Afrika
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Gender und ländliche Entwicklung in Afrika


20.5.2005
Entwicklungsprobleme in ländlichen Regionen Afrikas lassen sich nur dann adäquat erfassen, wenn neben agrarökologischen und wirtschaftspolitischen auch gesellschaftliche Faktoren berücksichtigt werden. Dazu zählen Geschlechter- und Generationenkonflikte, die Arbeitsteilung, die Ressourcenkontrolle sowie Land- bzw. Erbrechte.


Auszug aus:
Aus Politik und Zeitgeschichte (B 13-14/2002) - Gender und ländliche Entwicklung in Afrika

I. Strukturprobleme in ländlichen Gesellschaften



Afrika gilt mittlerweile als ein Kontinent, dessen landwirtschaftliche Produktion und Ernährungssicherung in Frauenhand liegt, denn über 90 Prozent der Grundnahrungsmittel und über 30 Prozent der Marktfrüchte werden von Frauen produziert. In den meisten Ländern stellen sie 70-80 Prozent der Arbeitskräfte, dennoch sind ihre wirtschaftlichen Potenziale durch zahlreiche rechtliche, agrarpolitische und soziokulturelle Hindernisse beschränkt. Hierzu zählen vor allem die Schwierigkeiten im Landzugang, Beeinträchtigungen im Erbrecht und die in der Entwicklungsplanung sich hartnäckig haltende Vorstellung von kleinbäuerlichen Familienbetrieben unter männlicher Leitung. Obwohl seit einigen Jahrzehnten immer mehr ländliche Haushalte von Frauen geführt werden, bilden diese nur selten die Zielgruppe von Projekten. Somit ist die Geschlechterdifferenz eine zentrale Kategorie, die über Ressourcenzugang und -kontrolle entscheidet. [1]

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  • Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um ein Erbe der Kolonialzeit, da in vielen Ländern, insbesondere im südlichen Afrika, die Männer mit hohen Steuerpflichten belastet und zur Arbeit in Minen und auf Großfarmen gezwungen wurden, was zum grundlegenden Wandel der ländlichen Ökonomie und der familiären Strukturen führte. [2] Nach der politischen Unabhängigkeit blieb die Wanderarbeit eine wichtige Einkommensquelle der männlichen Bevölkerung, zumal Beschäftigungsprogramme im ländlichen Raum nicht zu den wirtschaftspolitischen Prioritäten der nachkolonialen Regierungen zählten. Dies trifft für die nachkoloniale Zeit in Simbabwe und Namibia ebenso zu wie für die jüngsten Entwicklungen in Südafrika. Ökonomische Präferenzen, die räumliche und infrastrukturelle Disparitäten verschärfen, haben auch in zahlreichen Ländern West- und Ostafrikas intensive Urbanisierungstendenzen zur Folge. So ziehen auch in der Elfenbeinküste, in Ghana und in Kenia seit Jahrzehnten junge Männer als Arbeitsmigranten in die Städte. Allerdings beschränken sich ihre Ziele nicht nur auf die Hauptstädte der eigenen Länder, sondern im Rahmen grenzüberschreitender Migration suchen junge Ghanaer in Industriegebieten Nigerias Arbeit. Männer aus den dürregeprägten Sahelländern Mali, Burkina Faso und Niger wandern in die Ballungszentren an Westafrikas Küsten ab, zumal die französische Kolonialverwaltung hier das Land privatisierte, um die Exportproduktion voranzutreiben - mit dem Ergebnis, dass der ökologisch völlig unangepasste Erdnuss- oder Baumwollanbau die Desertifikation intensivierte und damit dauerhaft die landwirtschaftlichen Potenziale zerstörte. [3]

    Junge Sudanesen zieht es seit Jahren in die Arabischen Emirate und Männer aus Lesotho bzw. Mosambik nach Südafrika. Die hohe Arbeitslosigkeit, eine unzureichende Ausbildung und die große Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt erschweren jedoch in den meisten Fällen den Aufbau einer eigenen Existenz und die finanzielle Unterstützung der Familien in den Herkunftsgebieten. Angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in den Städten verbrauchen die Migranten das meiste Geld für sich - ein Verhalten, das durch die veränderten Normen, neue Konsummuster bzw. ein auf Individualität setzendes männliches Prestigedenken zusätzlich verstärkt wird. Von den negativen Konsequenzen dieser Entwicklungen sind vor allem Frauen und Kinder in den krisengeschüttelten Desertifikationsgebieten des Sahel, aber auch in Bürgerkriegsregionen, z. B. im Sudan, sowie in Ländern mit wenig landwirtschaftlichen Möglichkeiten und einer schlechten Infrastruktur betroffen, etwa in Lesotho. [4]

    Die Geschlechterdifferenz im Migrationsprozess ist sowohl durch die Interpretation traditioneller Normen begründet, mit der männliches Dominanzstreben gerechtfertigt wird, als auch durch die begrenzten Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, die Frauen auf dem urbanen Arbeitsmarkt benachteiligen. Im südlichen Afrika kommt hinzu, dass die Abwanderung der Frauen von den Kolonialregierungen bzw. von der Apartheidverwaltung verboten wurde, um den Zuzug der Afrikaner in die Städte zu beschränken und die Versorgung von Alten, Kranken und Kindern auf dem Land sicherzustellen. Somit können die Frauen dort erst seit wenigen Jahren legal die ländlichen Gebiete verlassen. [5]

    Infolge der Abwanderung der Männer entsteht ein neues Ungleichgewicht in der geschlechtlichen Arbeitsteilung, denn die Frauen müssen deren Anbauaufgaben zusätzlich übernehmen und in kürzester Zeit neue landwirtschaftliche Kenntnisse erwerben, d. h., sie tragen nunmehr die Verantwortung für den gesamten Produktionsprozess. Dies betrifft auch Anbauleistungen für bestimmte Pflanzen, wie Hirse oder Jams, die zuvor als statussichernde "Männerpflanzen" deklariert worden waren und über die nur Männer die Verfügungsgewalt gehabt hatten. Zwar werden überkommene Kategorisierungen einzelner Arbeitsbereiche als Frauen- und Männerarbeit revidiert, indem Frauen nun in Eigenregie pflügen, säen oder ernten. Dies führt jedoch nicht dazu, dass ihre Arbeitsleistungen gesellschaftlich mehr anerkannt würden, etwa in der Form, dass ihnen größere Entscheidungsbefugnisse eingeräumt würden. Darüber hinaus mangelt es an technischen Innovationen, um die Arbeit der Frauen, z. B. beim Jäten oder Ernten, zu erleichtern und Arbeitsengpässe zu reduzieren. [6]

    Die Entwicklungen in Gambia illustrieren diese Probleme beispielhaft: Dort sorgte der Nassreis- und Hirseanbau in vorkolonialer Zeit für die Ernährungssicherung. Die Arbeitsprozesse und der Landzugang waren zwar nach Geschlechtern getrennt, jedoch verhältnismäßig egalitär aufgeteilt. Es gab Anbauflächen, die Frauen oder Männer individuell erschließen und vererben konnten, und Land, das von patrilinearen Familien bewirtschaftet wurde. Als Mitte des 19. Jahrhunderts die britische Kolonialregierung den Erdnussanbau für den Export einführte und mit hohen Steuerforderungen die Männer zur Erdnussproduktion zwang, verschob sich diese ökonomische Balance zuungunsten der Frauen: Die Männer zogen sich aus dem Reisanbau zurück und überließen die Arbeit ausschließlich den Frauen. Gleichzeitig beanspruchten sie nun alle Felder, auf denen zuvor Hirse für die familiäre Ernährung wuchs, für den Erdnussanbau. Die Geschlechterhierarchien verschoben sich dergestalt, dass die Frauen Jät- und Erntedienste im Erdnussanbau leisten mussten, gleichzeitig aber keinen Anteil aus dem Verkauf der Erdnussernte zur familiären Versorgung erhielten. Nach der Unabhängigkeit ließ die gambische Regierung mit internationaler Unterstützung umfangreiche künstlich bewässerte Nassreisfelder anlegen, die als Familienland deklariert und Männern als Familienvorständen und "Betriebsleitern" übereignet wurden. Erneut wurden die Nutzungsrechte der Frauen untergraben, und zusätzliche Arbeit beim Versetzen der Reispflanzen und Jäten erwartete sie, weil diese nach wie vor nicht mechanisiert war. Die Ernährungssituation blieb weiterhin problematisch, da Frauen immer weniger Zeit und Möglichkeiten hatten, eigene Nassreisfelder für die tägliche Versorgung zu bestellen und ihnen weder Saatgut noch Dünger oder technische Hilfsmittel zur Verfügung gestellt wurden. Erst in den achtziger Jahren versuchten einige Nicht-Regierungsorganisationen, ihre Innovationsinteressen ernst zu nehmen und Erntegeräte sowie Transportmittel bereitzustellen. Interviews zeigten, dass die Frauen über den Reisanbau hinaus den Gemüseanbau für die Selbstversorgung und die Vermarktung intensivieren wollten, was bislang noch nicht wahrgenommen worden war. Ihr Landzugang blieb aber weiterhin problematisch, da sie nur als "mithelfende Familienmitglieder" galten. [7]

    So erwies sich die bis in die achtziger Jahre verbreitete Annahme als falsch, dass Frauen durch die Veränderungen der Anbauformen, durch die punktuelle Mechanisierung und durch die Kommerzialisierung der Marktproduktion aus der Landwirtschaft verdrängt würden; ganz im Gegenteil - sie werden zu den tragenden Kräften der veränderten Produktion. [8] Jedoch wird ihr Zugang zu Land und ihre Ressourcenkontrolle nicht erweitert, was häufig zu Interessenkonflikten führt. Denn die Kapazitäten der Frauen in der familiären Versorgung werden beeinträchtigt, weil Ehemänner, Schwiegerväter oder andere männliche Verwandte weiterhin alle Entscheidungsbefugnisse über die Nutzung der Ernte und die Gewinne aus dem Verkauf von Überschüssen beanspruchen.

    Diese Tendenz setzt sich sogar in denjenigen westafrikanischen Gesellschaften durch, bei denen Frauen in vorkolonialer Zeit ein eigenes Einkommen durch den Handel mit Nahrungsmitteln verdienten und in denen das Prinzip der "getrennten Kassen" vorherrschte, d. h. eine strikte Aufteilung von Rechten und Pflichten der Ehepartner, was den Frauen ein gewisses Maß an ökonomischer Autonomie ermöglichte und die Männer in die familiäre Versorgung einband. Als jedoch beispielsweise die matrilinearen Gesellschaften im tropischen Süd-Ghana auf Druck der britischen Kolonialverwaltung mit dem Kakaoanbau begannen, wurde das Land privatisiert, und die Arbeitsteilung verschob sich zu Lasten der Frauen. Viele büßten ihre Landrechte und damit auch ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit ein. So verfügt heute nur noch eine kleine weibliche Elite über eigene Anbauflächen, auf denen sie vor allem Kakao produziert. Die Mehrheit der Frauen muss nun die Kakaofelder ihrer Ehemänner oder männlicher Verwandter bearbeiten. Ihr Landzugang beschränkt sich darauf, Gemüse zwischen junge Kakaobäume zu pflanzen, wobei sie über die Selbstversorgung hinaus Überschüsse für die Märkte zu erzielen versuchen. Wegen der zeitlichen Überschneidung von Anbauaufgaben gehen immer mehr Frauen dazu über, schnellwachsende Arten anzupflanzen, die wenig Arbeit erfordern, z. B. die Knollenfrucht Cassava, deren Nährwert allerdings gering ist. Die komplexen vorkolonialen Anbausysteme, die eine Pflanzenvielfalt umfassten und optimal an die lokale Ökologie angepasst waren, gehören der Vergangenheit an. Die damit verbundene Anbauleitlinie, Ertragsrisiken zu reduzieren, müssen die meisten Frauen aufgrund ihres Land- und Zeitmangels durch die Produktionsmaximierung ersetzen. Hierbei spielt die staatliche Agrarberatung keine unwesentliche Rolle, richtet sie doch ihre Informationen über neue Geräte, Dünger, Schädlingsbekämpfung und Kredite nur an Männer als Betriebsleiter in der kleinbäuerlichen Kakaoproduktion. [9]

    Vergleichbare Prozesse fanden in den ehemaligen britischen Siedlerkolonien im südlichen und östlichen Afrika statt, wo traditionelle Mischkulturen aus Hirse und Gemüse vom Maisanbau abgelöst wurden. Denn die Kolonialverwaltung schuf keine Anreize für den Verkauf der sehr nahrhaften und dürreresistenten Hirse. Daher sahen sich Männer und Frauen gezwungen, auf den Maisanbau umzustellen, um die Steuerforderungen zu erfüllen und Medikamente oder Schulgeld für die Kinder zu zahlen. Mais erfordert vergleichsweise wenig Arbeit, und die Ernte kann zum Verkauf, aber auch zur eigenen Ernährung genutzt werden. Allerdings sind die Nachteile bis heute offensichtlich, denn Mais laugt die Böden aus und beinhaltet wenige Nährstoffe. Die nachkoloniale Agrarpolitik Kenias, Sambias und Simbabwes ignoriert dennoch den Hirseanbau, der als Zeichen der Rückständigkeit abgetan wird, und setzt vorrangig auf die Maisproduktion in der Hoffnung, daraus Exporterträge zu erzielen. [10] Mit Informationen über technische Innovationen und Vermarktungsmöglichkeiten wenden sich die Agrarberater nur an männliche Autoritäten, von denen bestenfalls erwartet wird, dass sie die Frauen über die Neuerungen in Kenntnis setzen, zumal diese für den gesamten Produktionsprozess zuständig sind.

    Ihren Anspruch auf eine umfassende Ressourcenkontrolle leiten Männer in zahlreichen afrikanischen Ländern aus ihrem Status als Familienoberhäupter ab und interpretieren dabei lokale Traditionen äußerst selektiv, um ihr Vorgehen zu legitimieren. [11] Die Basis dazu bietet der seit einigen Jahrzehnten monetarisierte Brautpreis, den die Männer bei einer Eheschließung zahlen müssen und womit sie die umfassende Verfügungsgewalt über ihre Ehefrauen rechtfertigen, sowie das in der ländlichen Rechtspraxis noch immer weit verbreitete "customary law", ein koloniales Konstrukt, das zur Verwaltung afrikanischer Gesellschaften geschaffen wurde und dennoch in vielen Ländern dem staatlichen Recht bis heute entgegensteht. An der Formulierung des "customary law" waren maßgeblich Regierungsethnologen und einige regierungstreue "Chiefs" beteiligt; äußerst selektiv, nämlich einseitig in ihrem Sinn, interpretierten sie eine zuvor flexible Rechtspraxis, insbesondere was die Eheformen und die Scheidungsmöglichkeiten, aber auch die Landnutzungsrechte von Frauen betraf.

    Das Ergebnis ist ein starres, kodifiziertes Rechtssystem, das Geschlechterhierarchien und soziale Differenzen intensivierte, indem Brautpreiszahlungen monetarisiert wurden und Vorstellungen von Landnutzungsrechten durch Verwandtschaftsgruppen von privatrechtlichen Konzepten abgelöst wurden. Davon waren neben matrilinearen Gesellschaften in Westafrika auch solche im südlichen Afrika betroffen, z. B. in Nord-Rhodesien, dem heutigen Sambia, in Nyassaland, dem heutigen Malawi, und in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe. [12] Zudem verschlechterte die Einführung des "customary law" in patrilinearen Gesellschaften den Rechtsstatus der Frauen, indem Landnutzungsrechte von Ehefrauen beschränkt, flexible Ehe- und Erbregelungen abgeschafft und die Dominanz der Männer bekräftigt wurden. Darüber hinaus legitimierte das "customary law" die Autorität der "Chiefs" im Rahmen der Kolonialverwaltung. Nicht nur in Simbabwe oder Südafrika, auch in Kamerun, Nigeria und Ghana leiten "Chiefs" und andere lokale Autoritäten noch heute ihre ererbte oder von den Kolonialherren zugewiesene Macht daraus ab. [13]


    Fußnoten

    1.
    Vgl. Deborah Fahy Bryceson, Burying the hoe, in: dies. (Hrsg.), Women wielding the hoe. Lessons from rural Africa for feminist theory and development practice, Oxford 1995, S. 257 - 271; Katrine Saito/Hailu Mekonnen/Daphne Spurling, Raising the productivity of women farmers in Sub-Saharan Africa, World Bank Discussion Papers, No. 230, Africa Technical Department Series, Washington, D.C. 1994.
    2.
    Vgl. Anne Akeroyd, Gender, food production and property rights. Constraints on women farmers in Southern Africa, in: Haleh Afshar (Hrsg.), Women, development and survival in the Third World, London 1989, S. 139 - 171; Judy Bryson, Women and agriculture in Sub-Saharan Africa. Implications for development, in: Nici Nelson (Hrsg.), African women in the development process, London 1988, S. 28 - 46; Jeanne Henn, Women in rural economy. Past, present, and future, in: Jean Hay/Sharon Stichter (Hrsg.), African women south of the Sahara, London 1983, S. 1 - 18.
    3.
    Vgl. Elke Grawert (Hrsg.), Wandern oder bleiben? Veränderungen der Lebenssituation von Frauen im Sahel durch die Arbeitsmigration der Männer, Münster-Hamburg 1994; Gudrun Lachenmann, Ökologie und Sozialstruktur im Sahel, in: Afrika Spektrum, (1986) 3, S. 209 - 229.
    4.
    Vgl. dies., Making a living in rural Sudan. Production of women, Labour migration of men, and politics for peasant needs, New York 1998; Krishna Patel, Women, the providers of food security in Lesotho, in: African Urban Quarterly, 5 (1992) 3 - 4, S. 292 - 295.
    5.
    Vgl. Rita Schäfer, Gender und ländliche Entwicklung in Afrika. Eine kommentierte Bibliographie, Münster - Hamburg 2000.
    6.
    Vgl. Food and Agricultural Organization (FAO), Agricultural implements used by women farmers in Africa, Rom 1998.
    7.
    Vgl. Judith Carney, Peasant women and economic transformation in The Gambia, in: Development and Change, 23 (1992) 2, S. 67 - 90; Jennie Dey, Development planning in The Gambia. The gap between planners and farmers perceptions, expectations and objectives, in: World Development, 10 (1982) 5, S. 377 - 396; Richard Schroeder, ,Gone to their second husband'. Marital metaphors and conjugal contracts in the Gambias female garden sector, in: Canadian Journal of African Studies, 30 (1996) 1, S. 69 - 87.
    8.
    Vgl. Jennie Dey, Women in food production and food security in Africa, Rom 1984; Jane Guyer, Female farming in anthropology and African history, in: Michaella Di Leonardo (Hrsg.), Gender at the crossroads of knowledge. Feminist anthropology in the post-modern era, Berkeley 1991, S. 257 - 277.
    9.
    Vgl. Benjamin Asare, Women in the commercial agriculture. The cocoa economy in Southern Ghana, in: Valentine Udoh James (Hrsg.), Women and sustainable development in Africa, Westport 1995, S. 101 - 112; Christine Okali, Kinship and cocoa in Ghana, in: Christine Oppong (Hrsg.), Female and male in West Africa, London 1983, S. 169 - 178.
    10.
    Vgl. Jean Davison, Who owns what? Land registration and tensions in gender relations of production in Kenya, in: Jean Davison (Hrsg.), Agriculture, women and land. The African experience, Boulder 1988, S. 157 - 174; Kate Crehan, The fractured community. Landscapes of power and gender in rural Zambia, Berkeley 1997.
    11.
    Vgl. Elke Kasmann/Markus Körner, Autonom und Abhängig. Westafrikanische Landfrauen zwischen Tradition und gesellschaftlicher Modernisierung, Bielefelder Studien zur Entwicklungssoziologie, 52, Saarbrücken 1992.
    12.
    Vgl. Chuma Himonga, Family and the succession laws in Zambia. Development since independence, Münster-Hamburg 1995; Margaret Hay/Marcia Wright (Hrsg.), African women and the law. Historical perspectives, Publications of the African Studies Centre, Boston 1982.
    13.
    Vgl. Kaori Izumi, Liberalization, gender, and the land question in sub-Saharan Africa, in: Gender and Devel"opment, 7 (1999) 3, S. 9 - 18.

     

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