Afrika
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Ägyptens Weg in die Moderne


20.5.2005
Die Wasserversorgung durch den Nil ist für Ägypten von zentraler Bedeutung. Sie ist ein Argument für den ökonomischen Wandel zur Moderne, den das Land erfolgreich bewältigt hat. Welche Auswirkungen können dennoch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung sowie gesellschaftliche und räumliche Disparitäten für das Land haben?


Auszug aus:
Informationen zur politischen Bildung (Heft 272) - Ägyptens Weg in die Moderne

Einleitung



Fouad Ibrahim

Der Nil durchquert in seinem Verlauf von Süd nach Nord verschiedene Klima- und Vegetationsgürtel wie den immergrünen tropischen Regenwald mit über 1600 Millimeter Niederschlägen, die vorwiegend im Frühjahr und im Herbst fallen, den Höhenwald Äthiopiens, der im Sommer Monsunregen empfängt, die Feuchtsavanne mit mehr als sechs Niederschlagsmonaten (humid) sowie die Trockensavanne der Sudanzone, die Dornstrauchsavanne der Sahelzone, die Wüstenlandschaft der Ostsahara und schließlich die mediterrane Wüstensteppe. Im Nordsudan und im gesamten Ägypten ist der Nil ein Fremdlingsfluss. Er fließt hier über eine Strecke von 2700 Kilometern durch Halbwüsten und Wüsten, ohne nennenswerten Zufluss zu erhalten und verliert durch Verdunstung und Versickerung beachtliche Wassermengen.



 

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