Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.

Gesellschaft und Wirtschaft

Wirtschaftlicher und politischer Aufbau prägten die ersten Jahrzehnte des Staates. Die größte Herausforderung war die Integration von Einwanderern aus der ganzen Welt in die israelische Gesellschaft. Bis heute ist Israel von gesellschaftlichen und kulturellen Gegensätzen geprägt. Orthodoxe und Säkulare, europäische und orientalische Juden, arabische und jüdische Israelis: Die israelische Gesellschaft ist facettenreich.

Von Jaffa zu Java, so wird die Entwicklung der israelischen Wirtschaft häufig beschrieben. Das ehemals landwirtschaftlich geprägte Land ist heute eine Hightech-Nation. Aber es gibt auch Schattenseiten des wirtschaftlichen Aufschwungs. Nicht alle haben vom Wirtschaftswachstum profitiert: Die Kluft zwischen arm und reich wächst. Wie haben sich Wirtschaft und Gesellschaft in den vergangenen 60 Jahren entwickelt? Wo steht Israel heute?

Bushaltestelle in Jerusalem.

Angelika Timm

Gesellschaftsstrukturen und Entwicklungstrends

In Israel leben neben Juden aus Europa, Amerika, Asien und Afrika, über eine Million Araber mit israelischem Pass. Wie setzt sich die Gesellschaft zusammen und welche Rolle spielt die arabische Minderheit? Weiter...

Die Wirtschaft Israels unterlag vielen Wandlungen. Heute ist Israel in der globalen Wirtschaft integriert.

Sabine Hofmann

Wirtschaft Israels

Lange war Israel vor allem für die Jaffa-Orangen bekannt, heute zählt das Land zu den führenden Nationen im Bereich der Hochtechnologien. Wie hat sich Israels Wirtschaft entwickelt? Weiter...

Das offizielle Emblem des Staates zeigt die Menora, den siebenarmigen
Leuchter aus dem Tempel. 
Foto: Hanna Huhtasaari

Benyamin Neuberger

Die Bedeutung der Religion im Staat Israel

In Israel besteht keine Trennung zwischen Staat und Religion. Dieses Spannungsverhältnis sorgt regelmäßig für Diskussionen. Welche Rolle spielt die Religion in Israel? Weiter...

Orangenernte im Kibbutz Na'an.

Eliezer Ben-Rafael

Der Kibbutz im Wandel

Der erste Kibbutz entstand 1909 am Ufer des Sees Genezareth. 60 Jahre nach der Staatsgründung leben 2,2% der Israelis in Kibbuzzim und 4,5% in Moschavim. Wie haben sich die Kibbuzim verändert und welche Zukunft haben Sie? Weiter...

Thorold Dickinsons Episodenfilm Hill 24 Doesn't Answer (1954) handelt vom ersten arabisch-israelischen Krieg.

Ralf Dittrich

Der israelische Film

Mehrfach wurde das israelische Kino schon totgesagt, es hat sich jedoch immer wieder transformiert. Auch heute vermittelt es ein Bild, das weit über die aktuellen Klischees hinausreicht. Weiter...

Yad Vashem, die Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, wurde 1953 durch einen
Beschluss des israelischen Parlaments (Knesset) gegründet. Hier in der Halle
der Namen wird an die Schicksale der sechs Millionen Opfer erinnert.
Foto: BUNDESREGIERUNGonline/Bienert

Anja Kurths

Die Bedeutung der Shoah in der israelischen Gesellschaft

Mit dem Eichmann-Prozess 1961 begann die israelische Gesellschaft sich mit der Shoah und ihren Überlebenden auseinanderzusetzen. Heute ist das Gedenken an die Shoah in Israel so breit gefächert wie in keinem anderen Land auf der Welt. Weiter...

Die knapp eine Millionen russischsprachiger Juden haben das israelische Alltagsleben u.a. durch die russische Küche beeinflusst.

Olaf Glöckner

Russische Juden in Israel

Russischsprachige Juden sind momentan die größte Minderheit in Israel. Durch massive Zuwanderung aus der früheren Sowjetunion ist ihr Anteil auf 20 Prozent der jüdischen Bevölkerung gestiegen. Weiter...

Kippot (religiöse Kopfbedeckung) gibt es in den verschiedensten Ausführungen.

Fania Oz-Salzberger

Die Zukünfte der israelischen Gesellschaft

Israel hat viele Zukünfte. Welche davon Gestalt annehmen wird, hängt von globalen, regionalen und lokalen Entwicklungen ab. Weiter...

 

Arabischer Frühling

Der Arabische Frühling und der israelisch-arabische Konflikt

Mit den Umbrüchen in der Region hat Israel nicht nur geopolitische Partner verloren. Die innenpolitische Zuspitzung in Staaten der Region, insbesondere in Syrien, könnte den Nahostkonflikt sogar weiter verschärfen. Muriel Asseburg erklärt, warum. Weiter... 

Ausstellungstafeln der Amadeu Antonio Stiftung im Bundespresseamt über verschwiegenen Antisemitismus.Antisemitismus

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine Gesellschaftstheorie, die so viel Anreiz bietet, weil sie für alles Schlechte dieser Welt einen Schuldigen benennt. Hat es also gar keinen Sinn, etwas dagegen zu tun? Anetta Kahane meint: nein. Ein Plädoyer für den entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus. Weiter... 

TafelDer Feindschaft begegnen

Antisemitismus als Gegenstand des Schulunterrichts

Holocaust-Erziehung kann Jugendliche zwar sensibel machen für die Gefahren des Antisemitismus, aber nicht immunisieren. Die Maßnahmen der Aufklärung müssen umfassender sein. Weiter...