Rasenstück mit Sonderbriefmarke zur Fußball WM 2006 in Deutschland. Auf der Briefmarke ist das Maskottchen Goleo im Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu sehen.

29.5.2006

Südkorea

Landesflagge SüdkoreaLandesflagge Südkorea
Mit einem rasanten Fußballspiel begeisterte die südkoreanische Nationalmannschaft das Publikum beim WM-Turnier 2002. Nach eher durchwachsenen Qualifikationsleistungen (u.a. Heimniederlage gegen Saudi-Arabien) wurde Trainer Jo Bonfrere durch seinen Kollegen Dick Advocaat ersetzt.

  • WM-Teilnahmen: 6

  • Größte WM-Erfolge: 1 x Halbfinale (2002), 2 x Asien-Meister
  • Fifa-Weltrangliste: Platz 31
  • Aktive Fußballer: 520.000
Das Land in Zahlen

Fläche
99.313 km2 (Weltrang: 106)

Einwohner
47.912.000 = 482 je km2 (Stand 2003, Weltrang: 26)

Hauptstadt
Soul (Seoul)

Amtssprachen
Koreanisch

Bruttoinlandsprodukt
605,331 Mrd. US-$ realer Zuwachs: 3,1%

Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr)
12.030 $

Währung
1 Won (W) = 100 Chon

Regierung
Staatsoberhaupt: Roh Moo-hyun, Regierungschef: Lee Hae-chan, Äußeres: Ban Ki-moon

Nationalfeiertag
15.8.

Verwaltungsgliederung
16 Provinzen, darunter 7 Städte

Staats- und Regierungsform
Verfassung der VI. Republik von 1988
Präsidialrepublik seit 1948
Nationalversammlung (Kuk Hoe) mit 299 (vorher 273) Mitgl., Wahl alle 4 J.
Direktwahl des Staatsoberh. alle 5 J. (keine Wiederwahl)
Wahlrecht ab 20 J.

Bevölkerung
Koreaner
Stand 2003: 47.912.000 Einw.
Bevölkerungswachstum: 0,6%
letzte Zählung 2000: 45.985.289 Einw.

Städte (mit Einwohnerzahl)
Soul/Seoul 9.853.972 Einw. (Stand 2000)
Pusan 3.655.437 Einw. (Stand 2000)
Taegu 2.473.990 Einw. (Stand 2000)

Religionen (Stand 2003)
10 Mio. Buddhisten, 9 Mio. Protestanten, 3 Mio. Katholiken
Won-Buddhisten, Chondo-gyo, Taejong-gyo, Schamanismus verbreitet

Sprachen
Koreanisch
Englisch und Japanisch

Wichtigste Wirtschaftszweige (Anteil am BIP in %)
Landwirtsch. 10,9%, Industrie 28,1%, Dienstl. 61,0% (2000)

Arbeitslosigkeit (in % aller Erwerbspersonen)
durchschnittlich 2004: 3,5%

Inflationsrate (in %)
durchschnittlich 2004: 3,6%

Wichtigste Importgüter (Anteil am Gesamtimport in %)
22% mineralische Brennstoffe etc., 10% elektronische Bauelemente, 9% chemische Erzeugnisse, 9% Maschinen (ohne Büromaschinen), 6% Elektrotechnik, 5% Eisen, Stahl, 3% Mess- und Regeltechnik, 3% Nachrichtentechnik, Radio, TV, 3% Büromaschinen, EDV

Wichtigste Exportgüter (Anteil am Gesamtexport in %)
14% Nachrichtentechnik, Radio, TV, 13% Straßenfahrzeuge, 10% elektronische Bauelemente, 9% chemische Erzeugnisse, 8% Büromaschinen, EDV, 7% Maschinen (ohne Büromaschinen), 6% Wasserfahrzeuge, 5% Eisen, Stahl, 4% Textilien

Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005.