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Getränkedosen liegen am 22. Juni 2001 an einer Sammelstelle vor dem Bundesratsgebäude in Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe hat an dieser speziellen Sammelstelle in Berlin vom 18. bis 22 Juni 2001 für jede Getränkebüchse 10 Pfennige Pfand ausgezahlt. Der Bunderat hat am 22.6.2001 die Entscheidung über die Einführung des umstrittenen Dosenpfandes verschoben. Seit dem 1. Januar 2003  gilt in Deutschland die Pfandpflicht für Einwegverpackungen.

Deutsche Umwelt Hilfe

Gründung: 1975

Die Deutsche Umwelthilfe ist der einzige Umweltverband der zugleich auch klageberechtigter Verbraucherschutzverband ist. Deshalb gehört die Weitergabe von Informationen an die Öffentlichkeit zu den zentralen Aufgaben der DUH. Ziel der Arbeit ist es, Umweltpolitik und Umweltrecht für die Bürger transparent zu machen. Die Organisation versteht sich außerdem als Forum, das es anderen Umweltverbänden ermöglicht, mit Politikern und Vertretern der Wirtschaft in Dialog zu treten. Im Rahmen von Kooperationen entstehen so projektbezogene Netzwerke wie zum Beispiel die Aktion "Freie Fahrt pro Mehrweg", die sich für eine konsequente Umsetzung des Dosenpfand einsetzt.
Unser Bild zeigt eine Sammelstelle für leere Getränkedosen, die die Deutsche Umwelthilfe im Jahr 2001 vor dem Gebäude des Bundesrats in Berlin eingerichtet hatte. Fünf Tage lang zahlte die Umweltorganisation 10 Pfennig Pfand für jede Dose aus.

www.duh.de (© AP)