2Umweltorganisationen

Zurück zur Bildergalerie
1 von 12
Der Umweltpreis "Dinosaurier 2001" - eine Negativ-Auszeichnung - ging im Jahr 2001 an Bauernpräsident Gerhard Sonnleitner. Der Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Gerd Billen, versuchte, den Preis in der Zentrale des Bauernverbandes in Bonn zu übergeben. Sonnleitner erhielt den Preis wegen seiner "konsequenten Bremsleistung in Sachen Agrarwende", so Billen. Der Bauernpräsident ist somit Nachfolger des letztjährigen Preisträgers Lee R. Raymond, Präsident des Ölkonzerns EXXON.

Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.

Gründung: 1899
Zahl der Mitglieder: rund 450.000

Seit der Gründung am Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Namen "Bund für Vogelschutz" liegt der Schwerpunkt der Organisation auf dem Schutz bedrohter Vogelarten. Dieser Bereich zeichnet auch nach dem Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden und der Umbenennung in NABU im Jahre 1990 die Arbeit des Naturschutzbundes aus. Seit 1971 soll die jährliche Ernennung des "Vogel des Jahres" auf bedrohte Arten und die Umweltprobleme in ihrem Lebensraum aufmerksam machen.
Seit 1993 verleiht der Naturschutzbund Deutschland jährlich den Dinosaurier des Jahres – Deutschlands peinlichsten Umweltpreis. Mit dem aus Zinn gegossenen und 2,6 Kilo schweren Tier werden Personen des öffentlichen Lebens bedacht, die sich in Sachen Umweltschutz als besonders antiquiert erwiesen haben.

www.nabu.de

Foto: NABU (© AP)