Schüler stellen am 12.06.2013 in der Ernst-Schering-Schule in Berlin Prominenten Fragen bei einer Veranstaltung im Rahmen der Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern".

18.7.2014

Ausstellung / Literatur

Ausstellung

Deutsches Hygiene-Museum: Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt. Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden. www.dhmd.de

Das Deutsche Hygiene-Museum zeigt die migrationshistorische Ausstellung "Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt". Die Wechselausstellung unter dem halb ironischen, halb programmatischen Titel wirft einen erfrischenden Blick auf Migration und ihre Geschichte. Angefangen bei der Themensetzung über die Ausstellungsästhetik und -dramaturgie bis hin zu einem begleitenden Katalog, der als Lesebuch daher kommt, ist hier die stimmige Repräsentation eines oft auch kontroversen Themas gelungen. Die Leitmotive der Ausstellung sind der transitorische Charakter von Migration sowie die stets werdende und sich ändernde Migrationsgesellschaft. Migration wird hier nicht als vorwiegend dramatisch, problembehaftet und außergewöhnlich gezeigt, sondern beiläufig als normal und nicht konfliktfrei. Noch bis zum 12.10.2014 (Di-So 10-18 Uhr).

Begleitkatalog: Özkan Ezli, Gisela Staupe: Das neue Deutschland: Von Migration und Vielfalt. Konstanz University Press 2014. 24,90 €. www.k-up.de

Eine ausführliche Ausstellungskritik finden Sie unter www.migration-info.de

Literatur

Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Salafismus. Auf der Suche nach dem wahren Islam. Schriftenreihe Band 1454. Autoren: Behnam T. Said, Hazim Fouad. Juli 2014. Bestell-Nr. 1454. 4,50 €. Dieses Buch beleuchtet das Phänomen Salafismus in thematischer Breite und fragt nach den Konsequenzen im 21. Jahrhundert für Politik und Gesellschaft.
Kostenlos abrufbar unter www.bpb.de

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)/Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) (Hg.): Länderprofil Griechenland. Focus Migration Länderprofil Nr. 30, Juni 2014, Autorin: Anna Triandafyllidou. ISSN 1864-6220.

Griechenland war lange Zeit ein Auswanderungsland. Dies änderte sich erst in den 1970er Jahren. Fortan wanderten mehr Menschen zu als aus. Das Land begann allerdings erst in den 1990er Jahren, entsprechende Gesetze zur Steuerung der Migration zu schaffen. Ein unsicherer Rechtsstatus bestimmt bis heute die Situation der meisten in Griechenland lebenden Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten.
Kostenlos abrufbar unter www.bpb.de

Amadeu Antonio Stiftung (Hg.):Von Mauerfall bis Nagelbombe. Der NSU-Anschlag auf die Kölner Keupstraße im Kontext der Pogrome und Anschläge der neunziger Jahre. 2014. 10,- € zzgl. 2,- € Versandkosten. ISBN 978-3-940878-16-8.
www.amadeu-antonio-stiftung.de