Ein schmelzender Eisberg am 19. Juli 2007 vor der Insel Ammassalik in Ostgronland. Nach dem dramatischen Gipfel auf der indonesischen Ferieninsel Bali vor einem Jahr haben die Verhandlungen ueber einen neuen globalen Klimapakt längst die Mühen der Ebene erreicht. Im polnischen Posen (Poznan) versuchen Experten aus aller Welt ab Montag (1.12.) erste Pfloecke einzurammen, um den hoch komplizierten Vertrag bis Ende 2009 fertig zu bekommen.

Die jüngsten Naturkatastrophen

2002 sorgten starke Regenfälle für das Jahrhunderthochwasser der Elbe, das ganze Landstriche und Orte unter Wasser setzte. Schwer betroffen waren unter anderem Dresden und Meißen, wo dieser Mann mit seinem selbst gebauten Boot das Beste aus der Katastrophe zu machen scheint. Foto: APDürre ist eine schleichende Naturkatastrophe, die im Vergleich zu singulären Katastrophen wie Erdbeben und Überschwemmung oftmals vergessen wird. Die Betroffenen leiden sehr darunter, wie dieser Junge in Simbabwe, der in einem Abfallhaufen einige Maiskörner zum Essen sucht. Foto: APAls die Flutwelle des Tsunami im Jahr 2004 auf die Ufer der Länder des Indischen Ozeans traf, hatten die meisten Menschen keine Chance zur Flucht. Die traurige Bilanz: Rund 220 000 Menschen sind getötet worden oder gelten noch immer als vermisst. Vereinzelt suchen Angehörige bis heute mit Vermisstenanzeigen wie hier am Strand von Khao Lak, Thailand, nach den Verschollenen. Foto: APEin Mann geht mit seinem Hund über den ausgetrockneten Grund eines Stausees in Alcora in Spanien, 2005. Es war die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Foto: APEine Schneise der Verwüstung hinterließ der Hurricane Katrina im September 2005. Er zerstörte große Teile von New Orleans, USA. Foto: APAm 19. Januar 2007 fegte der Orkan "Kyrill" über Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande und Großbritannien hinweg. Er kostete 47 Menschen das Leben. Diese Tanne im Schwarzwald entwurzelte er scheinbar mühelos.Ein Seismologe erläutert im Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) an einer Grafik den Ausschlag des schweren Sichuan-Erdbebens in Südwestchina, wie er von der am nächsten gelegenen Messstation auf der indonesischen Insel Nias aufgezeichnet wurde. Foto: APNachrichten von verheerenden Waldbränden in Kalifornien, USA, gehören in den Sommermonaten schon fast zum Alltag. Jedes Jahr sind Tausende Feuerwehrmänner im Einsatz gegen die Flammen, um Mensch, Tier und Hab und Gut zu retten. Foto: APStarke Stürme und heftige Schneeschauer haben im Februar 2008 in China zahlreiche Schäden angerichtet. Die Bewohner von Wuhan in Chinas Provinz Hubei mussten Wasser aus Feuerhydranten abzapfen. Rund 60 Menschen kamen ums Leben. Foto: APWarten auf Regen: So wie dieser Farmer auf der Eyre-Halbinsel in der Nähe von Adelaide, Südaustralien, warten etliche Farmer auf Niederschläge. Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, in dem die Menschen auf der Halbinsel mit extremer Dürre leben. Foto: AP



Nach einem Deichbruch an der Elbe bei Fischbeck (Sachsen-Anhalt) wird am 10.06.2013 das kleine Dorf Kabelitz (Sachsen-Anhalt) vom Hochwasser der Elbe überflutet.Dossier

Hochwasserschutz

Das Hochwasser im Mai und Juni 2013 war eine der bislang kostspieligsten Naturkatastrophen in Deutschland. Zwar hatte sich seit dem Elbehochwasser 2002 vielerorts der Hochwasserschutz verbessert, die Diskussion um länderübergreifende Lösungen und nachhaltige Vorsorgemaßnahmen ist jedoch von Neuem entbrannt. Weiter... 

Spezial

"Plastic Planet"

"Nach der Stein-, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit" - mit diesem Zitat beginnt eine Reise des österreichischen Regisseurs Werner Boote von den 1960er-Jahren, als Plastik immer mehr verbreitet wurde, bis in die heutige Zeit. Heute sind wir von Plastik umgeben. Weiter... 

Mediathek

Die ungleiche Verteilung von Naturkatastrophen

Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürme und Tsunamis sind die wesentlichen Naturkatastrophen dieser Welt. Diese Folge thematisiert, dass die Ausmaße der Katastrophen durch bevölkerungsgeographische Aspekte verstärkt werden. In Megastädten nimmt die Bedrohung durch Naturkatastrophen am meisten zu. Weiter... 

Dossier

Umwelt

Die Umwelt stellt uns Lebensgrundlagen und Rohstoffe zur Verfügung, die wir pflegen und erhalten sollten. Doch es fällt schwer, klare Grenzen zu ziehen: Wo nutzt der Mensch die Natur? Und wo zerstört er sie dauerhaft? Weiter...