Islamische Bademode

Gesellschaft und Politik

Der Nahost-Konflikt, die Rolle des Islam in Europa oder das Verhältnis zwischen Türken und Kurden - mit diesen Themen setzen sich muslimische Jugendliche in Deutschland intensiv auseinander. Ihre Positionen dazu tragen häufig zur Definition ihres Selbstbildes bei. Auch die Vereinbarkeit von Religion und persönlichen Lebenswünschen beschäftigt die jungen Muslime. Antworten suchen sie häufig in islamischen Internet-Foren.

Thilo Sarrazin im Gespräch mit den Teilnehmern der Dialoggruppe der Otto-Hahn-Schule in Neukölln.

Newsletter Nr. 20/März 2011

Thilo Sarrazin im Dialog

Wer hat Schuld an der "verschlafenen Integration"? Ist das Kopftuch Zeichen der Unterdrückung oder des Glaubens? Berliner Oberstufenschüler mit muslimischem Migrationshintergrund im Gespräch mit Thilo Sarrazin.

Mehr zum Thema:

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Lamya Kaddor

Newsletter Nr. 19/Februar 2011

Das Auge Fatimas

Pädagogen berichten darüber, dass viele muslimische Kinder und Jugendliche zweifelhaften religiösen Vorstellungen anhängen. Tatsächlich sind tradierte Formen und Praktiken der Volksfrömmigkeit und Aberglauben, wie sie in allen Religionen und Regionen vorkommen, auch unter Muslimen verbreitet. Einige von ihnen sind problematisch, weil sie Angst als Mittel von Erziehung und Pädagogik einsetzen. Weiter...

Schülerinnen und Schüler

Newsletter Nr. 19/Februar 2011

Der Streit um das Gebet

Für die einen geht es um das Recht auf Religionsausübung, für die anderen um die religiöse Neutralität. Jenseits von juristischen, politischen oder theologischen Debatten stellt sich die Frage, wie Schulen mit Gebetswünschen von Schülern umgehen können. Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und Sanem Kleff von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage mit zwei unterschiedlichen Meinungen. Weiter...

Mouhanad Khorchide

Newsletter Nr. 18/August 2010

Nicht den Spaß am Leben verbieten

Was bedeutet ein aufgeklärtes und humanistisches Islamverständnis? Was sind die Maximen der islamischen Botschaft und wie können muslimische Jugendliche verantwortungsvoll ihre Religion leben? Ein Gespräch mit Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik in Münster. Weiter...

Junge Muslime beim Gebet

Newsletter Nr. 18/August 2010

Die Ameise, die Biene und das Leben

In unserer letzten Ausgabe berichteten wir über Imame in Deutschland: Wer sie sind, was sie tun und welche Rolle sie in den muslimischen Gemeinden spielen. Mit einem Beitrag zur Frage, welchen Einfluss Imame auf junge deutsche Muslime haben, setzen wir das Thema fort. Weiter...

Willkommen im Heiligen Land!

Newsletter Nr. 18/August 2010

"Was geht mich Palästina an?"

Türkisch- und arabischstämmige Schüler aus Berlin reisen nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete. Die Journalistin Rana Göroglu berichtet von aufreibenden Diskussionen und aufschlussreichen Begegnungen. Weiter...

Newsletter Nr. 18/August 2010

"Menschen ohne Religion verstehen das nicht!"

Im September 2009 erstritt sich ein muslimischer Schüler in Berlin vor Gericht das Recht, an seiner Schule zu beten. Im Mai 2010 hat das Berliner Oberverwaltungsgericht das Urteil widerrufen. In einem Workshop diskutieren Berliner Schüler türkischer und arabischer Herkunft über die Entscheidung. Weiter...

Fester Bestandteil islamischen Lebens in Berlin: Die Sehitlik-Moschee in Neukölln.

Newsletter Nr. 18/August 2010

Islam in Neukölln

Im Berliner Stadtteil Neukölln verbinden sich soziale Krisenerscheinungen mit Problemen der Integration. Um diesen besser begegnen zu können, startete der Bezirk vor zwei Jahren ein Programm, in dem sich kommunale Einrichtungen und islamisch geprägte Organisationen näher kommen sollen. Eine Initiative, die Schule machen könnte. Weiter...

Traditionell sind Imame primär Vorbeter – in Deutschland sind sie jedoch auch als Ratgeber, Lehrer und Seelsorger gefragt.

Newsletter Nr. 17/Mai 2010

Zwischen Religion und Alltag

Wie lassen sich in Deutschland islamische Speisevorschriften einhalten? Wie erziehe ich meine Kinder im Glauben? Imame sind wichtige Ansprechpartner in den muslimischen Gemeinden. Aber wie werden sie ausgebildet? Und welche Rolle sollen sie künftig spielen? Weiter...

Moderner Lifestyle und die bewusste Selbstdarstellung als Muslimin: Mode des islamischen Labels Style-Islam.

Newsletter Nr. 17/Mai 2010

Religiosität und Zugehörigkeit

Junge religiöse Muslime leben ihre Religion häufig anders als ihre Eltern. Ihr Festhalten an Ritualen gilt als demonstrative Bestätigung der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Muslime. Gleichwohl sehen sich muslimische Jugendliche und junge Erwachsene oft ausdrücklich als Teil der deutschen Gesellschaft. Weiter...

Hischam Abul Ola

Newsletter Nr. 17/Mai 2010

"Der Islam ist unsere Religion, Deutschland unsere Heimat"

Die MJD ist eine bundesweite Organisation für muslimische Jugendliche. Ihre Arbeit wird teilweise sehr kontrovers diskutiert. Was bedeutet eine "deutsch-muslimische Identität", was passiert in den Sommer-Camps und wie steht sie zu Vorwürfen, sie habe Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft? Ihr Vorsitzender Hisham Abul Ola gibt Antworten. Weiter...

Das "globalisierte Klassenzimmer" - Respekt und Dialog sind die Mittel der Wahl, um Frustrationen und daraus häufig resultierenden Projektionen über "die anderen" vorzubeugen.

Newsletter Nr. 16/März 2010

Signale gegen Frust und Unverständnis

Tatsächliche oder vermeintliche Vorbehalte gegenüber dem Islam werden von muslimischen Schülern genau registriert, was zur Ablehnung von Lehrern oder der Schule insgesamt führen kann. Wie können Schule, muslimische Schüler und deren Eltern zu einem angemessenen Umgang finden? Weiter...

Auch in Deutschland verbreitetes Kennzeichen einer radikal-nationalistischen türkischen Gesinnung: das Symbol der "Grauen Wölfe".

Newsletter Nr. 16/März 2010

"Zu Ausländern wird man gemacht"

Für jugendliche Migranten spielt die Herkunft der Eltern eine große Rolle. Der Sozialwissenschaftler Kemal Bozay fordert in seinem Kommentar daher, die kulturelle Identität von Jugendlichen mit Migrationshintergrund anzuerkennen, um ihrer Selbstethnisierung zu begegnen. Weiter...

Darf ein Muslim seinen Lebensunterhalt bei McDonald's verdienen, oder ist Muslimen der Verkauf von Schweinefleisch verboten?

Newsletter Nr. 16/März 2010

Fatwas für Europa

Der Ägypter Yusuf Al-Qaradawi gilt als Vordenker der Muslimbruderschaft, gleichzeitig ist er Präsident des "Europäischen Fatwa- und Forschungsrats". Trotz der Offenheit für pragmatische Lösungen ist dessen Leitmotiv der Zusammenhalt der muslimischen Gemeinschaft. Weiter...

"In Deutschland leben": Blick in das Schulbuch Saphir 5/6.

Newsletter Nr. 15/Dezember 2009

Welcher Islam?

Bisher gibt es keinen ordentlichen islamischen Religionsunterricht in Deutschland. Der Streit um das Schulbuch Saphir 5/6 zeigt, dass vieles noch nicht abschließend geklärt ist: Welche Materialien sollen verwendet werden? Welches Islamverständnis soll der Unterricht vermitteln? Weiter...

Newsletter Nr. 15/Dezember 2009

Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs ist umstritten: Die Organisation bekennt sich öffentlich zu Demokratie und Rechtsstaat. Verfassungsschutzbehörden werfen ihr dagegen islamistische Bestrebungen vor. Weiter...

Beten in der Schule: Ein Fall für die Gerichte - oder gibt es andere Lösungen?

Newsletter Nr. 15/Dezember 2009

Beten in der Schule?

Mit dem Verweis auf die Religionsfreiheit hat das Berliner Verwaltungsgericht einem muslimischen Schüler das Mittagsgebet in der Schule gestattet. Während Integrations- und Bildungspolitiker das Urteil kritisch sehen, raten andere zu einem pragmatischen Umgang mit dem Gebet in der Schule. Weiter...

Hamed Abdel-Samad. Ausschnitt aus dem Cover "Mein Abschied vom Himmel"

Newsletter Nr. 15/Dezember 2009

"Verfluchte Freiheit"

Mitte der 90er-Jahre kam Hamed Abdel-Samad von Ägypten nach Deutschland. Seine anfängliche Orientierungslosigkeit führte dazu, dass er radikale Deutungen des Islam vertrat, schreibt er in seinem Buch "Mein Abschied vom Himmel". Im Gespräch schildert Abdel-Samad, wie der Orientierungslosigkeit vieler junger Migranten zu begegnen wäre. Weiter...

Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin und Vorsitzende der Christlich-Demokratische Union (CDU), links, und Guido Westerwelle, Vorsitzender der liberalen Freien Demokratischen Partei (FDP) im Bundeskanzleramt in Berlin am 28. September 2009. Merkels Konservative stellten an diesem Tag in Aussicht, nach der gewonnenen Bundestagswahl innerhalb des nächsten Monats eine Einigung über die Bildung einer Koalitionsregierung mit den Liberalen zu erzielen.

Newsletter zur Bundestagswahl/Oktober 2009

Bundestagswahl: "Das Bild ist ein gemischtes"

Der Ausgang der Bundestagswahl 2009 findet bei islamischen Beobachtern ein geteiltes Echo. Eine klare Parteien-Präferenz der deutschen Muslime ist nicht erkennbar. Hoffnungen auf die Fortsetzung des Dialogs der letzten Jahre mischen sich mit Befürchtungen um eine neue "Leitkultur-Debatte". Weiter...

Angela Merkel in der Mitte von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beim Jugendintegrationsgipfel 2007.

Newsletter zur Bundestagswahl/Oktober 2009

"Demokratie ist eine (falsche) Religion"

Radikale Islamisten wie die Hizb ut-Tahrir lehnen demokratische Wahlen ab, auch ein Engagement in den etablierten politischen Parteien verstoße gegen den Islam. Unter islamischen Jugendlichen findet Fundamentalkritik an der "Religion der Demokratie" Anhänger. Weiter...

Die Hand einer nicht im Bild befindlichen Person, die einen Stimmzettel in eine Wahlurne wirft. Im Hintergrund überwachen zwei Wahlhelfer die Stimmabgabe. Das Foto entstand in einem Duisburger Wahllokal während der nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen 2004.

Newsletter zur Bundestagswahl/Oktober 2009

Wählen ist eine "Muslimpflicht"

Vor der Bundestagwahl 2009 riefen islamische Verbände und Autoren zur Stimmabgabe auf. Während die einen dadurch Einfluss nehmen möchten, vor allem in der Islam- und Integrationspolitik, warnen andere vor Klientelpolitik: Politische Ansichten sollten nicht alleine von der Religionszugehörigkeit bestimmt werden. Weiter...

Trauer und Wut bei der öffentlichen Trauerfeier für Marwa El-Sherbini.

Newsletter Nr. 13-14/August 2009

"Ultrahass gegen den Islam"?

Die Vorbehalte gegenüber Muslimen nehmen zu – dies ist der Schluss, den viele Muslime aus dem Mord an der 31-jährigen Ägypterin Marwa El-Sherbini ziehen. Vertreter des islamistischen Spektrums nutzen die Empörung über den Mord, um für sich und ihr Islamverständnis zu werben. Weiter...

Newsletter Nr. 13-14/August 2009

Nichts essen, nichts trinken - und trotzdem Klausuren schreiben?

Der Ramadan ist auch für Muslime, die es im Alltag mit der Religion nicht so genau nehmen, etwas Besonderes. Junge Muslime halten sich oft auch dann an das Fasten, wenn es sie in ihrem Alltag – vor allem in der Schule – stark beeinträchtigt. Wie kann hier zwischen den verschiedenen Interessen vermittelt werden? Weiter...

Newsletter Nr. 13-14/August 2009

Sind Nicht-Muslime "Ungläubige"?

Der Vorwurf des "kufr" gegen Andersgläubige spielt gerade in islamistischen Strömungen eine wichtige Rolle. Die Denunziation des Nicht-Islamischen als dekadent, materialistisch und unmoralisch zeichnet ein Feindbild, das von anderen Muslimen abgelehnt wird. Weiter...

Newsletter Nr. 13-14/August 2009

"Coole Zeltlager" in islamischer Atmosphäre

Islamische Vereine laden während der Sommerferien zu Freizeiten ein, bei denen religiöse Unterweisung mit Freizeitspaß und Abenteuer verbunden wird. Die Ziele einiger Vereine geben allerdings Anlass zu der Frage, ob die Freizeiten mit den Inhalten zeitgemäßer Pädagogik vereinbar sind. Weiter...

Newsletter Nr. 11/April 2009

Spenden für Gaza

Der Konflikt in Gaza bewegt viele arabisch- und türkischstämmige Muslime in Deutschland. Ihre Bereitschaft, für die Bevölkerung in Gaza zu spenden, ist enorm. Diese Hilfsbereitschaft ist jedoch nicht rein humanitär motiviert. Oftmals ist sie mit dem politischen Ziel verbunden, die Gemeinschaft der Muslime zu stärken. Weiter...

Ein Schädel eines "Homo Heidelbergensis", links, und eine Rekonstruktion seines Gesichtes sind als Teil der "Atapuerca and Human Evolution"-Ausstellung im Archäologischen Nationalmuseum in Madrid am 16. Dezember 2005. Der etwa 400.000 Jahre alte Schädel, der von seinen Entdeckern "Manolon" genannt wurde, gilt als einer der komplettesten fossilen Schädel dieser Epoche, die jemals gefunden worden.

Newsletter Nr. 10/Februar 2009

Wider den Materialismus

Eine umfangreiche PR-Kampagne rückte im Jahr 2007 den bekanntesten Vertreter des islamischen Kreationismus, den türkischen Publizisten Harun Yahya, ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit. Martin Riexinger erläutert die religiösen und politischen Motivationen für das Bestreiten der modernen Evolutionstheorie. Weiter...

Newsletter Nr. 9/Dezember 2008

Anerkennen und Abgrenzen

Viele muslimische Jugendliche hegen Vorurteile gegenüber Juden - oft gekoppelt mit einer verzerrten Wahrnehmung des Nahostkonflikts. Dieser dient den Jugendlichen als Projektionsfläche für ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus. Nur wer diese Hintergründe kennt, kann dem Judenhass in der pädagogischen Arbeit gezielt entgegen treten. Weiter...

Die ersten Polizeiautos in blauer Lackierung spiegeln sich vor dem Polizeipräsidium in Frankfurt im Rückspiegel eines Fahrzeuges. Die Polizei Hessen präsentiert sich ab sofort mit ihren neuen Fahrzeugen im blau-silbernen Look.

Newsletter Nr. 7/August 2008

Als Muslim zur Polizei?

Verbietet es der Islam, in Deutschland in den Polizeidienst einzutreten? Diese Frage stellt sich ein junger, religiös geprägter Muslim. Antworten sucht er in einem Internet-Forum - und stößt auf sehr unterschiedliche Meinungen. Weiter...

Dany Cohn-Bendit, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Europäischen Grünen, rechts, zusammen mit dem Philosophen Tariq Ramadan, links,  bei einem Fototermin vor einer Debatte über die Rolle des Islam in Europa im Europäischen Parlament in Brüssel am 29. März 2006.

Newsletter Nr. 6/Juni 2008

Konservative Muslime zum Thema "Islam in Europa"

Unter konservativen Muslimen herrscht keineswegs ein Konsens über das Verhältnis zur nicht-islamischen Gesellschaft. Die Frage, an welchen Werten und Normen sich in Deutschland lebende Muslime orientieren sollten, wird oft unterschiedlich beantwortet. Die Diskussion erweckt den Eindruck, als wäre ein Mittelweg zwischen Parallelgesellschaften und Integration kaum möglich. Weiter...

Ein Leher an der Gebrüder Grimm Hauptschule in Duisburg gibt muttersprachlichen Ergänzungsunterricht in islamkundlicher Unterweisung am 12. Januar 1999. Der Unterichtsplan sieht für Migranten 3-5 Stunden pro Woche in der Muttersprache vor, davon ist 1 Stunde der islamischen Religion gewidmet.

Newsletter Nr. 6/Juni 2008

Islamischer Religionsunterricht - Voraussetzungen, Barrieren und Fragen

Seit fast drei Jahrzehnten wird über islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen diskutiert. Trotzdem gibt es bis heute nur wenige Modellversuche. Michael Kiefer erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und erklärt, welche Probleme aus ihnen für die Umsetzung resultieren. Weiter...

Stimmzettel zur Bundestagswahl 2009

Newsletter Nr. 5/April 2008

Erlaubt es der Islam, in Deutschland zu wählen?

Viele Migranten haben den Wunsch, in dem Land, in dem sie leben, zur Wahl zu gehen. Sie wollen sich damit aktiv in die Gesellschaft einbringen und diese mitgestalten. Aus islamistischer Sicht ist dieser Wunsch jedoch heftig umstritten. Weiter...

Jugendliche Demonstranten halten am 26. Januar 2008 während einer Demonstration in Berlin eine kurdische Flagge in den Händen. Verschiedene Organisationen riefen zu einer Protestkundgebung gegen die türkische Militaerinterventionen im Nord-Irak auf.

Newsletter Nr. 3/Dezember 2007

"Heimat ist..." - Ein Gespräch mit türkischen Jugendlichen über Kurden, Graue Wölfe, Islam und Deutschland

Auch in Deutschland kam es infolge des Konflikts zwischen der Türkei und der PKK zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Jugendlichen. In einem Gespräch berichten fünf Berliner Jugendliche türkischer Herkunft, wie sie die Situation bewerten. Weiter...

Usama Matar, palästinensisches Mitglied der Hizb ut-Tahrir (HuT, Partei der Befreiung) zitiert aus dem Koran während der von der HuT ausgerichteten internationalen Konferenz islamischer Parteien mit dem Titel "Nach dem 11. September: Die Rolle der Muslime im Westen" in der Londoner Arena am 15. September 2002. Die HuT ist eine aus der Muslimbruderschaft hervorgegangene islamistische und neofundamentalistische Organisation mit Betätigungsverbot in Deutschland.

Newsletter Nr. 1/August 2007

Die Hizb ut-Tahrir (HuT): Propaganda gegen "Einbürgerung" und Islam-Konferenz

Die Wiedereinrichtung des Kalifats als islamisches Großreich ist das Ziel der islamistischen Organisation Hizb ut-Tahrir. Sie richtet sich gegen die Integration des Islams in das westliche Gesellschaftssystem. Weiter...

Newsletter Nr. 1/August 2007

Shia-Forum diskutiert die Todesstrafe

In einem deutschsprachigen Online-Forum für Schiiten diskutieren User über die Legitimation der Todesstrafe. Dabei geht es nicht nur um die umstrittene abschreckende Wirkung, es wird auch die Frage aufgeworfen, ob und wie die Verse des Koran von Laien ausgelegt werden dürfen. Weiter...

 

Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt. Weiter... 

Fereshta Ludin, Vordergrund rechts, und ihr Anwalt Hansjoerg Melchinger, Vordergrund links, verfolgen die Urteilsverkündung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe am Mittwoch, 24. September 2003. Nach dem Urteil aus Karlsruhe kann das Land Baden-Württemberg einer muslimischen Lehrerin das Tragen eines Kopftuches nur verbieten, wenn es dafuer ein neues Gesetz verabschiedet.Debatte

Konfliktstoff Kopftuch

Darf eine muslimische Lehrerin in deutschen Schulen ein Kopftuch tragen? Die Debatte um das Kopftuch zeigt eine Gesellschaft auf der Suche nach ihrer Identität. Weiter... 

Dossier

Gangsterläufer

Der Dokumentarfilm "Gangsterläufer" begleitet den jungen Intensivtäter Yehya E. Seine kriminelle Energie und sein Reflexionsvermögen erstaunen und schockieren zugleich. Die bpb zeigt den Film - ergänzt um Analysen und Interviews zu Themen wie Jugendkriminalität, "Problemviertel", Flucht und Migration. Weiter... 

Dossier

Neukölln Unlimited

Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona wachsen in Berlin Neukölln auf, ihre Jugend ist von der Leidenschaft für Breakdance und Musik geprägt, aber auch vom Kampf der Familie für ihr Bleiberecht. Der Dokumentarfilm "Neukölln Unlimited" zeigt den Alltag und die Träume selbstbewußter junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und kann für wichtige Fragen der politischen Bildung sensibilisieren in den Themenfelder Migration, Asyl, Bildung und Jugendkultur. Weiter...