Krieg in den Medien

Mediale Kriegsdarstellungen vom Kriegsbericht bis zum Computerkriegsspiel

1.10.2011
Die Vorstellungen und Bilder, die beim Betrachter vom Krieg entstehen, sind – abhängig vom genutzten Medium – jeweils andere.

D-DayDie Invasion der alliierten Kriegstruppen am 06.06.1944 in der Normandie zählt zu den in den Medien am häufigsten dargestellten Kriegsereignissen. Mit dem auch als D-Day bezeichneten Tag begann das siegreiche Vorgehen gegen die Naziherrschaft in Europa. Er bildet den Inhalt vieler verschiedener Medienprodukte. (© Public Domain, Robert F. Sargant / U.S. Navy)


Wir können heute über eine Vielzahl an Medien verfügen. Jedes Medium besitzt eigene Möglichkeiten der Gestaltung und Inszenierung und bildet in verschiedener Weise die Realität ab. Die jeweiligen Medienformen unterscheiden sich im Hinblick auf das, was sie von der Realität wiedergeben, als auch in ihrer Wirkung auf den Betrachter. Daher ist es ein Unterschied, ob man einen Text über ein Kriegsgeschehen liest, ein Bild hierzu betrachtet oder einen Film darüber sieht.

Geschriebener Text



Der geschriebene Text ist die scheinbar nüchternste Form der Informationsübermittlung. Jedoch sollte man die Wirkung von Worten nicht unterschätzen. Ein Text kann das Gefühl oder die Stimmung eines Kriegsgeschehens zum Teil wirklichkeitsnäher schildern als Fernsehbilder. – Ein Flugblatt kann zu Aktivität und Widerstand ermuntern Durch die eigene Phantasie entstehen beim Lesen Bilder im Kopf, die stärker wirken können als das vorgegebene Bewegtbild.

Im Krieg haben Texte vor allem die Funktion, aktuell über das Kriegsgeschehen zu berichten, beispielsweise in der Zeitung oder im Internet. So kann der Onlinenutzer heute außer über die herkömmlichen Massenmedien über Warblogs, Twittermeldungen oder Internetmagazine an alternative Informationen, Augenzeugenberichte und Meinungen gelangen, häufig in Verbindung mit Bildern und Filmen. Diese können der offiziellen Kriegsberichterstattung widersprechen oder sie ergänzen.

Eine weitere wichtige Funktion von Texten und anderen schriftlichen Zeugnissen ist die Dokumentation. Persönliche Kriegsschilderungen, zum Beispiel in Form von Briefen oder in E-Mails, können dem Leser einen unmittelbaren Eindruck vom Kriegserleben einer einzelnen Person geben sowie deren Interpretation des Kriegsgeschehens. Der Krieg wird auf diese Weise nachvollziehbar, auch wenn man selbst noch nie einen Krieg erlebt hat.


Fotografie



EyewitnessDas Bild zeigt die Aufnahme Robert Capas (1913–1954) von einem Soldaten am 06.06.1944 am Omaha Beach in der Ausstellung "Eyewitness: Hungarian Photography in the 20th Century" in London. (© AP)
Ein Foto kann die Wirklichkeit zeigen, wenn auch nur ein Bild, einen Ausschnitt davon. Der Blick in das Gesicht eines Opfers kann dem Betrachter beispielsweise den Schrecken des Krieges verdeutlichen. Der einzelne Augenblick ist dann möglicherweise intensiver als die längere Beobachtung mit der Kamera. Bei einem einzelnen Bild hängt die Wirkung jedoch davon ab, was der Betrachter über die Situation weiß, die gezeigt wird. Außer einem Momenteindruck erhält er keine Informationen.

Im Krieg wird die Fotografie vor allem eingesetzt, um das Geschehen zu dokumentieren. Da Fotografien aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit der Realität eine hohe Glaubwürdigkeit besitzen, können sie aber auch dazu verwendet werden, die Vorstellung der Menschen vom Krieg zu beeinflussen: Indem zum Beispiel Bilder von Militärtechnik und aus dem Kriegsalltag der Soldaten gezeigt werden, aber das qualvolle Sterben ausgeblendet wird, kann ein geschöntes Bild des Krieges zum Vorteil der Kriegsführenden verbreitet werden.

Umgekehrt kann die Fotografie jedoch auch eine wichtige Funktion als Beweismittel erfüllen. Sie bietet die Möglichkeit, die Öffentlichkeit auf Kriegsleid und -verbrechen aufmerksam zu machen. Ein Beispiel hierfür war der Abu-Ghraib-Skandal im Irakkrieg 2003: Bilder von Folterungen durch US-Soldaten gerieten ungewollt an die Öffentlichkeit und deckten Missstände in den irakischen Gefängnissen auf. Zu bedenken ist jedoch, dass analoge und digitale Fotografien leichter als alle anderen Originaldokumente manipuliert und gefälscht werden können.

Tondokumente



Originaltonaufnahmen versetzen den Zuhörer scheinbar an den Ort des Geschehens. Wie beim Lesen eines Textes entstehen die dabei erzeugten Vorstellungen und Bilder einzig in der Fantasie des Hörers. Daneben bietet ein gesprochener Text gegenüber dem geschriebenen die Möglichkeit der Betonung: Durch lautes und leises, schnelles und langsames Sprechen können die Gefühle des Zuhörers angesprochen und starke Betroffenheit ausgelöst werden. Hierdurch ergeben sich bei einem gesprochenen Text große Beeinflussungsmöglichkeiten.

Im Zusammenhang mit dem Krieg dienen Originaltonaufnahmen und Radioberichte vor allem der Information und Aufklärung. Im Zweiten Weltkrieg verbreiteten zum Beispiel britische und russische Sender über die deutschen Radiofrequenzen Gegeninformationen über das NS-Terrorregime. Das Abhören solcher Feindsender war jedoch unter Todesstrafe verboten. Daneben wird das Radio im Krieg häufig auch zu Propagandazwecken eingesetzt. Durch einseitige oder falsche Informationen soll die Bevölkerung in der gewünschten Weise in ihrem Verhalten und Denken beeinflusst werden.

Filmische Originalaufnahmen



Originalaufnahmen vom Kriegsgeschehen zeichnen sich gegenüber geschriebenen und gesprochenen Texten durch eine höhere Anschaulichkeit aus. Man begegnet ihnen heute am häufigsten in Form von historischen Dokumentationen, in Nachrichtensendungen oder im Internet. Die Verwendung von Originalaufnahmen vermittelt den Eindruck, dass sich das Dargestellte so zugetragen hat. Ebenso wie bei Spielfilmen können jedoch auch hier einzelne Szenen ausgewählt, aneinandergeschnitten oder speziell für die Aufnahme inszeniert worden sein, um eine bestimmte Sichtweise auf das Geschehen nahezulegen. Ein dazu gesprochener Kommentar kann für den Zuschauer zusätzlich die Aufnahmen interpretieren und die Wahrnehmung der gezeigten Szenen beeinflussen.

Normandie – Die Landung der AlliiertenDie History-Filme des bekannten Fernsehhistorikers Guido Knopp begeistern ein Millionenpublikum und werden von Kritikern als bequeme "Pauschalreisen in die NS-Vergangenheit" geschmäht. Sie glauben, dass dem Publikum durch diese Mischung aus Dokumentarfilm und Unterhaltung das Gespür für die Vergangenheit abhanden kommt. (© ZDF)


Im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden Originalaufnahmen vom Kriegsgeschehen im Rahmen von Kinofilmen oder "Wochenschauen" gezeigt. Wochenschauen waren wöchentlich neu produzierte Reportagen, gewissermaßen die Vorläufer der Fernsehnachrichten. Sie wurden seit 1909 vor Kinofilmen gezeigt.

Die Zuschauer erhielten dadurch zum ersten Mal Einblicke in das unmittelbare Geschehen an der Front, ohne dieses selbst erleben zu müssen. Bis heute bilden Originalaufnahmen einen wichtigen Bestandteil der Kriegsberichterstattung. Durch die Verbreitung digitaler Aufnahmetechnik ist deren Produktion heute nicht mehr nur auf Journalisten beschränkt. Auch Amateure können Aufnahmen von Kriegsereignissen machen und sie über das Internet verbreiten oder Nachrichtensendern zur Verfügung stellen.

Moderne History-Dokumentationen über den Krieg verwenden ebenfalls häufig Originalfilmaufnahmen. Sie wollen dem Zuschauer Geschichte aber meist nicht nur "realistisch", sondern vor allem spannend vermitteln und nutzen hierfür vielfältige Techniken der Inszenierung. So werden zum Beispiel Filmmaterial und Standbilder aus dem Zweiten Weltkrieg zusammengefügt und durch Interviews mit Zeitzeugen ergänzt.

Gelegentlich werden Szenen auch nachgespielt. Die entscheidende Rolle bei der Stimmungserzeugung spielen der schnelle Schnitt und die Musik. So wird Geschichte zwar nicht immer direkt verfälscht, im Vordergrund solcher Dokumentationen steht jedoch die gelungene Inszenierung und nicht der Anspruch einer umfassenden und neutralen Aufklärung: Der Zuschauer soll vielmehr Emotionen durchleben wie in einem Spielfilm.

Spielfilm



Der Soldat James RyanDer Soldat James Ryan (© DreamWorks/Paramount/Amblin Entertainment/Mutual Film)


Der Spielfilm "Der Soldat James Ryan" (1998) gilt als äußerst realistische Darstellung des Krieges. Dies trifft insbesondere auf die knapp halbstündige Eröffnungssequenz zu, die die Landung der Alliierten in der Normandie am 06.06.1944 zeigt. Durch zahlreiche akustische und visuelle Computereffekte soll beim Zuschauer hier der Eindruck hervorgerufen werden, er befinde sich mitten in der Schlacht.

Farbige Bewegtbilder im modernen Spielfilm, verbunden mit digitalem Sound, können ein Geschehen, Dramatik und Spannung, Glück, Lachen und Trauer dem Zuschauer auf intensive Weise nahebringen. Die wichtigsten Sinne, das Hören und Sehen, werden dabei vollkommen beansprucht, sodass dieser die umgebende Realität kaum noch wahrnimmt. Er benötigt seine ganze Aufmerksamkeit, um die filmischen Informationen aufzunehmen. Für eigene Fantasien oder kritische Reflexion bleibt wenig Raum.

Wie kein anderes Medium, kann der Spielfilme daher das Gefühl vermitteln, das Kriegsgeschehen unmittelbar mitzuerleben. Viele Zuschauer haben bei einem Film über den Krieg das Gefühl: "So muss es gewesen sein!" Spielfilme stellen dadurch eine wichtige Quelle für die individuelle, aber auch kollektive Vorstellung von Kriegsereignissen dar. Übersehen wird dabei häufig, dass ein Spielfilm nur eine Deutung des Kriegsgeschehens ist und letztlich die Sichtweise des Filmemachers auf das Ereignis wiedergibt. Zudem folgt die Handlung im Spielfilm in erster Linie dramaturgischen Grundsätzen, die realistische Darstellung historischer Ereignisse spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Filmwissenschaftler Lothar Mikos über das Verhältnis von Kriegsfilm und Kriegsrealität. (© 2006, Bundeszentrale für politische Bildung)
Bei Spielfilmen, die den Krieg thematisieren, können zwei Formen unterschieden werden. Einerseits solche, die den Krieg nur als Hintergrund benutzen, vor dem sich eine Helden- oder Liebesgeschichte ereignet. Andererseits Spielfilme, bei denen die Schilderungen bestimmter Kriegsereignisse im Zentrum des Geschehens stehen. Letztere werden oft in Kriegsfilme und Antikriegsfilme eingeteilt. Erstere befürworten den Krieg als Mittel der Konfliktlösung, Letztere lehnen ihn ab. Die Wahrnehmung, ob ein Film, der den Krieg thematisiert, ein Kriegs- oder Antikriegsfilm ist, hängt dabei jedoch auch vom Betrachter und seiner Wahrnehmung des Dargestellten ab.

Dokumentarfilm



Weiße Raben – Alptraum TschetschenienDer Dokumentarfilm "Weiße Raben – Alptraum Tschetschenien" (2005) begleitet über einen Beobachtungszeitraum von drei Jahren die beiden jungen russischen Soldaten Petja und Kiril. Der Film macht für den Zuschauer nachvollziehbar, welche schrecklichen Folgen der Krieg für den einzelnen Menschen haben kann. (© zero film)
Im Gegensatz zu Spielfilmen besitzen Dokumentarfilme für viele Betrachter eine höhere Glaubwürdigkeit, denn man sieht und hört ja, dass es sich so ereignet hat. Realen Bildern kann man – anders als gespielten Filmszenen – schlechter widersprechen. Sie überzeugen durch das, was sie zeigen, vergleichbar mit Originalfilmaufnahmen in Nachrichtensendungen. Jedoch auch dokumentarische Aufnahmen können gestellt und manipuliert sein.

Dokumentarfilme über den Krieg versuchen dem Zuschauer die Realität des Krieges nahezubringen und dessen Auswirkungen und Hintergründe aufzuzeigen. Jeder Dokumentarfilm ist aber notgedrungen auch Fiktion: Der Regisseur kann nur einen von ihm selbst gewählten Ausschnitt der Wirklichkeit anbieten, die er an seinem Schneidetisch gemäß seiner Sichtweise auf die Realität neu zusammensetzt. Eine zu hundert Prozent sachliche, objektive Darstellung ist gerade im Rückblick nicht möglich. Der Dokumentarfilm ist jedoch in der Lage, zumindest einen "authentischen" Blick auf die Wirkungen des Krieges zu erzeugen. Zum Beispiel kann durch den konsequenten Blickwinkel eines Zeitzeugen Kriegserleben erfahrbar werden, auch ohne den Einsatz von Bildern.

Computerspiel



Company of HeroesDas Bild zeigt eine Szene aus dem Computerkriegsspiel "Company of Heroes" (2006). Bild: Company of Heroes, © THQ (© THQ)
Detailreiche Grafiken und realistische Soundeffekte lassen Computerspiele heute sehr wirklichkeitsnah erscheinen. Dadurch, dass der Spieler eine aktive Rolle ausübt, wird er in der Regel stark in die Handlung eingebunden. Computerkriegsspiele erwecken gerne den Eindruck, den "wahren" Krieg nachspielbar machen zu können. Sie blenden aber viele Aspekte des realen Krieges aus und erscheinen daher nur auf den ersten Blick "realitätsnah".

Der Krieg bildet ein perfektes Setting für ein Computerspiel. Viele Spiele der letzten Jahre hatten daher reale Kriege als Vorlage. Vor allem der Zweite Weltkrieg liefert ein beliebtes Szenario. Doch Computerkriegsspiele sollen – genau wie alle anderen Spiele – in erster Linie gut unterhalten, sie sollen aufregend sein, Erfolgserlebnisse verschaffen und Spaß machen. Dies kann nur geschehen, wenn die Realität extrem vereinfacht wird. Aus diesem Grund verharmlosen die Spiele die gesamte Kriegssituation. Kriegsspiele stellen nur den zum Spiel geeigneten Teil des Krieges dar. Das sind der Konflikt zwischen gegnerischen Parteien, die Taktiken sowie die Waffen, die Uniformen, die militärischen Fahrzeuge und Kriegsschauplätze.

Das Ereignis Krieg wird in militärischen Simulationen auf lohnende Feldzüge oder Eroberungen und "gute" Entscheidungen reduziert. Es gibt nur Helden und Feinde. Der Gegner wird durch saubere taktische Aktionen besiegt. In Kriegs-Shootern dominiert der bloße Tötungsakt. Computerkriegsspiele können und wollen also das unvorstellbare Leid, die Trauer und den Schrecken des Krieges nicht abbilden. Ausgeblendet werden beispielsweise Wege der friedlichen Konfliktlösung, komplexe geschichtliche Zusammenhänge, wirtschaftliche und politische Hintergründe, Blickwinkel der gegnerischen Seite oder Kriegsursachen und Kriegsfolgen.



 
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