Cinema fairbindet

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"Cinema fairbindet" ist ein entwicklungspolitischer Sonderpreis, der 2011 erstmalig im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin vergeben wurde und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestiftet wird. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr der iranische Kinderfilm "Bad o meh - Wind und Nebel" von Mohammad Ali Talebi. In Zusammenarbeit mit dem Arsenal Institut für Film- und Videokunst e.V. wird der Film ab Ende Oktober 2011auf einer bundesweiten Roadshow mit Sondervorführungen präsentiert.

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt diese Preisinitiative als Kooperationspartnerin und stellt zum Kinostart am 20. Oktober 2011 auf dieser Themenseite den Gewinnerfilm "Bad o Meh - Wind und Nebel" ausführlich vor. Eine Filmbesprechung, zwei Hintergrundartikel sowie ein Interview mit dem Regisseur Mohammad Ali Talebi bilden den Kontext einer filmästhetischen wie inhaltlichen Auseinandersetzung. Da die Auszeichnung an einen iranischen Film ging, lassen sich darüber hinaus interessante thematische Verknüpfungen mit dem diesjährigen "Schwerpunkt Iran" der Bundeszentrale für politische Bildung herstellen.

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Cinema fairbindet

Über "Cinema fairbindet" und die Roadshow von "Bad o meh - Wind und Nebel"

"Cinema fairbindet" ist ein entwicklungspolitischer Sonderpreis, der 2011 erstmalig im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin vergeben wurde und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestiftet wird. Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt diese Preisinitiative und stellt den diesjährigen iranischen Gewinnerfilm "Bad o Meh – Wind und Nebel" auf einer Themenseite ausführlich vor. Weiter...

Filmstill aus "Bad o meh - Wind und Nebel"

Rezension "Bad o meh - Wind und Nebel"

Das Geheimnis der Wildgans

Wie aus einer anderen Welt scheint der Film "Bad o meh - Wind und Nebel". Es ist eine Welt der Naturgewalten und der starken Kontraste. Im Dickicht des Märchenwaldes lauern die unbewussten Ängste und findet sich schließlich Erlösung. Tiere sind Boten einer anderen Welt und sprechen durch Zeichen und geheimnisvolle Stimmen. Weiter...

Mohammad Ali Talebi

Interview mit Mohammad Ali Talebi

"Ich wollte eine humanistische Perspektive entwickeln"

In einem Gespräch für die bpb spricht der Regisseur von "Bad o meh - Wind und Nebel", über die Gründe in seinem Film die sozialen Aspekte des Krieges aufzuzeigen und er verrät warum er dafür die Form des Kinderfilms gewählt hat. Auch die Frage der Filmzensur bleibt nicht unangesprochen. Weiter...

Trailer

"Bad o meh - Wind und Nebel"

Schon der Trailer zu "Bad o meh - Wind und Nebel" vermittelt ein Gefühl dafür, wie viel Mühe der Regisseur Mohammad Ali Talebi darauf verwendet hat, seine Geschichte vor allem durch eine eindringliche Tongestaltung und eine symbolhafte Bildsprache zu erzählen. Weiter...

Filmstill aus "Wasser, Wind, Sand" von Amir Naderi, Copyright

Robert M. Richter

Mit Kinderfilmen die Zensur austricksen

Seit über 20 Jahren genießen iranische Kinderfilme weltweit große Anerkennung. Ohne Beachtung des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Hintergrunds ergibt sich indes ein falsches Bild des iranischen Kinderfilms. Gewachsen im Umfeld der Bildungspolitik des Schah-Regimes, waren Kinderfilme nach der Revolution eine elegante Möglichkeit, die Zensur auszutricksen. Weiter...

Filmstill aus "Die Nacht, in der es regnete" von Kamran Schirdel

Robert M. Richter

Der iranische Film im Wandel der Zeit

Viele iranische Filme, die nach der islamischen Revolution entstanden, sind im Ausland bekannt und anerkannt. Nicht aber die Filme, die vor 1979 gedreht wurden. Ein kurzer Streifzug durch die iranische Filmgeschichte von den 1960er-Jahren bis heute offenbart, dass der zeitgenössische iranische Film seine Wurzeln in den 1960er und 1970er-Jahren hat. Weiter...

Eine Unterstützerin des Präsidentschaftskandidaten Mir Hossein Mussawi bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tehran im Juni 2009.

Rudolph Chimelli

Iran ist anders

Als im Frühjahr 2011 die Menschen in Tunesien und Ägypten ihre Regierungen stürzten, blickte die Welt erneut auch auf Iran: Im Sommer 2009 hatte es dort Massendemonstrationen gegen das Regime gegeben, die sogenannte Grüne Bewegung forderte Reformen. Doch der Protest wurde blutig unterdrückt. Die Chancen auf eine Neubelebung sind gering, meint der Nahost-Experte Rudolph Chimelli. Weiter...

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Iran ist ein sehr junges Land: Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind jünger als 30 Jahre, und sie sind unzufrieden über die wirtschaftliche Situation. Trotz staatlicher Zensur und Repressionen hat sich in Iran eine vielfältige Zivilgesellschaft entwickelt. Weiter...