung zu erreichen. Dies ist insofern ein Novum als es eine solche bundeslandübergreifende Verständigung noch nicht gab. Den Anstoß gab die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig mit den Fachministerinnen und Fachministern der Länder auf der ersten Konferenz zur Frühen Bildung. Sie bildete den Startschuss für die Formulierung der gemeinsamen Qualitätsziele für die Kindertagesbetreuung. Hierzu wurde die Arbeitsgruppe "Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" gegründet, an der Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände mitwirkten. In einem sogenannten Expertendialog wurden außerdem weitere fachpolitische Verbände und Organisationen aus dem Feld der Kindertagesbetreuung und der Wissenschaft eingebunden. Im November 2016 legte die Arbeitsgruppe einen Zwischenbericht vor, in dem sich die Beteiligten erstmals auf gemeinsame Handlungsziele zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung verständigten: etwa eine besseres Verhältnis der Anzahl von Fachkräften und Kindern in den Einrichtungen (Fachkraft-Kind-Relation), die angemessene Qualifizierung von Fachkräften, die Stärkung der Einrichtungsleitungen sowie die Professionalisierung der Kindertagespflege (vgl. BMFSFJ/JFMK 2016). Diese Handlungsziele sollen nun in Deutschland mit dem "Gute-Kita-Gesetz" [5] umgesetzt werden. Dabei dienen die im Zwischenbericht skizzierten Handlungsfelder und -ziele als ein sogenannter "Instrumentenkasten", der die Basis für die anvisierten Verbesserungen bilden soll. Hierfür ist ein Finanzvolumen von 5,5 Milliarden Euro bis 2022 aus dem Bundeshaushalt vorgesehen. Nachdem das Bundeskabinett das Gesetz beschlossen hat, soll es zum 1. März 2019 in Kraft treten.

Wenngleich dieses Vorhaben durchaus einen ersten Meilenstein in den bundesdeutschen Bemühungen zur Regulierung von Qualitätsverbesserungen darstellen kann, fehlt es noch an wichtigen Konkretisierungen. Dazu gehört u.a. das Gesetz auf Dauer zu stellen und mit einem tragfähigen Budget für umfassende Maßnahmen auszustatten (vgl. dazu BMFSFJ/JFMK 2016, S.56ff.). Die zeitliche Entfristung als auch die Höhe des Finanzvolumens sind erste Punkte einer Liste, die u.a. von Themen wie einer konkreten Festschreibung struktureller Qualitätsziele (z.B. Fachkraft-Kind-Relation) oder einer konkreten Regelung des Finanzflusses von Ländern an die letztlich für die Umsetzung verantwortlichen Kommunen ergänzt werden müssen, damit das Gesetz seine geplante Wirkung – Qualität zu verbessern – nicht verfehlt.

Inhaltliche Profilierung und Qualifizierung der Kindertagespflege
Die Kindertagespflege hat in den letzten Jahren eine erhebliche Aufwertung erfahren. Durch das Tagesbetreuungsausbaugesetz wurde sie gesetzlich mit Kindertageseinrichtungen gleichgestellt (siehe oben). Damit unterliegt sie dem gleichen Auftrag zur Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern unter drei Jahren wie Kindertageseinrichtungen. Da eine kindliche Förderung bis dahin in dieser Betreuungsform nicht systematisch vorausgesetzt wurde, hatte diese gesetzliche Aufwertung grundlegende Auswirkungen auf inhaltliche Handlungszusammenhänge der Kindertagespflege (vgl. Pabst/Schoyerer 2015, S. 14). Aus diesem Grund haben viele Kommunen und Gemeinden die Anforderungen an die Qualifikation der Tagesmütter und -väter angehoben und Qualifizierungskurse für sie eingeführt oder bestehende Kurse weiterentwickelt und ausgebaut [6]. Diese Kurse dienen einer Grundqualifizierung von Tagesmüttern und -vätern, damit sie die für die Ausübung der Tätigkeit erforderlichen vertieften fachlichen Kenntnisse erwerben. Allerdings sind die Kurse nicht vergleichbar mit den Qualifizierungsvoraussetzungen, die für die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen gelten. Die Tätigkeit in der Tagespflege erfordert keine abgeschlossene Berufsausbildung, vorausgesetzt werden vielmehr die persönliche Eignung und eine Mindestqualifikation. Während eine solche Mindestqualifikation für Tagespflegepersonen einen Umfang bis zum 300 Unterrichtseinheiten [7] haben kann, absolvieren Erzieherinnen und Erzieher eine mehrjährige Ausbildung an einer Fachschule oder einer Fachakademie für Sozialpädagogik. Auch Kinderpflegerinnen und –pfleger und Sozialassistentinnenen und -assistenten, die in der Regel als Zweitkräfte in den Kita-Gruppen tätig sind, verfügen über eine Berufsfachschulqualifikation. Sie sind geringer qualifiziert als Erzieherinnen und Erzieher, jedoch fachpädagogisch ausgebildet. Diese Ausbildung ist für Tagespflegepersonen nicht erforderlich. Sie müssen lediglich ihre fachliche Eignung sowie Kenntnisse über die Anforderungen an die Tätigkeit als Tagesbetreuungsperson nachweisen.

Diese Unterschiede werden auch in den oben genannten Handlungszielen des Zwischenberichts deutlich: Die Fachkräfte sollen besser ausgebildet und die Ausbildung auf Basis eines kompetenzorientierten Qualifikationsprofils an die sich verändernden

Anforderungen angepasst werden. Kindertagespflegepersonen sollen wiederum eine verbesserte fachliche Grundqualifizierung erhalten und regelmäßig Fort- und Weiterbildungen wahrnehmen.

Internationale Initiativen zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung

Eine vom Europäischen Rat beauftragte Gruppe von Expertinnen und Experten aus 27 europäischen Ländern legte 2014 einen "Qualitätsleitrahmen" für frühkindlichen Bildung und Betreuung vor (siehe Infobox), der in vielen europäischen Ländern Reformen anregte oder bereits laufenden Reformen Rückenwind verschaffte (Lazzari 2017). Darin wurden zu den Fragen von Zugang, Fachkräften, Bildungsprogrammen (Curricula), Evaluation und Monitoring sowie Steuerung und Finanzierung der frühkindlichen Bildung konkrete Ziele und Maßnahmen formuliert, an denen sich die Politikgestaltung auf der örtlichen, regionalen und nationalen Ebene orientieren kann (vgl. EU-Arbeitsgruppe 2014).

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Vorschlag für einen Europäischen Qualitätsleitrahmen (2014)

Die Thematische Arbeitsgruppe "Frühkindliche Bildung und Betreuung" (Thematic Working Group "Early Childhood Education and Care") wurde im Frühjahr 2012 durch einen Beschluss des Europäischen Rates gegründet. Während ihres zweijährigen Mandates erarbeitete die Gruppe einen europäischen Orientierungsrahmen zur Qualität frühkindlicher Bildung und Betreuung. Unter anderem wird hier das Ziel formuliert, dass für alle Familien und ihre Kinder ein Angebot der frühkindlichen Bildung und Betreuung verfügbar und erschwinglich sein sollte. Weitere Ziele sind die Herstellung förderlicher Arbeitsbedingungen mit einer fachlichen Leitung, die Entwicklung eines ganzheitlichen Curriculums sowie die Verankerung von systematischem, regelmäßigem Monitoring und Evaluation. Ganzheitlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass den verschiedenen Facetten der kindlichen Entwicklung, des kindlichen Wohlbefindens und der kindlichen Lernbedürfnisse – auch hinsichtlich der sozialen, emotionalen, körperlichen, sprachlichen und kognitiven Entwicklung – Beachtung geschenkt wird (vgl. ebd., Glossar S. 78).
Das Besondere an diesem Qualitätsleitrahmen ist zum einen, dass er auf einem breiten Konsens der Mitgliedsländer basiert und damit eine entsprechende Unterstützung erfährt. Zum anderen wird er mit seinen offenen Zielformulierungen den unterschiedlichen Ausgangslagen in den Mitgliedsländern gerecht, ohne diese in ihrer Entwicklung zu unter- oder zu überfordern.

Download: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/repository/education/policy/strategic-framework/archive/documents/ecec-quality-framework_de.pdf

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prägt seit Ende der 1990er Jahre mit ihrer "Starting Strong Series" ebenfalls die internationale Fachdebatte. Sie veröffentlichte mit Starting Strong III eine "Qualitätstoolbox", die Reformstrategien, Erfahrungen und Beispiele guter Praxis zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bündelt (vgl. OECD 2013). Die darauffolgende Studie Starting Strong IV konzentrierte sich auf die Frage, wie die Qualität in diesen Bereichen mithilfe eines Monitoringsystems weiterentwickelt und nachhaltig gesichert werden kann (OECD 2016). Ebenfalls seit Ende der 1990er Jahre erscheint jährlich der Bericht "Bildung auf einen Blick", der basierend auf statistischen Kennzahlen ("Bildungsindikatoren") unter anderem über die Strukturen und die Finanzierung von Bildungssystemen sowie über die Bildungsbeteiligung in verschiedenen Ländern informiert (OECD 2017). Vor einigen Jahren wurden Indikatoren zur frühkindlichen Bildung in den Bericht aufgenommen. Mit ihren international vergleichenden Studien und der damit einhergehenden Berichterstattung versucht die OECD programmatisch, die Debatte über frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote sowie die Politikgestaltung in diesem Feld zu beeinflussen. Die Organisation ist aufgrund ihrer wirtschaftsliberalen Ausrichtung in der bundesdeutschen Fachszene durchaus umstritten. Mit ihren bildungspolitischen Aktivitäten, allen voran der PISA-Studie, hat sie die bundesdeutsche Auseinandersetzung mit frühkindlicher Bildung jedoch verändert und an einigen Stellen vorangetrieben.

Fazit: Ein Feld im Um- und Aufbruch

In kaum einem anderen Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe hat sich in den vergangenen Jahren eine derartige Dynamik und Veränderung beobachten lassen wie in der Kindertagesbetreuung. In Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern weltweit, rückte der Ausbau und die Weiterentwicklung der Angebote frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung ganz oben auf die fachpolitische und -praktische Agenda. Hierzulande steht das System frühkindlicher Bildung vor enormen Herausforderungen: Es gilt, dem weiterhin steigenden Bedarf durch zusätzliche Betreuungsplätze zu begegnen und den Zugang zu vorhandenen Angeboten zu erleichtern. Gleichzeitig ist es dringend notwendig, die Rahmenbedingungen von Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege zu verbessern. Eine gute Fachkraft-Kind-Relation, regelmäßige Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte sowie deren Unterstützung durch Fachberatungen sind zentrale Voraussetzungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Qualität in der pädagogischen Praxis, in den Einrichtungen sowie im System der frühkindlichen Bildung und Betreuung insgesamt.

Fußnoten

1.
Die Zahl der Neuzugänge basiert auf "einer Fortschreibung der zuletzt erfolgreich abgelegten Examina in den einschlägigen Berufs- und Hochschulausbildungen und der dabei berücksichtigten ausbildungsspezifischen Übergangsquoten in das Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung" (vgl. Rauschenbach, Schilling & Meiner-Teubner, S.32).
2.
Je nach Bundesland werden diese unterschiedlich bezeichnet: von Orientierungsplan (Baden-Württemberg, Niedersachsen) über Bildungs- und Erziehungsplan (Bayern, Hessen) bis hin zu Bildungsgrundsätze (Nordrhein-Westfalen) oder Bildungsprogramm (Saarland, Sachsen-Anhalt). Alle Bildungspläne können online auf dem Deutschen Bildungsserver abgerufen werden: https://www.bildungsserver.de/Bildungsplaene-der-Bundeslaender-fuer-die-fruehe-Bildung-in-Kindertageseinrichtungen-2027-de.html
3.
Der Geltungsbereich kann sich lediglich auf die Krippe und den Kindergarten beziehen, alle Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege umfassen oder erweitert die verschiedenen Formen der Kindertagesbetreuung, die Schule und die Familie miteinschließen (vgl. Textor 2016).
4.
Mehr Informationen und eine ausführliche Dokumentation finden sich online unter: https://www.fruehe-chancen.de/qualitaet/qualitaetsentwicklungsprozess/
5.
Ausführliche Informationen dazu finden sich unter: https://www.fruehe-chancen.de/qualitaet/gute-kita-gesetz/
6.
Dabei bildet das hierfür konzipierte DJI-Curriculum "Qualifizierung in der Kindertagespflege" mit einem Umfang von 160 Unterrichtsstunden oder das kompetenzorientierte Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege (QHB) des DJI mit einem Umfang von 300 Unterrichtsstunden vielerorts eine zentrale Grundlage.
7.
Der Umfang dieser Unterrichtseinheiten ist nicht bundeseinheitlich vorgeschrieben und variiert somit erheblich. Die Mehrheit der Tagespflegepersonen hat im Jahr 2016 einen Qualifizierungskurs von mindestens 160 Stunden absolviert (vgl. Autorengruppe Fachkräftebarometer 2017, S. 49).
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Autoren: Nicole Klinkhammer, Katharina C. Erhard für bpb.de
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