Europa aus dem All. Aufgenommen vom Satelliten "Envisat"

Die Zukunft Europas

Der erwartete Stimmzuwachs für rechtspopulistischen und europakritischen Parteien bei der Wahl zum Europäischen Parlament hat das Potential, die politische Bühne Europas zu verändern. Die Europäische Union wird es danach weiterhin geben - doch in welche Richtung sie sich entwickeln wird, welche Länder in Zukunft eine stärkere Rolle spielen werden, wie und ob überhaupt die Europäische Integration voranschreiten wird, ist offen.

Fünf junge Wissenschaftlerinnen erläutern ihre Standpunkte zur Zukunft Europas.

Mehrere Wegweiser weisen in drei verschiedene Richtungen. Auf den Schildern steht "This Way" (hier entlang), "That Way" (dort entlang) und "Somwhere else" (ganz woanders).

Einleitung: Eckart D. Stratenschulte

Die Zukunft Europas

Fraglos steht die Europäische Union derzeit vor besonderen Herausforderungen: im Inneren durch die Eurokrise, nach außen beispielsweise durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie den nicht enden wollenden Krieg in Syrien und die Ereignisse in Ägypten. Sie führen letztendlich alle zu denselben Fragen: Welches Europa wollen wir, wie viel Europa möchten wir – und was sind wir bereit, dafür zu tun? Weiter...

Rubina Berardo

Rubina Berardo

Sackgasse der nationalstaatlichen Nostalgie

Mit dem Schritt zurück zum starken Nationalstaat wird in vielen europäischen Ländern geliebäugelt. Dabei dominieren kulturelle und ökonomische Vorurteile und Schwarz-Weiß-Malerei die Debatte, beobachtet Rubina Berardo. Sie plädiert für eine tiefere europäische Integration statt eine nationale Rückbesinnung. Weiter...

Katrin Böttger

Katrin Böttger

Besseres Europa statt Rückzug auf den Nationalstaat

Viele Politikbereiche, die unser Zusammenleben bestimmen, bedürfen europäischer und nicht nur nationaler Regelungen, glaubt Katrin Böttger. Das betreffe insbesondere die Personenfreizügigkeit und die europäische Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik. Nicht weniger, sondern "mehr Europa" sei dort der richtige Weg. Weiter...

Agnieszka Łada

Agnieszka Łada

Polen: Partner für ein starkes Europa

Die Zugpferde der Europäischen Union lassen langsam die Zügel locker, meint Agnieszka Łada. Vor allem Länder wie Polen ergriffen immer häufiger die Initiative, wenn es um die weitere Integration der EU gehe. Das Land habe sich auf der europäischen Bühne behauptet und werde in Zukunft eine zentralere Rolle in der EU spielen. Weiter...

Louise Osborne

Louise Osborne

Großbritannien auf dem Weg aus der EU?

Großbritannien sei innerhalb der EU besser aufgehoben als außerhalb, meint Louise Osborne. Mit dem angestrebten Referendum über die EU-Mitgliedschaft seien die regierenden Konservativen deshalb in eine Zwickmühle geraten: Zwar wolle Premier Cameron gar nicht aus der EU austreten, müsse aber im Vorwahlkampf die europakritischen Stimmen auch innerhalb seiner eigenen Partei besänftigen. Weiter...

Sophie Schram

Sophie Schram

Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch gemeinsame Wahlen: Das Beispiel Luxemburg

Dank der Freizügigkeit können EU-Bürger in der Europäischen Union wohnen und arbeiten wo sie wollen. Bei nationalen Parlamentswahlen dürfen sie aber in der Regel nur in dem Land wählen, dessen Staatsbürgerschaft sie besitzen, kritisiert die in Deutschland lebende Luxemburgerin Sophie Schram. Sie fordert eine Ausweitung des Wahlrechts für EU-Bürger auch auf nationaler Ebene. Weiter...

 
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