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Schüler stellen am 12.06.2013 in der Ernst-Schering-Schule in Berlin Prominenten Fragen bei einer Veranstaltung im Rahmen der Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern".

1.7.2009

Kurzmeldungen – Welt

UN: Mehr Klimamigranten

Der aktuellen Studie "In Search of Shelter" der UN-Universität in Bonn, der Columbia-Universität in New York und der Hilfsorganisation Care zufolge könnten die Klimawandelfolgen bis zum Jahr 2050 die Vertreibung von 200 Mio. Menschen hervorrufen. Erstmals basieren die Ergebnisse einer solchen Studie auf empirischen Befunden mehrerer Kontinente. Die meisten Menschen würden demnach innerhalb des eigenen Landes Zuflucht suchen, ein Teil wird in andere Länder ziehen müssen. Ortsabhängige Anpassungsmaßnahmen wie Katastrophenvorsorge oder die Einführung eines Bewässerungsmanagements könnten die Zahl der Betroffenen jedoch reduzieren. Die im Juni vorgestellte Studie basiert größtenteils auf dem EU-Forschungsprojekt EACH-FOR und präsentiert neue empirische Daten und Landkarten, die die Bedeutung des Klimawandels und die Verteilung der Bevölkerung in bestimmten Regionen zeigen. Besonders betroffen sind demnach die Sahel-Region, die Flussdeltas von Nil, Ganges und Mekong und die von der Schmelze der Himalaja-Gletscher betroffenen Gebiete Asiens.
www.care.de/