Das Taj Mahal in Agra ist das Wahrzeichen Indiens.

9.4.2014 | Von:
Shiv Visvanathan


Übersetzung: Stefan Mentschel

Veränderliche Metaphern

Konstruktion und Dekonstruktion der Idee der Nationenbildung in Indien

Was ist Indien? Wie haben sich Nationalgefühl und Nationalstaat entwickelt? Wie prägen wirtschaftliche Veränderungen das Politische? Wie sehen Indiens Zukunft und das Indien der Zukunft aus? Der renommierte indische Soziologe Shiv Visvanathan geht in seinem Essay diesen und anderen Fragen nach.

Die indische Nationalfahne in Melghat, Indien. Foto: Frank May/picture alliance im Auftrag von World VisionDie indische Nationalfahne in Melghat, Indien. (© picture-alliance)

Während des indischen Unabhängigkeitskampfes wurde Mahatma Gandhi von einem amerikanischen Journalisten gefragt: "Was halten Sie von der westlichen Zivilisation?" Gandhi antwortete: "Das wäre eine gute Idee." Rund 30 Jahre nach Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit zeichnete O.V. Vijayan, einer unserer bissigsten Karikaturisten, einen Cartoon, in dem Gandhi vom Himmel steigt und gefragt wird: "Was halten Sie von der indischen Zivilisation?" Woraufhin dieser missmutig antwortet: "Das wäre eine gute Idee." Diese Anekdote ebnet den Weg für diesen Essay, in dem wir die Idee oder Vorstellung von Indien ergründen wollen – als Vision, als Metapher und als eine Übung der Nationenbildung.

Indien ist ein seltsames Experiment, bei dem eine Brücke von der Unendlichkeit zur Ungewissheit tagesaktueller Hypothesen geschlagen wird. Es bejaht die Hermeneutik (Verständnis) klassischer Texte und hat die Unmittelbarkeit der Morgenzeitung. Indien ist Zivilisation, Nationalstaat, Gemeinschaft und Kosmos zugleich. Dieser in vier Teile gegliederte Essay ist der Versuch, das Experiment zu verstehen. Teil eins konstruiert die Idee der Nation, die aus der indischen Nationalbewegung entstanden ist. Weiter geht es um die Vorstellung des Nationalstaates und (wirtschaftlicher) Entwicklung als Projekt. Der dritte Teil ergründet die Beziehung zwischen Demokratie und Zivilgesellschaft. Und zum Schluss wenden wir uns Indiens Zukunftsperspektiven und dem Indien der Zukunft zu.

"Vielfalt und Synkretismus chiffrieren unsere Vorstellung von Einheit"

Der Subkontinent ist Heimstatt großer Religionen – Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus. Auch der Islam gehört dazu, nicht nur weil in Indien einige der berühmtesten Islamschulen wie das Seminar von Deoband entstanden sind, sondern auch weil Indien das zweitgrößte islamische Land der Erde ist. Der Islam ist integraler Teil Indiens und Heimat für zehn Prozent aller Muslime. Das Christentum blickt ebenfalls auf eine lange Tradition zurück. So soll der Apostel Thomas im ersten Jahrhundert nach Christus an Indiens Südküste gelandet sein. Der Synkretismus (die Vermischung religiöser Philosophien) hat die indische Kultur geprägt und Innovationen wie den Sufismus hervorgebracht.

Ohne Vielfalt und Synkretismus ist Indien nicht vorstellbar. Offiziell gibt es in Indien mehr als 3000 Jatis (Kasten und Unterkasten), deren Angehörige mehr als 1000 Dialekte und Sprachen sprechen. Die Studie The People of India Survey hat ermittelt, dass mindestens 200 Gemeinschaften von sich behaupten, Anhänger von mehr als einer Religion zu sein. Indien war und ist Schmelztiegel von Zivilisationen, Stämmen, Nomaden- und Hirtenvölkern. Es gibt eine gewaltige Zahl gesellschaftlicher Randgruppen, doch man ahnt, dass diese Ränder demographisch groß und geographisch weit zu fassen sind. So wird der Wanderfeldbau, den Ethnologen oft als randständig beschreiben, in Orissa von mindestens 700.000 Angehörigen der indigenen Bevölkerung (Adivasi) auf einer Fläche von 30.000 Quadratkilometern betrieben. Und diese Menschen sehen ihn nicht nur als Weg zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes an, sondern als ihre ureigene Lebens- und Daseinsform.

Vielfalt und Synkretismus chiffrieren unsere Vorstellung von Einheit, denn zur indische Vorstellung von Einheit gehörte immer eine Vielzahl an Göttern, Sprachen und Kulturen. Diese Informationen dienen jedoch nicht dazu, eine exotische Lebensform zu beschreiben, sondern vielmehr um zu zeigen, was Zivilisation im alltäglichen Sinne bedeutet. Zudem hilft es beim Verständnis der indische Nationalbewegung als eine Reaktion auf den westlichen Kolonialismus. Denn der Nationalismus musste einen Mittelweg zwischen den Zivilisationen Indiens und der homogenen und territorial begrenzten Idee des Nationalstaates finden.

"Die Vorstellung von Indien oszilliert zwischen Swadeshi und Swaraj

"

Die indische Nationalbewegung war ein streitbarer Zirkus von Erkenntnistheorien und Ansichten, bei dem der Sturz der Briten fast nebensächlich schien. Gandhi warnte deshalb davor, dass allein die Vertreibung der Engländer nutzlos wäre, denn Indien wäre anschließend immer noch ein englisches Land, ein Englishtan ohne Engländer. Der bloße Austausch der Weißen durch Inder mit derselben Mentalität würde laut Gandhi nicht zur angestrebte Unabhängigkeit führen. Es bedurfte also einer neuen Vision, einer anderen Mentalität.

Ein interessanter Aspekt ist, dass sich am Unabhängigkeitskampf zahlreiche Engländer wie Allan Octavian Hume oder Patrick Geddes beteiligten. Offenheit und Gastfreundschaft waren Bestandteile der Bewegung, die einen inklusiven Nationalismus propagierte. Der große bengalische Dichter Rabindranath Tagore lehnte Nationalismus dagegen gänzlich ab. Er glaubte, Nationalismus würde ein kosmopolitisches Indien verhindern. Die Vorstellung von einem Nationalismus als Mischung aus Gastfreundschaft, Freiheit, Humanität, Synkretismus und Vielfalt wird wohl am besten in den von Mahatma Gandhi geprägten Begriffen Swadeshi (sinngemäß: Autarkie) und Swaraj (sinngemäß: Selbstverwaltung) zusammengefasst, zwischen denen die Vorstellung von Indien oszilliert.

Swadeshi vermittelte den Eindruck des Lokalen, des Heimischen. Es stand in Verbindung mit dem Erwerb des Lebensunterhalt und einem Lebensstil, der regional verorteten Gemeinschaften, Ideen und Umwelten entsprang. Gleichzeitig war Swadeshismus nie provinziell. Daneben stand Swaraj, wodurch die Dorfgemeinschaft Teil einer globalen Nachbarschaft wurde. Das Nebeneinander von Swadeshi und Swaraj prägte Indiens Vorstellung von der Welt – eine selbstbewusste Einzigartigkeit inmitten der globalen Vielfalt.

"Zwei Völkermorde als Gründungsmythos des Nationalstaates"

Die Idee eines vereinten und kosmopolitischen Indiens wurde durch zwei Katastrophen in Frage gestellt, die Angst machten und die gleichzeitig dabei halfen, den Übergang von den verschiedenen Nationalismen hin zu einer stärkeren Einheitlichkeit des Nationalstaates zu definieren. Die Katastrophen, die die Vorstellung von Indien beeinflussten, waren die Hungersnot in Bengalen im Jahr 1943 und die Teilung Britisch Indien 1947.

Im Zweiten Weltkrieg war das britische Imperialregime fest entschlossen, die Eroberung von Burma und Assam durch die japanische Armee zu verhindern. Aus diesem Grund verursachte es ein künstliche Hungersnot, die die Japaner auf Abstand hielt, gleichzeitig jedoch drei Millionen Indern das Leben kostete. Es handelt sich dabei um einen systematisch geplanten Völkermord, für den sich die Briten bis heute nur selten rechtfertigen müssen.

Die Teilung Britisch-Indien in die Staaten Indien und Pakistan hatte wiederum die Vertreibung von 12 bis 13 Millionen Menschen zur Folge, eine der weltweit größten Migrationsbewegungen überhaupt. Rund zwei Millionen Menschen verloren auf der Flucht ihr Leben. Die Teilung (englisch: Partition) wurde der "unsichtbare Holocaust" genannt, der von Historikern noch immer nicht vollständig aufgearbeitet ist. Die Bürokratie sah es dagegen als bloße Machtübertragung von einer imperialen zu nationalistischen Regierungen an. Das Trauma dieser beiden Ereignisse hat die Vorstellung von Nation verändert und die Freude über die gewaltfreie Unabhängigkeitsbewebung getrübt, denn zum Gründungsmythos des indischen Nationalstaates gehören auch diese beiden Völkermorde.

"Schneller Übergang von der Kolonie zum Dritte-Welt-Land "

Die ersten Jahre nach der Unabhängigkeit waren trotz den verheerenden Folgen der Teilung selbstbewusste Jahre. Indien vollzog den Übergang von der Kolonie zu einem Dritte-Welt-Land schnell. Premierminister Jawaharlal Nehru hatte die Vision eines modernen, sozialistischen, liberalen und demokratischen Indiens; Ideale, die er in seiner Vorstellung von geplanter und planbarer Entwicklung verankerte.

Geplante Entwicklung oder Planned Development – eine Kopplung aus den Begriffen Plan und Entwicklung. Der Plan hat seine Wurzeln in der bolschewistischen Revolution, deren Vertreter die Vorstellung einer wissenschaftlich geplanten Gesellschaft als Fahrplan zum Fortschritt propagierten. Entwicklung dagegen war ein Begriff der von US-Präsident Harry Truman geprägt wurde und der die unglückliche Klassifizierung der Welt in Industrie- und Entwicklungsländer (Developed / Developing Countries) zur Folge hatte.

+Und Indien musste sich entwickeln, um dem Klub der Industrienationen beitreten zu können. Der indische Nationalstaat wurde zu einem Gesellschaftsvertrag zwischen Wissenschaft und Staat, um das Projekt Entwicklung voranzubringen. Indien, so glaubte Nehru, habe eine Verabredung mit dem Schicksal getroffen. Er sagte, dass die Zukunft denjenigen gehöre, die sich mit der Wissenschaft anfreundeten.

Planung und Entwicklung wurden zu Zielen des Nationalstaates und die indische Elite in einem Anfall von Enthusiasmus propagierte das Nebeneinander von Persönlichkeitsbildung, Nationenbildung und dem Bau von Staudämmen. Die euphorischen Jahre dauerten bis 1962 und können als Nehruvianische Epoche bezeichnet werden. Es war die Zeit, in der Indien seine großartigen Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen aufbaute – angefangen von den Indian Institutes of Technology (IIT) über die Indian Institutes of Science (IISc) und Indian Institutes of Planning and Management (IIPM) bis zum National Institute of Design (NID).

Im Jahr 1962 haben wir dann realisiert, dass Entwicklung und Planung zwei konträre Prozesse sind. Nehru behauptete einmal, Staudämme und Laboratorien seien die Tempel des modernen Indiens. Doch die Ironie dieses Entwicklungsmodell war, dass die Dämme eine Welle von Vertreibungen in Gang setze, in deren Folge 40 Millionen Inder ihre Heimat verloren. Indien war dabei, mehr Flüchtlinge durch Entwicklungsprojekte zu produzieren als durch die Kriege, die es führte. Eine ganze Generation von Binnenflüchtlingen wurde zur Herausforderung für die Vorstellung von Heimat, Nationalität und Staatsbürgerschaft.

"Sozialbewegungen hinterfragen die offizielle Einheit Indiens"

Mehr als ein Jahrzehnt später wurde der von Premierministerin Indira Gandhi verhängte Ausnahmezustand zum Trauma. Die sogenannte Emergency von 1975 bis 1977 gilt als Zeit der Tyrannei, in der wichtige Institutionen wie Banken, Medien, Universitäten, Gerichte und Gewerkschaften entmündigt und entmachtet wurden. Die Tyrannei von kleinen Beamten in Verbindung mit der technokratischen Autorität der Wissenschaft führte zu einer absurden Situation: Entwicklungsprojekte sollte nun nicht mehr die Armut bekämpfen, sondern die Armen selbst. Familienplanung verkam zur Zwangssterilisierung von Menschen als armen Schichten. Stadtplanung zerstörte ihre Häuser. Für die Mittelschicht war die Emergency dagegen eine Zeit der Stabilität, in der Züge und Bürokraten pünktlich waren.

Am Ende haben die Armen aufbegehrt und das Regime von Indira Gandhi gestürzt. Und nach dem Ende der Emergency entstanden zahlreiche großartige Sozialbewegungen. Dieser Aufbruch der Zivilgesellschaft zeigte die Unvollkommenheit des Staates, der Nomaden, Slumbewohner oder Fischer zu unsichtbaren Randgruppen machte, um deren Schicksal sich im Streben nach Fortschritt niemand zu kümmern brauchte. Die neuen Sozialbewegungen argumentierten, dass das propagierte Entwicklungsmodell die Vielfalt einschränke. Es ging dabei nicht nur um die Gewalt von Vertreibungen, sondern auch um die Gewalt der definitorischen Gleichgültigkeit. Als Indien nur Schriftsprachen als offizielle Sprachen anerkannte, verstummten mehr als 1500 Sprachen, die nur gesprochen wurden, für die es aber keine Schrift gab. Menschenrechts- und Umweltbewegungen hinterfragten die offizielle Einheit Indiens, und sie fordern die Einbindung aller in ein künftiges Entwicklungsmodell.

"Konsumismus und Materialismus führen zum Niedergang des Politischen"

Als in den 90er Jahren die Liberalisierung in Gestalt struktureller Anpassungen über Indien hereinbrach, wurden die sozialen Bewegungen von einem neuen Konsumismus eingeholt. Das Gemeinwesens begann in viele kleine Einheiten zu zerfallen. Nun gab es diejenigen, die dem Materialismus frönten. Es gab diejenigen, die ihre Körper als Leihmütter oder Organspender verkauften. Es gab die Heimatvertriebenen und all jene, die Folter, Terror, Inzest und Vergewaltigung ausgesetzt waren.

Viele glaubten einen Niedergang des Politischen zu beobachten, denn die neue Generation der Bevölkerung, von denen 70 Prozent unter 25 Jahre alt waren, entwickelte neue Ansprüche und Sehnsüchte. Die alte Erinnerungspolitik, die auf Nationalismus, Sozialismus, der Emergency und auf dem Mangel des Systems der Lebensmittelkarten fußte, machte einer neuen Politik der Begierde Platz. Das junge Indien beschwor den Konsumismus, fühlte sich global und glaubte, dass das neue Jahrhunderte ein indisches sein würde. Indien und China sollten angesichts der Größe ihre Märkte die beiden dominierenden Nationen werden. Die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise brachte die Optimisten jedoch bald zum Schweigen, und die Inder begannen zu ahnen, dass ihr Land weder die Institutionen noch die Infrastruktur entwickelt hatte, die für den neuen Globalismus nötig waren. Der Mythos des Shining India (sinngemäß: Leuchtendes Indien) wich einem verzagten Blick auf die Welt. An diesem Punkt der Geschichte müssen Entwicklung und Demokratie nebeneinander gestellt werden. Indien ist die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt, doch viele glauben, dass die wirtschaftlichen Veränderungen eine passive Bevölkerung kreiert haben. Konsumismus habe sich von Staatsbürgerschaft entkoppelt, was zu einem Verfall des Politischen geführt habe. Solche Prophezeiungen endete mit der neuen Welle soziale Proteste im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, denn paradoxerweise schuf derselbe Konsumismus einen neue Form des Politischen. In den Jahren 2011 und 2012 wurde Indien von einer Welle gewaltfreier Proteste überrollt. Dieser Aufbruch wies den Indern den Weg zurück zum Politischen, wobei drei neue Definitionen des politischen Indiens zutage traten.

"Wie sieht das Indien der Zukunft aus?"

Die erste war negativ. Es war das Bild der alten zerfallenden Kongresspartei, die einst für die Vielfalt des Landes stand, zuletzt jedoch nur noch der verlängerte Arm der Nehru-Gandhi-Familie war. Die junge aufstrebende Generation sah in Rahul Gandhi eine langweilige und ideenlose Persönlichkeit, die nicht in der Lage war, die neue Dynamik der Nation zu (be-)greifen, die nach einer Neuausrichtung der Demokratie verlangte. Herausgefordert wurde die Kongresspartei von der hindunationalistischen Indischen Volkspartei BJP unter Narendra Modi, der wirtschaftliche Entwicklung als Modell für Indien in Aussicht stellte – und damit die Parlamentswahlen im Frühjahr 2014 gewann.

Zudem trat eine dritte Kraft auf den Plan, die nicht Entwicklung als Ziel vorgab, sondern die Demokratisierung der Demokratie. Die Aam Admi Party (sinngemäß: Partei der einfachen Leute, AAP) wollte den Einfluss des Volkes stärken, das sich aufgrund massiver Korruption von der Politik entfremdet hatte. Nach ihrem Wahlsieg in Delhi Ende 2013 regierte die AAP die indische Hauptstadt genau 49 Tage lang, dann warf Ministerpräsident Arvind Kejriwal das Handtuch, um Narendra Modi bei dem Parlamentswahlen 2014 auf nationaler Ebene herauszufordern. Er scheiterte. Doch ungeachtet dessen versteht sich die AAP als Partei der Zukunft, in der die Macht tatsächlich vom Volk ausgeht.

In Zukunft werden vor allem drei Fragen im Mittelpunkt stehen. Kann Indien eine politische Alternative zum autokratischen China sein und die Demokratie so gestalten, dass Regierung und Justiz funktionieren? Kann sich Indien der Idee einer Region Südasien öffnen, die seine Sicht auf sich selbst erweitern und bereichern würde? Wird Indien in der Lage sein, eine Gesellschaft zu schaffen, in der Tradition und Modern nachhaltig nebeneinander existieren? Die Vorstellung von Indien kann sich nicht nur auf ein geeintes Indien beschränken. Das zukünftige Indien muss sich neu erfinden, in einer Welt, in der zu Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auch Pluralismus, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören.

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Autor: Shiv Visvanathan für bpb.de
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