Dossierbild Afrikanische Diaspora

Politik

Weltkonferenz gegen Rassismus: Protest gegen die Abreise der USA-Delegationen.Weltkonferenz gegen Rassismus: Protest gegen die Abreise der USA-Delegationen. (© Diaspo Afrique Paris)
Viele Schwarze Menschen mit Migrationshintergrund und ohne deutschen Pass werden tagtäglich mit institutioneller rassistischer Diskriminierung konfrontiert. Ihre Möglichkeiten, sich effektiv dagegen zu wehren, bleiben vor allem wegen ihres unsicheren Aufenthaltsstatus beschränkt. Ein wesentlicher Teil der Community-Arbeit besteht deshalb darin, solidarische Beziehungen und Kontakte zu anderen Schwarzen Menschen herzustellen und sie in ihrem Kampf um Anerkennung und Bleiberecht zu unterstützen. In Folge der Anti-Rassismus-Konferenz 2001 in Durban, Südafrika, sind erste Erfolge durch Vernetzung von Aktivistinnen und Aktivisten, Künstlerinnen und Künstlern sowie Studierenden innerhalb der Diaspora Deutschland zu verzeichnen.

Logo der UNO-Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban.

Judy Gummich

Die Weltkonferenz gegen Rassismus 2001

Die Konferenz lenkte die Aufmerksamkeit auf jene Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft unterdrückt und ausgenutzt werden. Weiter...

Maureen Maisha Eggers

Maureen Maisha Eggers

Transkulturalität und politische Bildungsarbeit

Die gesellschaftliche Beteiligung von Afro-Deutschen stellt einen Ansatzpunkt für politische Bildungsarbeit dar. Welche Möglichkeiten bestehen zur Sensibilisierung der weißen Öffentlichkeit für das Thema Transkulturalität? Weiter...

 

Dossier - Afrika

Afrika

Rund 885 Millionen Menschen leben in 54 afrikanischen Staaten. Auf dem Kontinent gibt es über 3.000 Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Das Dossier präsentiert Afrika gestern und heute und beleuchtet die Perspektiven zukünftiger Entwicklungen. Weiter... 

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Afrika

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Kein anderer Erdteil scheint im Bewusstsein der Deutschen weiter entfernt zu sein als Afrika - der "vergessene" Kontinent. Neben Elend und Schatten gibt es auch Positives. Weiter...

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Heinrich Hoffmanns Geschichte von den schwarzen Buben aus dem "Struwwelpeter" (1917).Susan Arndt

Kolonialismus, Rassismus und Sprache

Um das politische Konzept der Sklaverei und des Kolonialismus moralisch "zu legitimieren", erfand Europa sein eigenes Afrika. Der Kontinent sei das homogene und unterlegene "Andere" und bedürfe daher der "Zivilisierung". In diesem Prozess war Sprache ein wichtiges Kriterium. Weiter...