Zukunft Bildung

Datenreport 2016: Allgemeinbildende und berufliche Schulen

3.5.2016
Das Grundgesetz überlässt den Ländern im föderalen System die Gesetzgebungskompetenz für das Schulwesen. Im Rahmen ihrer Kulturhoheit gestalten die Länder ihr Bildungssystem entsprechend den regionalen Erfordernissen sowie den gesellschaftlichen und politischen Wertvorstellungen.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe IISchülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II (© picture-alliance/AP)

Schülerinnen und Schüler




Zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 wurden in Deutschland 711.000 Kinder eingeschult. Dies entspricht einer Zunahme von 3,1 % im Vergleich zum Vorjahr, in dem 690.000 Schülerinnen und Schüler ihren Ranzen zum ersten Mal packten. Gegenüber dem Jahr 2004 nahm die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger in Deutschland um 13 % ab. Hintergrund hierfür sind demografische Entwicklungen: Ende 2004 lag die Zahl der Fünf- bis Sechsjährigen in Deutschland insgesamt bei 779.000, Ende 2014 bei nur noch 679.000. Dabei gibt es große regionale Unterschiede. Während die Zahl der Kinder im einschulungsrelevanten Alter im früheren Bundesgebiet zwischen Ende 2004 und Ende 2014 um 17 % gesunken ist, stieg sie in den neuen Bundesländern und Berlin um 6 % an. Das führte dazu, dass im Jahr 2014 im früheren Bundesgebiet 17 % weniger Kinder eingeschult wurden als im Jahr 2004, in den neuen Bundesländern und Berlin jedoch 9 % mehr. 


Die Einschulungen wirkten sich entsprechend zeitversetzt auf die Schülerzahlen in allen Bildungsbereichen aus. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen sank in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich von 9,6 Millionen im Jahr 2004 auf 8,4 Millionen im Jahr 2014. Deutliche Unterschiede gab es zwischen Ost- und Westdeutschland: In den neuen Ländern sind die Schülerzahlen aufgrund des starken Geburtenrückgangs zu Beginn der 1990er-Jahre beständig gesunken und lagen 2014 um 11 % unter dem Stand von 2004. Im Westen dagegen stiegen die Schülerzahlen an allgemeinbildenden Schulen bis 2004. Danach setzte ein Rückgang ein, der dazu führte, dass 2014 die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 13 % unter dem Stand von 2004 lag.
Abb 2 Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen — in MillionenAbb 2 Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen — in Millionen Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Während die Schülerinnen und Schüler eines Wohnbezirks in der Regel gemeinsam an der Grundschule unterrichtet werden, richtet sich im Anschluss daran die weitere Schullaufbahn der Kinder nach den schulischen Leistungen, der Empfehlung der Grundschule sowie dem Wunsch der Eltern. Der größte Teil der Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen des Sekundarbereichs besuchte ein Gymnasium. Ihr Anteil stieg von 41 % im Jahr 2004 auf 45 % im Jahr 2014. In demselben Zeitraum sank der Anteil der Jugendlichen, die an Hauptschulen unterrichtet wurden, von 18 % auf 10 %. Aufgrund der länderspezifischen Bildungspolitik gab es allerdings Unterschiede in der Struktur der weiterführenden Schulen. Sowohl in den westdeutschen als auch in den ostdeutschen Bundesländern wurde 2014 der größte Teil der Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe an Gymnasien unterrichtet. Auch hielt der Trend weiterhin an, dass die Jugendlichen in den westdeutschen Bundesländern am zweithäufigsten an Realschulen (22 %) lernten, während sie in den ostdeutschen Bundesländern Schularten mit mehreren Bildungsgängen (32 %) besuchten. Diese Schularten (mit länderspezifisch unterschiedlichen Bezeichnungen) führen zum Hauptschulabschluss oder zum Realschulabschluss. Diese Schulstruktur trägt auch dazu bei, dass trotz der demografischen Entwicklung – insbesondere in den Flächenländern – ein wohnortnahes Schulangebot erhalten werden kann.
Tab 1 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen
nach Schularten — in TausendTab 1 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen nach Schularten — in Tausend Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Neben den bereits genannten Schularten gibt es Förderschulen, an denen körperlich, geistig oder seelisch benachteiligte oder sozial gefährdete Kinder unterrichtet werden. Im Jahr 2014 besuchten 335.000 Kinder eine Förderschule, dies sind gut 4 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die außerhalb von Förderschulen an den übrigen allgemeinbildenden Schulen (insbesondere an Grundschulen) unterrichtet werden, hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Während im Jahr 2004 bundesweit lediglich 63.000 sogenannte Integrationsschüler sonstige allgemeinbildende Schulen besuchten, waren es im Jahr 2014 bereits 152.000 Integrationsschülerinnen und -schüler. Das entspricht einem Anteil von 2 % an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen.


An den Grundschulen, an denen in der Regel alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden, waren Mädchen (49 %) und Jungen (51 %) etwa gleich verteilt. An den weiterführenden Schularten war der Jungenanteil unterschiedlich: Die Spanne reichte im Jahr 2014 von 47 % an Gymnasien über 51 % an Realschulen bis zu 57 % an Hauptschulen. An Förderschulen betrug der Anteil der männlichen Schüler 64 %.


Ein großer Teil der Jugendlichen beginnt nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schulen eine Berufsausbildung im dualen System von Teilzeit-Berufsschule und Betrieb. Die Berufsschule ergänzt im dualen Ausbildungssystem die gleichzeitige praktische Ausbildung im Betrieb. Daneben wird die Teilzeit-Berufsschule auch von Jugendlichen unter 18 Jahren ohne Ausbildungsvertrag besucht, die noch der Schulpflicht unterliegen und keine andere Schule besuchen. Insgesamt wurden 2014 in Deutschland 1,4 Millionen Jugendliche an Teilzeit-Berufsschulen unterrichtet. In den vergangenen zehn Jahren nahm ihre Zahl um 14 % ab. 

Tab 2 Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen 
nach Schularten — in TausendTab 2 Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen nach Schularten — in Tausend Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Neben den Berufsausbildungen im dualen System gibt es Formen der schulischen Berufsausbildung, die im Wesentlichen an Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens angeboten werden. Dabei handelt es sich neben den Gesundheits- und Sozialberufen vor allem um Assistenzberufe, wie zum Beispiel Kaufmännische/r Assistent/-in, Wirtschaftsassistent/-in oder Technische/r Assistent/ -in für Informatik. Rund 387.000 Jugendliche befanden sich 2014 in einer schulischen Berufsausbildung; das waren 21 % aller Jugendlichen, die eine Berufsausbildung absolvierten.
Abb 3 Schülerinnen und Schüler in 
Berufsausbildung nach Schularten — in ProzentAbb 3 Schülerinnen und Schüler in Berufsausbildung nach Schularten — in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


An beruflichen Schulen können auch allgemeinbildende Abschlüsse erworben werden. Eine Studienberechtigung strebten 2014 rund 350.000 Jugendliche mit dem Besuch von Fachoberschulen, Fachgymnasien oder Berufsoberschulen beziehungsweise Technischen Oberschulen an. Im Vergleich zu 2004 hat die Zahl der Schülerinnen und Schüler an diesen Schularten um 36 % zugenommen. Fachschulen (einschließlich Fachakademien) werden in der Regel nach einer bereits erworbenen Berufsausbildung und praktischer Berufserfahrung besucht und vermitteln eine weitergehende fachliche Ausbildung im Beruf. Im Jahr 2014 gab es 202.000 Fachschülerinnen und -schüler. Die übrigen Schüler an beruflichen Schulen versuchten durch den Besuch berufsvorbereitender Schulen (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr oder Berufsfachschulen, soweit sie nicht berufsausbildend sind), durch das Erreichen eines Haupt- oder Realschulabschlusses oder durch den Erwerb beruflicher Grundkenntnisse ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.


In den letzten Jahren ist das Interesse an Privatschulen deutlich gestiegen. Den rechtlichen Rahmen für die Gründung und den Betrieb von Privatschulen legen die jeweiligen Schulgesetze der Länder fest. In der Regel können Privatschulen von natürlichen sowie juristischen Personen (wie zum Beispiel Kirchen, Vereinen) errichtet und betrieben werden. Im Jahr 2014 besuchten 737.000 Schülerinnen und Schüler private allgemeinbildende Schulen und 239.000 private berufliche Schulen. Das entsprach einem Anteil von 9 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und 10 % an beruflichen Schulen. Im Vergleich dazu lag 2004 der Anteil der Privatschülerinnen und -schüler an allen Schülerinnen und Schülern der allgemeinbildenden Schulen bei 6 % und der beruflichen Schulen bei 8 %.
Abb 4 Anteil der Privatschülerinnen und -schüler — in ProzentAbb 4 Anteil der Privatschülerinnen und -schüler — in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Allgemeinbildende und berufliche Abschlüsse




Im Jahr 2014 wurden 851.000 junge Menschen (mit und ohne Schulabschluss) aus den allgemeinbildenden Schulen entlassen. Das sind 14 % weniger als 2004. Knapp 6 % der Schulentlassenen blieben 2014 ohne Abschluss, 17 % erwarben den Hauptschulabschluss und 33 % die allgemeine Hochschulreife. Diese Struktur hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Vor zehn Jahren verließen noch 8 % der Jugendlichen die allgemeinbildenden Schulen ohne einen Abschluss und 25 % mit einem Hauptschulabschluss. Lediglich 23 % erwarben 2004 die allgemeine Hochschulreife. Im Bereich der Realschulabschlüsse ist eine relativ leichte Zunahme zu verzeichnen. Im Vergleich zu 2004 (43 %) erhöhte sich die Zahl der Realschulabschlüsse 2014 um 1 Prozentpunkt (44 %). Dies liegt darin begründet, dass seit 2014 der schulische Teil der Fachhochschulreife zu den mittleren Schulabschlüssen gezählt wird.
Abb 5 Absolventinnen/Absolventen und Abgängerinnen/Abgänger 
nach Abschlussarten — in TausendAbb 5 Absolventinnen/Absolventen und Abgängerinnen/Abgänger nach Abschlussarten — in Tausend Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Junge Männer verließen 2014 die allgemeinbildenden Schulen im Durchschnitt mit einem niedrigeren Abschlussniveau als junge Frauen: 7 % der männlichen Schulentlassenen erreichten keinen Abschluss gegenüber 4 % bei den jungen Frauen. Von den männlichen Absolventen erhielten 29 % die Studienberechtigung, bei den Frauen waren es 37 %. 


Im Zuge der Bildungsreform in den 1970er-Jahren wurde die Möglichkeit geschaffen, auch an beruflichen Schulen allgemeinbildende Abschlüsse zu erwerben. Rund 30.000 Jugendliche bestanden 2014 an beruflichen Schulen den Hauptschulabschluss und 154.000 Jugendliche erlangten die Studienberechtigung. An allgemeinbildenden Schulen erreichten im Jahr 2014 rund 281.000 Absolventinnen und Absolventen die Berechtigung, ein Hochschulstudium aufzunehmen. Somit betrug 2014 die Studienberechtigtenquote, die den Anteil der Studienberechtigten an der gleichaltrigen Bevölkerung misst, 52 %. Die Studienberechtigtenquote 2004 belief sich noch auf 42 %. Hier zeigt sich ein deutlicher Trend zur Höherqualifizierung. Teilweise schlagen sich allerdings auch doppelte Abiturjahrgänge infolge der Umstellung von G9 auf G8 in diesem Wert nieder.


Lehrkräfte




Im Jahr 2014 unterrichteten in Deutschland 664.000 hauptberufliche Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen und 122.000 an beruflichen Schulen. An allgemeinbildenden Schulen waren 37 % der hauptberuflichen Lehrerinnen und Lehrer teilzeitbeschäftigt. An beruflichen Schulen betrug dieser Anteil nur 30 %. Auch die Geschlechterverteilung ist bei allgemeinbildenden und beruflichen Schulen unterschiedlich. Rund 72 % der hauptberuflichen Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen waren Frauen. An beruflichen Schulen betrug der Frauenanteil an den hauptberuflichen Lehrkräften 2014 nur 50 %. Den höchsten Frauenanteil hatten Vorklassen mit 85 %, Schulkindergärten mit 94 % sowie Grundschulen mit 89 %. Mit ansteigendem Bildungsziel der Schularten sank der Frauenanteil an den Lehrkräften, lag aber dennoch über 50 %; an Gymnasien betrug er im Jahr 2014 rund 58 %, an Abendschulen und Kollegs 57 %. 


Im Schuljahr 2014/2015 waren insgesamt 14 % der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen 60 Jahre und älter. Die größte Altersgruppe der Lehrkräfte bildeten die 50- bis 59-Jährigen mit fast 29 %, gefolgt von den 40- bis 49-Jährigen mit 26 %. Der hohe Anteil älterer Lehrkräfte ist auf die Einstellungswelle in den 1970er-Jahren zurückzuführen. Die 30- bis 39-Jährigen machten 24 % aus. Unter 30 Jahre waren lediglich 7 % der Lehrkräfte. Der geringe Anteil jüngerer Lehrkräfte ist zum einen auf die Länge der Hochschulausbildung zurückzuführen. Zum anderen werden aufgrund der demografischen Entwicklung, das heißt der geringeren Zahl an Schülerinnen und Schülern, weniger Lehrkräfte eingestellt.


Ausgaben je Schülerin und Schüler




Die Ausgaben je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen sind ein Maß dafür, wie viele Mittel jährlich im Durchschnitt für die Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. Die Ausgaben ergeben sich aus der Addition von Personalausgaben (einschließlich Zuschlägen für Beihilfen und Versorgung), laufendem Sachaufwand und Investitionsausgaben.


Die öffentlichen Haushalte gaben 2012 bundesweit durchschnittlich 6.300 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an öffentlichen Schulen aus. Die Ausgaben je Schülerin und Schüler schwankten stark nach Schularten. So waren die allgemeinbildenden Schulen mit 6.800 Euro teurer als die beruflichen Schulen (4.300 Euro).


Innerhalb der allgemeinbildenden Schulen lagen Grundschulen (5.400 Euro) und Realschulen (5.700 Euro) unter dem Durchschnitt, Integrierte Gesamtschulen und Gymnasien mit jeweils 7.200 Euro und Hauptschulen mit 7.900 Euro darüber. Die vergleichsweise niedrigen Aufwendungen von 2 700 Euro je Schülerin und Schüler bei den Berufsschulen im dualen Ausbildungssystem sind auf den dort praktizierten Teilzeitunterricht zurückzuführen.
Abb 6 Ausgaben je Schülerin und Schüler 
nach Schularten 2012 — in Tausend EuroAbb 6 Ausgaben je Schülerin und Schüler nach Schularten 2012 — in Tausend Euro Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Ausbildungsförderung für Schülerinnen und Schüler




Im Jahr 2014 wurde durchschnittlich 172.000 Schülerinnen und Schülern eine Ausbildungsförderung gewährt. Darunter besuchten rund 86.000 eine Berufsfachschule und 22.000 eine Fachschule, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt. Zwei Drittel (65 %) aller Schülerinnen und Schüler, die "Schüler-BAföG" erhielten, bekamen eine Vollförderung, also den Förderungshöchstbetrag. Ein Drittel (35 %) erhielt eine Teilförderung. Insgesamt wurden 861 Millionen Euro für die Schülerförderung aufgewendet. Im Durchschnitt erhielt ein geförderter Schüler beziehungsweise eine geförderte Schülerin 418 Euro je Monat.
Tab 3 Ausbildungsförderung für Schülerinnen und Schüler (BAföG)Tab 3 Ausbildungsförderung für Schülerinnen und Schüler (BAföG) Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Schüler BAföG

Die Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) soll zusammen mit anderen direkten Leistungen (zum Beispiel Kindergeld, Leistungen nach dem Arbeitsförderungsgesetz) sowie den ausbildungsbezogenen indirekten steuerlichen Entlastungen dazu dienen, die unterschiedlichen Belastungen der Familien auszugleichen. Durch diese Förderung sollen junge Menschen aus Familien mit geringem Einkommen Zugang zu einer Ausbildung nach ihrer Neigung, Eignung und Leistung erhalten.

Derzeit wird Ausbildungsförderung für den Besuch von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsfachschulen ab Klasse zehn und von Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, nur an auswärts (nicht bei den Eltern) untergebrachte Schülerinnen und Schüler geleistet. "Schüler-BAföG" gibt es ferner für den Besuch von Abendschulen, Kollegs, Berufsaufbauschulen oder Fachund Fachoberschulklassen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. Außerdem werden Schülerinnen und Schüler in Berufsfachschul- und Fachschulklassen gefördert, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, sofern sie in einem mindestens zweijährigen Bildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss (etwa als staatlich geprüfte/r Technikerin/Techniker) vermitteln.




 

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