Das Taj Mahal in Agra ist das Wahrzeichen Indiens.

23.4.2014 | Von:
Siddhartha Kumar


Übersetzung: Stefan Mentschel

Indien 2.0

Land der jungen Leute – Aufbruch in Youngistan

Indien verändert sich. Immer mehr Jugendliche träumen von beruflichen Karrieren und Zukunftsmöglichkeiten, die ihre Eltern nicht hatten. Gleichzeitig hinterfragen sie traditionelle soziale Normen oder engagieren sich politisch. Hintergrund ist die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Landes in den letzten 20 Jahren, die auch in der Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen hat. Doch längst nicht alle jungen Inder haben die Chance, von Aufschwung und Aufbruch zu profitieren.

Junges Paar in Neu Delhi.Junges Paar im verregneten Neu Delhi. (© AP)

Indien ist auf dem Weg, die jüngste Nation des Planenten zu werden, und von den Millionen jungen Leuten wird erwartet, dass sie die Rolle des Landes in diesem "Asiatischen Jahrhundert" prägen. Seit der wirtschaftlichen Öffnung Anfang der 90er Jahre hat es in fast allen gesellschaftlichen Bereichen gewaltige Veränderungen gegeben. Allein 140 Millionen Menschen haben den Weg aus der Armut gefunden. Ein besserer Lebensstandard und die damit einhergehende soziokulturelle Liberalisierung haben zu einem Erwachen der Jugend beigetragen. Ungeachtet dessen sieht sich Indien mit erheblichen Problemen konfrontiert. Rund 250 Millionen Inder leben noch immer in großer Armut. Die Entwicklungsindikatoren in Bereichen wie Soziales, Bildung und Gesundheit sind katastrophal.

Indien, nach China das bevölkerungsreichste Land der Welt, ist eine junge Nation. Mehr als die Hälfte der 1,2 Milliarden Einwohner (Stand Volkszählung 2011) ist jünger als 25 Jahre. Zwei Drittel sind unter 35. Internationale Bevölkerungsstatistiken zeigen, dass jeder fünfte Mensch auf dem Planten im Alter von unter 30 Jahren ein Inder ist. Die indischen Medien nennen das Land deshalb auch gern Youngistan, Land der Jugend). Und die jungen Leute mischen sich ein, um politische und gesellschaftliche Veränderungen auf den Weg zu bringen.

Zwischen Tradition und Moderne

In Interviews äußern junge Inder hohe Erwartungen an das Leben aber auch Sorgen über. Regierungsführung und Entwicklung, Armut und Arbeitslosigkeit. Gleichwohl blickt die Mehrheit optimistisch in die Zukunft. Aufgrund der Globalisierung sind Indiens Jugendliche offen für Einflüsse aus aller Welt. Sie schauen die neustes Filme, kennen Modetrends und gehen auf Konzerte, bei denen Musik aus Ost und West gespielt wird. Vor allem in den Städten entwickelt sich eine neue Kultur – furchtlos, leistungsorientiert und liberal.

Die heutige Jugend sei individualistisch und konsumorientiert. Sie konzentriere sich auf ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse, ganz im Gegensatz zu ihren Eltern, die in Großfamilien gelebt und ihr Geld für die Kinder gespart hätten, glaubt die 23-jährige Architektin Ananya Anand aus Delhi. "Die elterliche Autorität bei wichtigen Entscheidungen wie der Wahl der Karriere oder des Ehepartners wurde nach und nach ausgehöhlt. Heutzutage gibt es in den Metropolen Hochzeiten über Kastengrenzenhinweg, Scheidungen oder uneheliche Lebensgemeinschaften – das war vor noch nicht allzu langer Zeit ein Tabu. Sie (die Jugend) befreit sich von den alten Fesseln, von regressivem Denken und von sozialen Übeln." Aufgrund des ökonomischen Fortschritts und der vielen Möglichkeiten, die Zukunft zu gestalten, stellen sich die jungen Leute den Veränderungen mit einem Selbstbewusstsein, das früheren Generationen fehlte. Ein höheres Ausbildungsniveau hat dazu geführt, dass junge Inder bereit sind, soziale Schranken in einer noch immer konservativen Gesellschaft zu überwinden und Freundschaften über Geschlechter-, Kasten- und Religionsgrenzen hinweg zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Indian Youth in a Transforming World: Attitudes and Perceptions (Indiens Jungend in einer sich verändernden Welt: Einstellungen und Sichtweisen), die das Zentrum für die Erforschung von Entwicklungsgesellschaften (CSDS) in Delhi und die Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegeben haben.

Allerdings wirft Indiens Jugend die traditionellen Werte nicht völlig über Bord. Sie passt sie vielmehr der Moderne an. Nach Meinungsumfragen zieht es die Mehrheit vor, innerhalb der kulturellen Normen von Familie und sozialem Umfeld zu verbleiben. Anders als im Westen, wo von Jugendlichen erwartet wird, so früh wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen, ziehen es indische Jugendliche vor, bei ihren Eltern oder in Großfamilien zu leben, selbst wenn sie bereits ein eigene berufliche Karriere gestartet haben. Auch arrangierte Ehen sind weiterhin die Regel. Im hinduistisch dominierten Indien feiern Jugendliche auch die religiösen Feiertage mit Enthusiasmus. Am Morgen sieht man sie auf dem Weg zur Arbeit am Tempel innehalten und beten. In Einkaufszentren, an Universitäten, in Café und Fitnessclubs, wo die soziale Kontrolle gering ist, stellt sich die Jugend dagegen der Moderne und schafft neue Identitäten.

Nach Ansicht von Sanjay Kumar, Direktor des CSDC und Mitautor der Studie, hat Indiens Jugend ein bikulturelle Identität entwickelt, die einheimische und globale Elemente enthält. Junge Leute hören auf ihren Smartphones die neusten Hits aus Bollywood, die immer öfter in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern entstehen. Im letzten Jahrzehnt ist der Valentinstag in Indien immer beliebter geworden und wird selbst in kleinen Städten von Jugendlichen gefeiert. Gleichzeitig sind die Proteste von hinduistischen und muslimischen Hardlinern versandet, die den Valentinstag jahrelang als Gefahr für die indischen Kultur gebrandmarkt haben. Zudem nehmen heue in Metropolen wie Delhi oder Kolkata Hunderte an einer Bewegung wie Slut Walk teil, mit der gegen die Ansicht protestiert wird, "provokativ" gekleideteFrauen seien selbst schuld, wenn sie belästigt werden.

Politisches Erwachen

In den letzten Jahren hat sich die Jugend der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt auch immer stärker politisch engagiert. Sie tauscht sich über Sozialen Medien aus, geht für Themen von öffentlichem Interesse auf die Straße und spielt eine wichtige Rolle bei landesweiten Bewegungen. Jugendliche Energie stärkte 2011 die Massenproteste gegen Korruption. Junge Leute marschierten voran, als sich im Dezember 2012 der Unmut über die brutale Gruppenvergewaltigung einer Studentin in Delhi Bahn brach. Die wochenlangen Proteste zwangen die politisch Verantwortlichen schließlich dazu, Schutzmaßnahmen für Frauen auf den Weg zu bringen und die Strafgesetze zu verschärfen.

Der 24-jährige Geschäftsmann Sandeep Kukreja und seine Freunde waren bei den Protesten dabei: "Die Jugend hat ihre Stimme erhoben und Präsenz gezeigt. Es war ein Moment des Erwachsens, eine traumatische aber prägende Zeit in unserer Geschichte, die die Regierung aus ihrem Schlaf geweckt und zum Handeln gezwungen hat." Der 22-jährige Student Shikhar Golash stimmt zu: "Die Jugend geht voran, egal ob Proteste gegen sexuelle Gewalt, Korruption oder rassistisch motivierte Gewalt." Sozialwissenschaftler sehen darin ein großes Potenzial. Demnach könnte sich Indien zum Besseren verändern, wenn sich die Jugend politisch engagiert und hilft, Gesellschaft, Politik und Verwaltungs zu reformieren.

Bei den Parlamentswahlen 2014 gab es rund 150 Millionen Erstwähler. Doch Indiens Spitzenpolitiker sind alt. Der ehemalige Premierminister Manmohan Singh war 81 als er seinen Posten räumte. Das Durchschnittsalter der Kabinettsmitglieder beträgt 65 Jahre. Viele sprechen von Indien als Gerontokratie (Herrschaft der Alten), in der selbst ein Youth Leader wie Rahul Gandhi, Spross der mächtigen Nehru-Gandhi-Dynastie, bereits Mitte 40 ist.

Junge Inder interessierten sich für Politik und Demokratie, aber sie hätten wenig Vertrauen in Parteien und Politiker, bemerkt Sanjay Kumar. "Jugendliche engagieren sich bei sozialen Themen. Ob sie das am Ende auch in der Politik tun werden, bleibt abzuwarten, denn bislang haben wir etwa bei Wahlen keine signifikant höhere Beteiligung junger Leute gesehen." Allerdings beteiligten sich immer mehr Jugendliche aus Kleinstädten und vom Land am politischen Prozess, so Kumar. Auch die Zahl der politische engagierten Frauen sei gestiegen.

"Wir müssen uns von der zynischen Vergangenheit lösen"

Einige Jugendliche sind jedoch frustriert von Korruption und schlechter Regierungsführung. Sie wollen Indien verlassen. "Meine Freunde und ich wollen im Ausland studieren und uns irgendwann dort niederlassen", sagt Ashima Doshi, die in Mumbai Modedesign studiert. "In Indien gibt es kriminelle Parlamentarier und einpolitisches System, dass sich nicht reformieren lässt." Nach Angaben der Delhier Public Interest Foundation laufen gegen mehr als 150 der 545 Unterhausabgeordneten Strafverfahren. Doch der Student Shikhar Golash widerspricht Ashima: "Wir müssen uns von der zynischen Vergangenheit lösen und damit aufhören, die Regierung für alles Schlechte in der Gesellschaft verantwortlich zu machen. Indien hat enormes Potenzial, allerdings muss sich die Einstellung der Leute ändern. "

In den vergangenen Jahren sind in Indien der Alphabetisierungs- und Bildungsgrad gestiegen. Die Einschreibezahlen an den höheren Bildungseinrichtungen sind nach Regierungsangaben von 0,7 Prozent im Jahr 1950 auf mehr als 20 Prozent im Jahr 2012 gestiegen. Viele wollen nicht mehr in traditionellen Berufen arbeiten und streben eine Karriere in Kunst- oder Geisteswissenschaften an.

Es sind vor allem Jugendliche aus Kleinstädten, die im Vergleich zu ihren Altersgenossen in den Metropolen die größeren Ambitionen haben. Das seien die Schauplätze, auf halbem Weg zwischen Aufbruch und traditionellen gesellschaftlichen Beschränkungen, wo es die Energie der indischen Jugend anzuzapfen gelte, sagt Sozialwissenschaftler Kumar. Garima Choudhary ist aus dem ostindischen Bundesstaat Jharkhand nach Delhi gekommen und stimmt dem zu. "Menschen aus kleinen Städten sind ehrgeiziger, sie wollen etwas erreichen und beweisen, dass sie besser sind", findet die 23-Jährige. "Die Jugend hat Angst und Unsicherheit der früheren Generationen nicht geerbt. Wir trauen uns, anders zu denken und haben eine Wir-schaffen-das-Einstellung, die unsere Eltern nicht hatten."

Indiens Jugendwelle

Während sowohl Industrie- als auch Schwellenländer immer älter werden, wird Indien jünger. Laut einemBericht der Vereinten Nationen wird das Land bis zum Jahr 2020 mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren die jüngste der Nation der Erde sein und 28 Prozent der arbeitenden Bevölkerung der Welt stellen. Im Vergleich dazu wird im selben Zeitraum das Durchschnittsalter in China und den Vereinigten Staaten auf 37 Jahre steigen, in Westeuropa sogar auf 45 Jahre. Ein interessanter Punkt in diesem Zusammenhang ist, dass die steigende Zahl junger Leute Indien an die Schwelle einer sogenannten demographischen Dividend führt, von der das Land bis 2040 profitieren könnte.

Viele bezeichnen es als historische Chance, dass Indien seine gewaltigen menschlichen Ressourcen in einen wirtschaftlichen Vorteil verwandeln kann. Die "Jugendwelle" spült jährlich Millionen Menschen auf den indischen Arbeitsmarkt, der nach Regierungsabgaben im Jahr 2031 mehr als 650 Millionen Menschen beschäftigen könnte. Die demographische Dividende kann Indien dabei helfen, seine Bevölkerung aus der Armut zu holen und einen großen Schritt von einem Entwicklungs- zu einem Industrieland zu machen.

Aber es gibt auch ein anderes Szenario: Wenn das Land daran scheitert, der Jugend eine angemessen Schul- und Berufsausbildung sowie Arbeitsmöglichkeiten zu bieten, dann bahnt sich eine demographische Katastrophe an. Bereits heute wächst Indiens Arbeiterschaft monatlich um eine Million Menschen. Doch es gibt nur Kapazitäten, um die Hälfte davon auszubilden. Derzeit verfügen sogar nur 20 Prozent der arbeitenden Bevölkerung über die für ihren Beruf erforderliche Qualifikation. "2030 wird Indien die größte Erwerbsbevölkerung der Welt haben. Diese Jugend, die eine neue Zeitrechnung einläuten kann, muss ausgebildet und befähigt werden, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen", forderte unlängst der indische Präsident Pranab Mukherjee. Vor diesem Hintergrund formulierte die Regierung das Ziel, bis zum Jahr 2022 rund eine halbe Milliarde junge Menschen beruflich qualifizieren zu wollen – eine Herausforderung, die weltweit ohne Beispiel ist.

"Demographische Dividende könnte zum Albtraum werden"

Indische Spitzenpolitiker sprechen häufig von der Notwendigkeit, die Kraft und Energie der Jugend für die Gestaltung der Zukunft zu nutzen. Allerdings scheint das Land bereits auf die Herausforderungen von heute nicht eingestellt zu sein. Der 24-jährige Kingshuk Datta stammt aus einer Mittelschichtfamilie in Kolkata und arbeitet als Finanzberater. Nandu, der in der Nachbarschaft die Zeitungen austrägt, ist nur ein paar Jahre jünger als Kingshuk und als Kind auf der Suche nach Arbeit aus dem armen Bundesstaat Bihar nach Kolkata gekommen. Für jeden Kingshuk Datta aus Indiens 250 Millionen Menschen starker Mittelschicht mit ihren globalen Sehnsüchten, Universitätsabschlüssen und Einstiegsgehältern von 30.000 Rupien (360 Euro) gibt es Hunderte Nandus, die sich – wenn sie Glück haben – mit einen Monatseinkommen von 3500 Rupien (42 Euro) durchs Leben schlagen müssen.

Hinter dem Image der gut ausgebildeten indischen Computer-Spezialisten und Wirtschaftsabsolventen, die von großen Unternehmen angeworben werden, liegt die bittere Wahrheit der Heerscharen von arbeitslosen jungen Männern. Auch bei den Sozialindikatoren macht Indien keine gute Figur. Im Index für menschliche Entwicklung (Human Development Index) der Vereinten Nationen, der unter anderem Lebenserwartung, Bildungsabschlüsse und Einkommen bewertet, belegt Indien Rang 136. Fehlende Chancengleichheit und mangelnder Zugang zu Bildung bedeuten, dass nicht jeder junge Inder vom Aufschwung profitieren wird.

Zwar gebe es Bemühungen, diese Ungleichheiten durch Gesetze wie das Recht auf Bildung auszugleichen, sagt Danielle Rajendram vom australischen Lowy Institut. Doch Probleme bei der Umsetzung hätten die Effektivität der Maßnahme untergraben. "Bevor Indien von den Chancen der demographischen Veränderung profitieren kann, muss es noch einen weiten Weg zurücklegen, vor allem in Fragen der Gesundheit von Kindern, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und bei der Bildung. Ein Scheitern in diesen Bereichen würde eine desillusionierte und unruhige jugendliche Unterschicht hervorbringen, die das Potenzial hätte, die innere Sicherheit und soziale Stabilität im Land ernsthaft zu gefährden."

Nach Ansicht der Internationalen Arbeitsorganisation wird die Situation in Entwicklungsländern wie Indien durch Faktoren wie Armut und den hohen Konkurrenzdruck aufgrund der schnell wachsenden Arbeiterschaft weiter verschärft. Wenn die demographische Dividende also nicht genutzt wird, könnte sie Experten zufolge in Indien auch zu einem Albtraum mit Millionen frustrierter und arbeitsloser junger Männer werden.

"Wir müssen hart arbeiten, aber wir werden es schaffen"

Kann Indien diese Gefahr abwenden? Junge Inder aus unter gesellschaftlichen Schichten sind da optimistisch. Haribabu Satyala gehört einer Bevölkerungsgruppe an, die früher als Kastenlose bezeichnet wurden. Er hat sein Ingenieursstudium abgeschlossen und Jobangebote in den Wind geschlagen. Stattdessen bereitet er sich auf die Aufnahmeprüfung für den Indian Administrative Services vor, den einflussreichen Verwaltungsapparat des Landes. "Ich möchte meinen Beitrag zur Entwicklung der Nation beitragen und Bedinungen schaffen, die es auch bislang unterdrückten und benachteiligten Gruppen ermöglichen, vom Entwicklungsprozess zu profitieren. Wir müssen hart arbeiten, aber wir werden es schaffen."

Der Veränderungsprozess in Indien vollzieht sich langsam aber unaufhaltsam. Junge Inder mit großen Ambitionen haben heute größere Freiheiten als ihre Altersgenossen jemals zuvor in der indischen Geschichte, um ihre persönlichen Träume zu leben. Sie glauben an die Demokratie und hinterfragen zunehmend traditionelle soziale Normen. Die wachsende Zahl junger Leute stelle ein enormes Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung und einen Wettbewerbsvorteil für das Land dar, glaubt Danielle Rajendram. Doch die Regierung muss sie mit den notwendigen Fähigkeiten ausstatten, damit die Jugend den Anforderungen gerecht werden kann. Mehr noch: Das Thema Jugend muss ganz oben auf der Agenda der Regierung stehen. Die Energie und Entschlossenheit von Millionen indischen Jugendlichen gibt dabei jedoch Anlass zur Hoffnung auf eine positiven Verlauf der Geschichte.

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Autor: Siddhartha Kumar für bpb.de
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