Skala auf einem Transistorradio

Informativ, unterhaltsam, unverzichtbar -
für ein selbstbewusstes Radio

Radio wird oft als Nebenbei-Medium bezeichnet. Mit anderen Worten heißt das, dem Radio schenkt man gewöhnlich nicht die volle Aufmerksamkeit. Dabei ist Aufmerksamkeit in Zeiten wachsender Reizüberflutung ein immer kostbareres Gut. Die Radiobranche hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten selbst nahezu bewusstlos optimiert, dabei verschwanden Ecken und Kanten, wurden die kleinsten Lokalsender "positioniert". Zuletzt wurde das Sound-Bild reduziert, um den heutzutage reiz- und informationsüberfluteten Hörer nicht zu nerven. Wenn Radio "leiser" wird, wie wird es sich neu profilieren? Relevante Inhalte, neues Storytelling, abwechslungsreichere Darstellungsformen, Audio-Slideshows im Netz, gekonntes Engagement in Social Media können ein Weg sein, für mehr Relevanz lokal wie regional zu sorgen. Das waren die Themen der 8. Tutzinger Radiotage vom 18. bis 20. September 2011 in Tutzing am Starnberger See.

Dokumentation: Tutzinger Radiotage 2011

Tutzinger Radiotage 2011 - Überblick

Radio wird oft als Nebenbei-Medium bezeichnet. Mit anderen Worten heißt das, dem Radio schenkt man gewöhnlich nicht die volle Aufmerksamkeit. In den vergangenen zwei Jahrzehnten verschwanden im Radio jegliche Ecken und Kanten, wurden die kleinsten Lokalsender "positioniert". Zuletzt wurde das Sound-Bild reduziert, um den heutzutage reiz- und informationsüberfluteten Hörer nicht zu nerven. Wenn Radio "leiser" wird, wie wird es sich neu profilieren? Relevante Inhalte, neues Storytelling, abwechslungsreichere Darstellungsformen, Audio-Slideshows im Netz, gekonntes Engagement in Social Media können ein Weg sein für mehr Relevanz. Weiter...

Workshop Tutzinger Radiotage 2011

Radiozukunft mit Social Media

Viele Fragen zu den sozialen Netzwerken gab es auf dem Workshop der Tutzinger Radiotage: "Was soll ich denn auf Facebook posten? Es kommen ja kaum Reaktionen"; "Ist verlorene Zeit, kann ich nicht auch noch zusätzlich betreuen"; "Macht bei uns der Praktikant"; "Ist hauptsächlich was fürs Frühteam"; "In Twitter lassen wir den RSS-Feed reinfließen". Weiter...

Blick über den Zaun

Wer bekommt die Lufthoheit im Regionalen? oder: Die 1-Millionen-Dollar-Frage.

Seit mehr als fünfzehn Jahren ist der Journalist Harald Ritter mit seinem Unternehmen apricon-media beratend für Regional- und Lokalzeitungen tätig. Auf den Tutzinger Radiotagen 2011 gewährte er den Radiokollegen Einblick in die Zukunftsstrategien der Lokalzeitungen und fand so manche Parallelen zwischen den Mediengattungen. Er prophezeite das Ende des Terminjournalismus, betonte die Notwendigkeit des crossmedialen Workflows und glaubt an einen einschneidenden Generationenwechsel in den Redaktionen in den kommenden fünf Jahren. Weiter...

Tutzinger Radiotage 2011 - Workshop

Die Nummer 1 in den deutschen Radio-Facebook-Charts

Die Nummer eins in den deutschen Facebook-Charts ist Radio Sunshine Live. Der Sender pflegt ein entspanntes Verhältnis zu seiner Community. Gepostet wird alle Tage sporadisch, dennoch wächst die Zahl der Fans in ungeahnte Höhen. Auf den Tutzinger Radiotagen hat Patrick Gerhardus, der Morningman des Senders, den Umgang von Radio Sunshine Live mit Twitter und Facebook erklärt. Weiter...

Radio-Workshop

Mikrofon

Tutzinger Radiotage 2012

Radio ist nicht von gestern. Welche neuen Wege Radiojournalisten in Zukunft beschreiten sollten, damit ihre Hörer auch weiterhin dranbleiben, ist Thema der Tutzinger Radiotage am Starnberger See. Weiter... 

Thomas KrügerRede von Thomas Krüger (06.01.2012)

50 Jahre Deutschlandfunk, 5 Fragen an das Radio im digitalen Zeitalter

Am 1. Januar 1962 um Punkt 16 Uhr nahm der Deutschlandfunk seinen Sendebetrieb in Köln auf, um – so wörtlich – "die entpolemisierte und entgiftete Wahrheit über Deutschland in den Osten" zu transportieren. Nun wird diese Instanz der deutschen Mediengeschichte 50 Jahre alt. Weiter...