Ein Vocho am Zocalo von Mexiko Stadt

Honduras

Eine Siedlung in der Provinz La Mosquitia im Nordosten von Honduras ist am 3.11.1998 immer noch überflutet, nachdem der Segovia-Fluß nach dem Durchzug des Hurrikans "Mitch" über die Ufer getreten ist. Der Hurrikan und die folgenden katastrophalen Überschwemmungen und Erdrutsche haben in Mittelamerika mindestens 6500 Menschenleben gefordert, etwa 13500 Menschen werden noch vermißt. Nach den Berichten der Rettungskräfte steigt die Zahl der Toten und Verletzten in der Unglücksregion unaufhörlich. Die Regierung von Honduras teilte mit, daß über die bereits registrierten etwa 5000 Toten hinaus noch 11000 Menschen vermißt würden. Man fürchtet, daß viele von ihnen ebenfalls ums Leben gekommen sind.
pixel1998 fegte Hurrikan Mitch über Honduras hinweg. Die einströmenden Wassermassen kosteten Tausenden von Menschen das Leben. (© picture-alliance/dpa)

Laut Verfassung gilt Honduras als ein demokratischer Rechtsstaat – inklusive Gewaltenteilung und Unabhängigkeit der Justiz. Traditionell spielt der Staatspräsident, der für vier Jahre gewählt wird, eine dominante Rolle. Die innenpolitischen Verhältnisse können zudem als stabil bezeichnet werden. Die Bemühungen um Eindämmung der Armut und bessere Lebensverhältnisse erhielten durch den Hurrikan "Mitch" im Jahr 1998 allerdings einen erheblichen Rückschlag. Die Auswirkungen dieser Naturkatastrophe sind in Honduras noch bis heute zu spüren.

Arbeiter protestieren im November 2003 in Tegucigalpa, Honduras gegen den Internationalen Währungsfond.

Ina Hilse

Soziale Bewegungen in Honduras

Obwohl soziale Bewegungen in Honduras immer wieder durch Spaltungen und Opportunismus geschwächt wurden, haben sie wichtige Ziele erreicht. Dazu gehören mehr Rechte für Arbeiter und ein Gesetz zum Schutz der Frauen. Weiter...

Soldaten helfen im September 2000 beim Aufräumen in Tegucigalpa,  nachdem Tropensturm Keith die Notunterkünfte der Bewohner, die nach dem verheerenden Hurrikan Mitch 1998 errichtet wurden, zerstört hat.

Gudrun und Harald Moßbrucker

Hurrikan Mitch in Honduras

Hurrikan Mitch hat 1998 in Honduras tiefe Spuren hinterlassen. Es starben mehr als 5.600 Menschen, über 8.000 gelten immer noch als vermisst, 12.000 wurden verletzt. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Umweltkatastrophe sind bis heute zu spüren. Weiter...

Die honduranische Flagge wird 2010 zum feierlichen Amtsantritt von Präsident Porfirio Lobo an einer Stadionwand befästigt.

Fischer Weltalmanach

Zahlen und Fakten

Honduras im statistischen Überblick, alle wichtigen Zahlen und Fakten zu Demografie, Politik und Wirtschaft auf einen Blick. Weiter...

 

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Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro

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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41-42/2010)


Die Linke in Lateinamerika

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