Afrika

5.12.2005 | Von:
Jean-Félix Belinga Belinga

Afrikas Religionen in Geschichte und Gegenwart

Einleitung

In Afrika existieren neben den traditionellen afrikanischen Religionen zwei große religiöse Gemeinschaften: der Islam und das Christentum. Hinzu kommen andere Weltreligionen wie der Hinduismus, Sikhismus und das Judentum, welche aber im Verhältnis zu den eingangs genannten Glaubensrichtungen eine untergeordnete Rolle spielen. Der Islam ist in Nord- und in Westafrika sowie in den Küstenregionen Ostafrikas besonders stark verbreitet, während das Christentum vorrangig im südlichen Afrika, im Landesinneren Ostafrikas, in Zentralafrika und an der Küste Westafrikas zu finden ist.


Die verschiedenen traditionellen afrikanischen Religionen werden bis auf Nordafrika auf dem ganzen Kontinent, oft auch parallel zum Christentum und zum Islam, praktiziert und spiegeln die kulturelle Vielfalt der etwa 2.000 Gesellschaften Afrikas wider. Religiosität nimmt im Leben der Afrikanerinnen und Afrikaner einen zentralen Platz ein und durchdringt alle Lebensbereiche.


Die Geschichte des Kolonialismus und seiner Folgen wird immer wieder neu ausgehandelt. Welche Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte gibt es, die im Kampf um "historische Wahrheiten" häufig an den Rand gedrängt wurden? Wie wirkt das koloniale Zeitalter in ehemaligen Kolonialstaaten und anderen Gesellschaften nach?

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