Ecuador
2.5.2006
Mit einem stolzen dritten Platz in der Südamerika-Qualifikation hinter Brasilien und Argentinien löste Ecuador die Fahrkarte zur WM nach Deutschland. Trainer Luis Suárez ist es gelungen, durch eine ausgewogene Mischung aus jungen und alten, bewährten Spielern eine turniertaugliche Mannschaft zu formen.
Mit einem stolzen dritten Platz in der Südamerika-Qualifikation hinter Brasilien und Argentinien löste Ecuador die Fahrkarte zur WM nach Deutschland. Trainer Luis Suárez ist es gelungen, durch eine ausgewogene Mischung aus jungen und alten, bewährten Spielern eine turniertaugliche Mannschaft zu formen.
- WM-Teilnahmen: 1
- Fifa-Weltrangliste: Platz 38
- Aktive Fußballer: 1.000.000
Fläche
256.370 km2 (Weltrang: 75)
Einwohner
13.008.000 = 51 je km2 (Stand 2003, Weltrang: 65)
Hauptstadt
Quito
Amtssprachen
Spanisch
Bruttoinlandsprodukt
27,201 Mrd. US-$
realer Zuwachs: 2,7%
Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr)
1.830 US-$
Währung
1 US-Dollar (US-$) = 100 Cents
Regierung
Staats- u. Regierungschef: Alfredo Palacio González, Äußeres: Francisco Carrión Mena
Nationalfeiertag
10.8.
Verwaltungsgliederung
22 Provinzen, außerdem sog. Zonas no delimitadas
Staats- und Regierungsform
Verfassung von 1979, zuletzt geändert 1998
Präsidialrepublik seit 1978
Parlament (Cámara de Representantes) mit 100 (vorher 121) für 5 J. gewählten Mitgl.
Direktwahl des Staatsoberh. alle 4 J. (keine Wiederwahl)
Wahlpflicht ab 18 J.
Bevölkerung
Ecuadorianer
Stand 2003: 13.008.000 Einw.
Bevölkerungswachstum: 1,6%
letzte Zählung 2001: 12.156.608 Einw.
davon Galápagosinseln: 18.640 Einw.
45% Mestizen, 35% Indianer, 10% Weiße, 10% Afro-Ecuadorianer
Städte (mit Einwohnerzahl)
Guayaquil 1.952.029 Einw. (Stand 2001)
Quito 1.399.814 Einw. (Stand 2001)
Cuenca 276.964 Einw. (Stand 2001)
Religionen (Stand 2003)
91,6% Katholiken
indigene Religionen
Sprachen
Spanisch
Quichua u.a. indianische Sprachen
Wichtigste Wirtschaftszweige (Anteil am BIP in %)
Landwirtsch. 27% (2001)
Arbeitslosigkeit (in % aller Erwerbspersonen)
durchschnittlich 2004: 11,0% (hohe Unterbeschäftigung)
Inflationsrate (in %)
durchschnittlich 2004: 1,9%
Wichtigste Importgüter (Anteil am Gesamtimport in %)
36% Rohstoffe, 28% Konsumgüter (darunter 16% Verbrauchsgüter, 12% langlebige Konsumgüter), 26% Kapitalgüter (darunter 17% industriell), 10% mineralische Brennstoffe/Schmiermittel
Wichtigste Exportgüter (Anteil am Gesamtexport in %)
56% Erdöl und -derivate, 17% industrielle Erzeugnisse (darunter 5% verarbeitete Fisch- und Meeresfrüchte), 14% Bananen, 4% Blumen, 4% Krabben
Quelle: Der Fischer Weltalmanach.
© Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005.

