LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin

1.9.2012

Grupo PRISA

Umsatz 2011: € 2,714 Mrd.

Zur spanischen Prisa- Gruppe gehören u. a. die meistgelesene spanische Tageszeitung "El País" und der Fernsehsender "TV Cuatro". Das Unternehmen ist in 22 Ländern aktiv.

Ein Zuschauer des Madrid Open Tennisturnier liest die spanische Zeitung "El País" mit der Überschrift US tötet Bin Laden in Madrid.Die auflagenstärkste spanische Tageszeitung "El País" ist ein Aushängeschild der Prisa-Gruppe. (© AP)

Überblick

Die spanische Prisa-Gruppe ist das größte Medienunternehmen auf dem iberoamerikanischen Markt, der die iberische Halbinsel und Lateinamerika umfasst. "Prisa" ist ein Akronym von "Promotora de Informaciones, Sociedad Anónima" ("Förderer von Informationen, AG"). Zur Gruppe gehören u. a. die meistgelesene spanische Tageszeitung "El País" und der Fernsehsender "TV Cuatro". Sie ist in 22 Ländern aktiv. Mitgegründet wurde die in Madrid ansässige Prisa 1972 von José Ortega Spottorno, einem der Söhne des spanischen Philosophen José Ortega y Gasset.

Basisdaten

Hauptsitz:
Gran Vía 32
28013 Madrid
www.prisa.es
Tel.: +34 91330 1079, Fax: +34-91330 1038

Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. – 31.12.
Gründungsjahr: 1972


Geschäftsführung

Management:

  • Ignacio Polanco Moreno, Chairman
  • Juan Luis Cebrián Echarri, CEO
  • Fernando Abril-Martorell, CFO
  • Vorstand:
    • Juan Arena de la Mora
    • Nicolas Berggruen
    • Matías Cortés Domínguez
    • Martin Franklin
    • Diego Hidalgo Schnur
    • Gregorio Maranon y Bertran de Lis
    • Alain Minc
    • Agnes Noguera Borel
    • Borja Pérez Arauna
    • Manuel Polanco Moren
    • Emmanuel Roman
    • Harry E. Sloan
    • Ernesto Zedillo Ponce de León
    • Inigo Dago Elorza
    • Carlos Ulecia Palacios
    Besitzverhältnisse: Rucandio (Familie Polanco) 41,87 % (Rucando hielt bis zum Eintritt der Teilhaber des US-Fonds Liberty 70,067 %. CEO und El País Mitbegründer Cebrián besitzt 0,736 % des Unternehmens. Die neuen Teilhaber sind Nicolás Berggruen (7,5% ) und Martin Franklin (7,5%). Weitere 13% halten frühere Teilhaber des Liberty Fonds über die Bank of America Corporation, BNP Paribas, BH Stores und Asset Value Investors Limited. Seit Sommer 2011 hält auch die Daiwa Capital Markets Europe Ltd. eine direkte Beteiligung von 6,294 %. Im November 2011 erwarb der mexikanische Magnat Carlos Slim eine Beteiligung von 3,2%.


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