Dossierbild: Verbotene Spiele

Was bringen Gesetze?

Zwei Verschärfungen des deutschen Jugendmedienschutzes werden derzeit diskutiert: Zum einen ein Verbot der Herstellung, Verbreitung, Veröffentlichung und des Erwerbs "virtueller Killerspiele", zum anderen eine Ausdehnung der Indizierung auf "gewaltbeherrschte" Spiele. Kritiker wenden ein, die jetzigen Gesetze seien schon die strengsten in Europa. Jugendliche könnten ohnehin über Internet und andere Wege jedes Verbot umgehen, Grenzübertritte gehörten zum Erwachsenwerden. Wie sinnvoll wären also neue Gesetze? Was braucht effizienter Jugendmedienschutz außer Gesetzen noch?

Wolfgang Schulz / Stephan Dreyer

Einstieg: Möglichkeiten und Grenzen gesetzlicher Jugendschutzvorgaben

Wolfgang Schulz und Stephan Dreyer skizzieren den aktuellen Stand des Jugendmedienschutzes bei Computerspielen und erklären, warum diese Gesetze so schwer durchzusetzen sind.

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Günther Beckstein

Gewaltspiele haben in unserer Gesellschaft keinen Platz

USK-Alterskennzeichen und Indizierungen reichen nicht, um gewaltverherrlichende Spiele vom Markt zu drängen. Ein Verbot ihrer Herstellung und ihres Vertriebs ist daher sinnvoll.

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Gritje Bettin

Die Jugend schützen, aber die Freiheit bewahren

Wer Amokläufen, wie denen von Erfurt oder Emsdetten, vorbeugen will, wird dieses Ziel nicht mit Verboten von "Killerspielen" erreichen.

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Winfred Kaminski

Verbote verstellen alle Wege zur Kommunikation

Wer zu oft "Alarm! Alarm!" schreit, wird gerade dann nicht mehr gehört und ernst genommen, wenn es wirklich brennt.

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Alexander T. Müller / Winfred Kaminski

Chat-Transkript

Was bringen Gesetze? Darüber diskutierten am 8. November im bpb-Live-Chat Alexander Müller, Managing Director beim eSports-Team SK-Gaming, und Winfred Kaminski, Professor für Kulturpädagogik an der Fachhochschule Köln und Direktor des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik.

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Computerspiele und Pädagogik

spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Pädagogen, Eltern und Gamer sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen.

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Medienpädagogische Workshops zu Computerspielen

Eltern-LAN – Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Bei der Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

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Wer möchte diese DVD ausprobieren? Auf der DVD geht es u.a. um die Berichterstattung von Medien im Krieg und die Wirkung von Kriegs- und Gewaltdarstellungen in Filmen und Computerspielen.

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Die Netzdebatte

Netzdebatte ist das Debattenportal der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Weblog greift Themen auf, die die Gesellschaft bewegen. Netzdebatte erklärt Hintergründe, bildet Positionen ab und bietet einen Ort zum Diskutieren.

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