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Gladbach Fans auf der voll besetzten Tribüne des Bökelbergstadions am 2. Mai 1965

18.6.2014 | Von:
Christoph Ruf

Rechte Szene und Gegenwehr

Das antirassistische Engagement der Fans wird öffentlich zu wenig wahrgenommen

So richtig es ist, menschenfeindliche Einstellungen und Beispiele rechtsextremer Gewalt offen zu problematisieren, so wichtig ist auch eine kontinuierliche und systematische Auseinandersetzung mit den Problemen. Von den Prozessen in der Fankurve bekommt die breite Öffentlichkeit nämlich nicht viel mit. Bei vielen Bürgern ist der Eindruck entstanden, gewalttätige Ausschreitungen gehören in vielen Stadien zur Alltagskultur. Als Dauerkarteninhaber in einem x-beliebigen Erst- oder Zweitligastadion kann man jedoch alle 17 Heimspiele sehen, ohne auch nur einmal mit rassistischen Phänomenen konfrontiert zu werden - selbst an Standorten, wo die Strukturen vielleicht am verhärtesten sind. Statistisch liegt der Anteil des rechtsmotivierten Potenzials in den gewaltbereiten Szenen beider Bundesligen laut der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) 2012/13 mit aktuell 4,1 (Vorjahr: 3,3) weiterhin unter fünf Prozent[6].

Das die öffentliche Wahrnehmung eine andere ist, hat weniger mit der Faktenlage zu tun – und viel mit der Tatsache, dass rund um den "Volkssport Nummer eins" allen Facetten des Faszinosums eine Bedeutung zugeschrieben wird, die zuweilen die Relationen vergessen lässt. Zumal – und das ist ein bedauerlicher Medienreflex – selten nach den Strukturen rechter Fanzusammenhänge gefragt wird, stattdessen eilen die Journalisten gelegentlich ein wenig sprunghaft von Vorfall zu Vorfall. Das hat den fatalen Nebeneffekt, dass sich jeder Provinz-Rassist großer medialer Aufmerksamkeit sicher sein kann, wenn er meint, auf sich aufmerksam machen zu müssen. Nachdem im Sommer 2010 der Ort Laucha in Sachsen-Anhalt von dutzenden Journalisten und Kamerateams heimgesucht worden war, weil dort ein rechtsextremer Fußballtrainer wirkte, bekam der Mann bei der Bürgermeisterwahl im November des gleichen Jahres 24 Prozent der abgegeben Stimmen.

Auch für Vereine kann eine reißerische, sensationsheischende Form der medialen Kolportage fatale Folgen haben: "Das Dynamo Dresden immer wieder im Zusammenhang mit Neonazismus genannt wird, lockt natürlich auch Leute an, die genau dadurch erst auf den Verein aufmerksam werden", klagt Torsten Rudolph vom Dresdner Fanprojekt. Vereinsvertreter wie Nürnbergs Manager Andreas Bader beobachten hingegen eine angebliche mediale Fixierung auf unangenehme Nachrichten. „Wenn sich unsere Fans gegen Antisemitismus und Rassismus positionieren, wird das medial fast nicht gewürdigt“, sagt der Manager des fränkischen Bundesligisten. „Offenbar interessiert es die Journalisten mehr, wenn sich irgendwo Rechtsradikale produzieren.“

Ultragruppierungen engagieren sich gegen Antisemitismus und Rassismus

Die FC-Bayern Ultra-Gruppierung "Schickeria" bringt den jüdischen Coach Richard "Dombi" Kohn in ErinnerungDie FC-Bayern Ultra-Gruppierung "Schickeria" bringt den jüdischen Coach Richard "Dombi" Kohn in Erinnerung. (© picture alliance/augenklick )


Ähnlich wie Andreas Bader äußern sich die Ultras des Rekordmeisters FC Bayern München, die sich seit Jahren hartnäckig antirassistisch engagieren. Ende Januar 2013 reckten tausende Bayern-Fans in Stuttgart eine aufwendig gestaltete Stoffbahn der Ultra-Gruppierung "Schickeria" in die Höhe. Die Aufschrift erinnerte an einen Mann, der im kollektiven Gedächtnis der Münchner fast schon in Vergessenheit geraten war: Richard "Dombi" Kohn. Unter der Regie des jüdischen Coaches holten die Bayern 1932 den ersten von mittlerweile 23 nationalen Meistertiteln. In seinem Museum widmet der Verein gleich mehrere Stellwände seiner Geschichte in den ersten Jahrzehnten, die maßgeblich von jüdischen Offiziellen geprägt wurde. „Dass sich der Verein heute so geschichtsbewusst zeigt, hängt mit dem Engagement der Schickeria zusammen", sagt Eberhard Schulz von der Evangelischen Versöhnungskirche in Dachau. Die Ultras richteten schließlich seit Jahren ein antirassistisches Fußballturnier zu Ehren des langjährigen jüdischen Bayern-Präsidenten Kurt Landauer (1884-1961) aus. Schulz hat zusammen mit seinen Mitstreitern von der Initiative "Nie wieder" und in Zusammenarbeit mit der Bundesliga Stiftung der DFL den Erinnerungstag des deutschen Fußballs initiiert. Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wird seit 2005 in allen Stadien des Holocausts gedacht. Vielerorts unterstützen Fanvereinigungen mit Initiativen, selbstgestalteten Choreografien und Transparenten die offizielle Aktion.

Gedenkveranstaltung Jenö KonradInitiative der "Ultras Nürnberg" gegen Antisemitismus und Rassismus: Choreografie und Veranstaltung zum Gedenken an Jenö Konrad. v.li.: Martin Bader (Öffentlichkeitsarbeit FCN), Christian Mössner (Ultras Nürnberg), Evelyn Konrad (Tocher von Jenö Konrad), Katharina Wildermuth (Pressesprecherin FCN), Bernd Siegler (FCN-Historiker) (© imago/Zink)


Wenige Tage vor der Aktion der FC-Bayern-Ultras waren 200 Fans des 1. FC Nürnberg ins FCN-Clubzentrum gekommen, um zu hören, was Evelyn Konrad (84), Tochter des von den Nazis vertriebenen ehemaligen Club-Trainers Jenö Konrad, über ihren Vater zu berichten hatte. Auch diese Aktion ging auf eine Initiative von "Ultra"-Fans zurück. Acht Wochen lang hatten die Ultras im Herbst 2012 bereits an der Choreographie zum Gedenken an den einstigen Trainer gearbeitet. Das über die gesamte Kurve gespannte Mosaikbild präsentierten sie am 17. November zum Heimspiel gegen den FC Bayern. "Ohne das Engagement der Ultras wären wir nicht so konsequent aktiv geworden", sagt dann auch Manager Martin Bader, der symbolisch alle Vereinsausschlüsse aus der NS-Zeit annullierte. Die Fangruppierung Ultras Nürnberg 1994 und der 1. FC Nürnberg haben für diese Aktion den 2. Preis des Julius Hirsch Preises 2013 erhalten.

Ein Exponat in der Ausstellung "Die Raute unter dem Hakenkreuz – der HSV im Nationalsozialismus"Ein Exponat in der Ausstellung "Die Raute unter dem Hakenkreuz – der HSV im Nationalsozialismus". (© dpa)
Ähnlich würden sich wohl die Manager vieler anderer Profivereine äußern. Die "Supporters" des Hamburger SV finanzierten 2007 und 2008 die Sonderausstellung "Die Raute unter dem Hakenkreuz" und am Holocaust-Gedenktag 2013 gab es Sonderführungen. Beim Lokalrivalen FC St. Pauli sorgte die Fan-Basis-Organisation "Arbeitsgemeinschaft interessierter Mitglieder" für die Umbenennung des Stadions, das bis 1998 nach einem NSDAP-Mitglied benannt war. Auch der Beitritt des Vereins zum Entschädigungsfonds jüdischer Zwangsarbeiter geht auf eine Faninitiative zurück. Keine Einzelfälle – der Autor Werner Skrentny führt in seinem Buch "Julius Hirsch. Nationalspieler. Ermordet." viele weitere Beispiele für das Engagement von Fans auf.

Wenn mittlerweile dutzende Profivereine ihre NS-Vergangenheit aufarbeiten ließen, geht das nicht selten auf die Initiative engagierter Fans zurück. Das Engagement von Frankfurter Fans wurde im Oktober vergangenen Jahres mit dem Julius-Hirsch-Preis, einer vom DFB gestifteten Auszeichnung, honoriert. Zwei Fanclubs hatten im Herbst 2011 zusammen mit dem Fanprojekt eine Bildungs- und Begegnungsreise mit jungen Fans zu den Gedenkstätten in Auschwitz und Birkenau sowie nach Krakau unternommen. "Das arbeitet in einem und bleibt wochenlang im Kopf", berichtete Sebastian Beck vom Fanprojekt nach dem Besuch. Auch im Eintracht-Museum wird die NS-Zeit aufgearbeitet. Kein Wunder: Museumsleiter Matthias Thoma veröffentlichte 2007 das Buch "Wir waren die Juddebube" über die Geschichte der Eintracht im Dritten Reich. Auch kleinere Vereine wie der Würzburger FV gedenken mit so genannten "Stolpersteinen" ihrer in der NS-Zeit ermordeten Mitglieder – auch hier wäre das undenkbar gewesen ohne die Initiative engagierter Mitglieder und Fans.

Auf breite öffentliche Resonanz ist das Engagement gegen Rechts allerdings noch nicht gestoßen. Das Bild von prügelnden, politisch eher fragwürdigen Fanhorden prägt noch heute die Vorstellungswelt vieler Deutscher. Christian Mössner von "Ultras Nürnberg" betont zwar, dass sein Selbstwertgefühl nicht von einer Schlagzeile abhänge. "Auch dann nicht, wenn die ausnahmsweise mal positiv ausfällt." Er frage sich allerdings, warum das Negativ-Image der Ultras auch politisch konnotiert ist, warum so viele Menschen davon ausgehen, dass in den deutschen Fankurven (die samt und sonders von der Ultrakultur geprägt sind) der Rechtsradikalismus fröhliche Urstände feiert. Und das, wo sich eigentlich alle Szenebeobachter einig sind, dass mit dem Aufkommen der Ultra-Kultur auch der Rassismus in den allermeisten Fankurven zurückgegangen ist. "Eines steht mal fest", sagt Mössner, "wenn bei uns in der Kurve ein antisemitischer Spruch zu hören ist, wird das auf dem kürzesten Dienstweg unterbunden."

Die Stimmung in den Kurven ist ziviler geworden

"Rassismus ist kein Fangesang".Bei jedem Heimspiel von Dynamo Dresden auf den Anzeigetafeln: "Rassismus ist kein Fangesang". (© imago/Matthias Koch)


Nicht nur in Nürnberg, wo in den Achtzigern und frühen Neunzigern eine tumbe, politisch eher rechte Grundstimmung herrschte, hat sich die Atmosphäre in vielen Stadien deutlich zivilisiert. Es gibt kaum noch einen Verein in den ersten drei Ligen, in denen eine offen agierende rechte Szene die Deutungshoheit über das Geschehen in der Kurve hätte. Und das ist nicht zuletzt ein Verdienst der sozialarbeiterisch tätigen Fanprojekte, die es an mittlerweile republikweit 52 Standorten gibt. Offenbar mit Erfolg: In Dresden, wo es für Fans der jeweiligen Auswärtsmannschaften noch in den Neunzigern am Spieltag alles andere als ungefährlich war, lobt mittlerweile selbst die Polizei die Entwicklung in der Fanszene. "Rassismus ist kein Fangesang" – dieser Spruch steht auf der Stadion-Anzeigetafel in der Glücksgas-Arena. Noch vor zehn Jahren wäre es ein frommer Wunsch gewesen. Heute beschreibt er eher die Realität.

Zitat

Christian Kabs, Dresdner Fanprojekt

Hardcore-Nazis mit gefestigtem ideologischem Weltbild können auch wir nicht erreichen", aber wir können attraktive Angebote für jugendliche Fans machen und für eine bunte kreative Fankultur werben.


Zur gesellschaftlichen Wirklichkeit gehört auch der Umstand, dass zahlreiche Ultragruppen sich nicht nur verbal gegen Rassismus positionieren, sondern selbst aktiv werden. Die Jenaer Gruppierung "Hintertorperspektive" sammelt seit Jahren nicht nur Spendengelder für die Asylbewerber in einer abgelegenen Unterkunft in Thüringen, in Zusammenarbeit mit dem Verein ermöglichen sie Flüchtlingen auch den kostenlosen Stadionbesuch. Und wenn die Saale Mitte Juni 2013 nicht so viel Hochwasser geführt hätte, wäre unweit des Stadions auf Initiative der "Hintertorperspektive" zum zweiten Mal der "No-Isolation-Cup" ausgetragen worden. Der Erlös ging schon 2012 an das "Break Isolation Netzwerk", das sich für bessere Lebensbedingungen der Flüchtlinge einsetzt. Die "Hintertorperspektive" wurde 2009 mit dem zweiten Platz des Julius Hirsch Preises ausgezeichnet.

Auch die Ultragruppierungen des FC St. Pauli ("Ultra St. Pauli") und von Babelsberg 03 ("Filmstadt Inferno") und viele weitere Gruppierungen (Münster, Düsseldorf, Fürth) engagieren sich regelmäßig für Flüchtlinge und Asylbewerber. Der Kontakt zu den Fußballfans ist für viele von ihnen der erste Schritt aus der Isolation in einem fremden Land, in dem sich längst nicht jeder so offen zeigt wie die oftmals gescholtenen Fußballfans. Auch international sind die progressiven Ultras gut vernetzt. Zum einen über Fanfreundschaften zu Gruppen im europäischen Ausland. Zum anderen über das in jedem Sommer in Italien stattfindende Turnier mondiali antirazzisti, das antirassistisch gesinnte Ultra- und Fangruppen aus ganz Europa alljährlich zum Gedankenaustausch nutzen.

Fazit


'Vielfalt ist Stärke' - Für seine Antirassismus-Arbeit wurde das Fanprojekt Babelsberg 2007 mit der Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis der Stadt Esslingen ausgezeichnet. Eines der derzeit an 49 Standorten in Deutschland betreuten 54 Projekte in Fanszenen.'Vielfalt ist Stärke' - Für seine Antirassismus-Arbeit wurde das Fanprojekt Babelsberg 2007 mit der Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis der Stadt Esslingen ausgezeichnet. (© imago/Picture Point)


Natürlich hat der Fußball ein Problem mit Rechtsextremismus. Und es wäre zu billig, würde man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass nur ein Nazi in einer großen Menschenmenge einer zu viel wäre. Ein paar mehr sind es dann doch, die den "Volkssport Fussball" mit einem völkischen Sport verwechseln. Aber gibt es prozentual gesehen im Fußball mehr Neonazis als in vergleichbaren gesellschaftlichen Zusammenhängen? Nein, sagen auch viele der Fußballfans, die sich in Gegen-rechts-Initiativen zusammengeschlossen haben, weil sie nie mehr Szenen wie in den Neunzigern erleben wollen, als dunkelhäutige Spieler mit Urwaldgeräuschen bedacht und mit Bananen beworfen wurden. Ende der Achtziger entwarfen die Fans des FC St. Pauli einen Aufkleber, der eine stilisierte Faust zeigte, die ein Hakenkreuz zertrümmerte. Die Sticker mit dem Aufdruck "St. Pauli-Fans gegen rechts" wurden seither millionenfach gedruckt und verkauft. Schon Anfang der Neunziger gab es mehrere dutzend Faninitiativen aus Schalke, Dortmund, Hamburg, München, Fürth, Kaiserslautern, Karlsruhe, Hannover…, die die Symbolik für ihren Verein übernahmen. Vielleicht hat ja der Fernsehreporter Hansi Küpper Recht, wenn er behauptet, es gebe in den Fußballstadien nicht mehr Rassisten als anderswo in der Gesellschaft. "Nur dass ich noch nie Aufkleber gesehen habe, auf denen 'Maurer, Steuerberater, oder Juristen gegen rechts' gestanden hätte." Wenn es stimmt, dass Schweigen und Verharmlosen die beiden besten Verbündeten der Neonazis sind, ist der Fußball vielleicht doch auf einem ganz guten Weg.

Interaktive Grafik: Rechte Vorfälle und GegenwehrRechte Vorfälle und Gegenwehr (Januar 2012 bis Juni 2013), Redaktion: Christoph Ruf. Bitte klicken Sie auf das Bild, um zur interaktiven Grafik zu kommen. Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/


Fußnoten

6.
vgl. hierzu ZIS – Jahresbericht Fußball 2012/2013
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Autor: Christoph Ruf für bpb.de
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