LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin

1.9.2012

Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.

Umsatz 2011/2012: JPY 346,583 Mrd. (€ 3,205 Mrd.)

Geschäftsbereiche

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Die "Mainichi Shinbun" konnte im Februar 2002 ihr 130-jähriges Jubiläum feiern. Ihre Tagesauflage erreichte im Jahresdurchschnitt 2007 4,001 Millionen Exemplare (nur Morgenausgabe). Seit Mitte 2008 baut die Mainichi Shibun ihr englischsprachiges Onlineangebot aus, um noch mehr Leserinnen und Leser auch im Ausland zu erreichen.

Fernsehen und Rundfunk
Der Fernsehverbund JNN umfasst heute 28 private Fernsehstationen in allen Landesteilen, der Hörfunkverbund JRN landesweit sogar 34 private Radiosender, jeweils einschließlich der Tokyoter Zentrale TBS. Im Ausland unterhält JNN 13 Studios oder Korrespondenten-Büros. Davon entfallen elf auf TBS TV, die übrigen auf andere JNN-Partnersender.

TBS hat viele seiner Aktivitäten in Tochtergesellschaften ausgelagert. Die konsolidierte TBS-Bilanz umfasst inzwischen insgesamt 29 Unternehmen. Wichtige Tochtergesellschaften sind "TBS Service KK" (Programmvertrieb, Herstellung audiovisuellen Materials, 100%), "TBS Vision KK" (Herstellung und Vertrieb von Fernsehprogrammen, 100%), "NichiOn KK" (Musikproduktion und –vertrieb, 100 %), "TBS Entertainment KK" (Planung und Herstellung von Dramen, Unterhaltungs-, Musik- und sonstigen Programmen, 100%), "TBS Sports KK" (Planung und Herstellung von Sportprogrammen, 100%), "ACS KK" (Entwurf, Herstellung und Beschaffung von Studioausstattung und Kostümen, 100%), "TBS Radio & Communications KK" (Planung und Herstellung von Radioprogrammen, 100%), "TBS Live KK" (Planung und Herstellung von Infotainment-Programmen, Nachrichtenmagazinen, wissenschaftlichen und kulturellen Programmen, Anteil 100%), "TBS Kaikan KK" (Immobilien, 100%), "Midoriyama Studio City KK" (Betrieb und Verwaltung von Studios und Gebäuden, 77%).

Die ausländische Vertriebstochter "Tokyo Broadcasting System International, Inc." hat ihren Sitz in New York.


Dossier

Medienpolitik

Die neuen technischen und inhaltlichen Entwicklungen der digitalen Medien sind eine Herausforderung für Medienmacher, Publikum und Politik. Journalisten müssen beispielsweise immer mehr Informationskanäle beobachten und große Mengen an Daten auswerten. Für die Bürger können die Veränderungen in der Medienlandschaft zu einer stärkeren (politischen) Beteiligung führen und Medien werden genutzt, um für politische Belange Aufmerksamkeit zu erzeugen. Neue Entwicklungen wie soziale Medien oder das Internet der Dinge werden bezüglich des Daten- und Verbraucherschutzes kontrovers diskutiert. Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

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Dossier

Deutsche Fernsehgeschichte in Ost und West

Hier der "Tatort", dort der "Polizeiruf", hier die "Tagesschau, dort die "Aktuelle Kamera": Diese Sendungstitel stehen für TV-Ikonen in Ost und West. Welche Brüche und Gemeinsamkeiten zeichnet die Fernsehgeschichte im geteilten Deutschland aus? Was hat sich seit der Wende verändert?

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