Alphabet des Ankommens

Comic-Workshop in Bonn (2018)

Nachdem der erste Workshop zum "Alphabet des Ankommens" so erfolgreich verlief, wurde das Format ein Jahr später in kürzerer Form wiederholt: Am 10. März 2018 trafen im Medienzentrum der bpb in Bonn sechs Zeichnerinnen und Zeichner und sechs Journalisten und Journalistinnen aus der Region aufeinander. Unter der Leitung von Sascha Hommer und Lilian Pithan erarbeiteten sie sechs Comicreportagen aus dem Bonner Alltag. Die Ergebnisse des Workshops sind hier versammelt.

Szene aus "Lady Ada Lovelace im Arithmeum"

Susanne Braun / Daniel Hermann

Lady Ada Lovelace im Arithmeum

Im Bonner stehen Arithmeum Rechenmaschinen stehen, die auf Modelle der britischen Mathematikerin Ada Lovelace zurückgehen. Ein Erklärstück darüber, wie aus einem Webstuhl ein Smartphone wurde.

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Szene aus "Es gibt zwei Arten von Anrufen"

Fabian May / Antje Herzog

Es gibt zwei Arten von Anrufen

Der Autor und Aktivist Ali Can war zu Gast in Bonn. Doch leider war sein Terminkalender so voll, dass er fast einen Interviewtermin verpasst hätte. Am Bonner Bahnhof kam das Interview dann doch noch zustande - herausgekommen ist ein kurzer Bericht über Cans "Hotline für besorgte Bürger".

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Lilian Pithan

Comic-Workshop in Bonn: Interview mit Lilian Pithan

"Mit Comicreportagen den Horizont erweitern"

Im Interview spricht Lilian Pithan über das Potenzial von Comicreportagen für den Lokaljournalismus und die Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Comiczeichnern.

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Szene aus "Repair-Café"

Julia Neumann / Jennifer Daniel

Repair-Café

Das Repair-Café in Bonn-Tannenbusch ist stadtweit bekannt. Ein guter Grund, sich den Ort einmal genauer anzuschauen. Herausgekommen ist ein Stück über die Wegwerfgesellschaft, in der Ersatzteile teurer als neue Geräte sind.

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Szene aus "Besetzt"

Inga Dreyer / Julia Zejn

Besetzt

Im März 2018 wird die ehemalige Iranische Botschaft in Bonn von politischen Aktivisten besetzt. Eine Journalistin und eine Zeichnerin machen sich auf den Weg in das verfallende Gebäude. Was die beiden dort erleben, beschreiben sie in dieser Comicreportage.

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Szene aus "Meine Mutter"

Ann-Kathrin Horn / Ralf Marczinczik

Meine Mutter

Wie macht man eine Reportage über einen Obdachlosen, ohne ihn bloßzustellen? Comicjournalismus eignet sich dafür besonders gut - ohne Kamera kommt man einem Menschen näher, durch die Zeichnung behält er seine Würde.

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Szene aus "Was auf den Tisch kommt, wird repariert"

Hannah El-Hitami / Silvia Dierkes

Was auf den Tisch kommt, wird repariert

Ronan engagiert sich im Repair-Café in Tannenbusch. In der Comicreportage erzählt er von Elektroschrott, Ehrenamt und dem Reparaturmanifest des Cafés.

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Spezial

Refugee Eleven

Flucht hat viele Gesichter. Refugee Eleven zeigt 22 von ihnen. In einer elfteiligen Webvideo-Serie begegnen junge geflüchtete Amateurfußballer zehn Profifußballern und einer Profifußballerin, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben. Refugee Eleven richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren.

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Zuflucht gesucht - Seeking Refuge

Wie erleben geflüchtete Kinder den Verlust von Freunden oder das Ankommen in der fremden neuen Heimat? In der Animationsfilm-Reihe "Zuflucht gesucht" erzählen fünf Kinder aus aller Welt ihre Geschichten. Die Erzählperspektive und die einfache Sprache ermöglichen auch jüngeren Schülern Zugang zu den Themen Flucht und Asyl.

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Comics
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 33–34/2014)

Comics

In Feuilletons diskutiert, in Museen ausgestellt, an Universitäten erforscht und im Schulunterricht eingesetzt, sind Comics heute weitgehend kulturell akzeptiert. Was sind Comics eigentlich? Wie wird in Comics erzählt und welche Anforderungen stellen sie an ihre Leserinnen und Leser? Welche Ästhetik wohnt ihnen inne?

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