Die Wurfsendung
Erfolgreiches Minihörspielformat bei Deutschlandradio Kultur
Die so genannten "Wurfsendungen" von Deutschlandradio Kultur, Minihörspiele von höchstens 45 Sekunden, markieren ein neues Genre im Radio. Seit Beginn des Minihörspielformats im September 2004 haben insgesamt mehr als 300 Autoren, Regisseure, Schauspieler und Produzenten mitgewirkt. Projektleiterin ist Nathalie Singer.Seit September 2004 präsentiert Deutschlandradio Kultur eine neue Hörspielform im Tagesprogramm, "die Wurfsendung". Die maximal 45-sekündige Hörsendung wirbt für "abwegige Gedanken, neue Wahrnehmungen und intelligenten Humor".
Ob Krimi, O-Ton-Collage, Kurzfeature, Limerick, Gedicht, Aphorismus oder Haiku - dem Experimentieren mit Formen und Inhalten sind keine Grenzen gesetzt. Namhafte Autoren wie zum Beispiel Hermann Bohlen, Jan Peter Bremer, Oliver Bukowski, Dirk Praller, Lorenz Schröter oder Elke Naters beteiligten sich an der Umsetzung des neuen Radioformats.
Redaktionell wird das gesamte Projekt verantwortet von der Hörspielabteilung. Projektleiterin ist Nathalie Singer.
Die Wurfsendungen haben mittlerweile Kultstatus. Die Idee für diese radiophone Kurzform wurde auf zahlreichen Festivals und Podien vorgestellt und fand bereits Nachahmer im Ausland. Im dänischen Radio sind die "Vupti" seit dem 9. Januar 2006 auf Sendung und auch die BBC hat schon erste Serien produziert.
Seit Beginn des Minihörspielformats im September 2004 wurden über 700 Sendungen in Form von über 50 Serien produziert, an denen insgesamt mehr als 300 Autoren, Regisseure, Schauspieler und Produzenten mitgewirkt haben.
Die aus einer, zwei oder drei Wurfsendungen bestehenden Wurfpakete werden einmal stündlich, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geschaltet. Wann genau, weiß man nicht. Eine speziell für dieses neue Radioformat entwickelte Software, der Wurfgenerator, setzt per Zufallsprinzip die einzelnen Wurfpakete zusammen.
Mehr Informationen und Hörproben zur »"Wurfsendung"« findet man im Internet auf den Seiten von Deutschlandradio Kultur.
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