Europa aus dem All. Aufgenommen vom Satelliten "Envisat"

Aktuelle Fragen der Europapolitik

Auch nach der Wahl zum Europäischen Parlament wird die Europäische Union vor politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Die zunehmende Popularität von eurokritischen und rechtspopulistischen Positionen und Parteien kann die Europäische Integration genauso untergraben, wie soziale Ungleichheiten, unklare Kompetenzverteilungen zwischen den politischen Entscheidungsebenen und die als unzureichend wahrgenommene Beteiligung der europäischen Bürgerinnen und Bürger am politischen Prozess.

Wie diese Herausforderungen in den europäischen Staaten wahrgenommen und bewertet werden, kommentieren vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Slowakei, den Niederlanden, Deutschland und Ungarn.

Ein fast leerer Luftballon mit dem Zeichen der Europäischen Union (EU) liegt in einer Pfütze, aufgenommen am 28.08.2011 in Dresden. Foto: Arno Burgi dpa/lsn

Eckart D. Stratenschulte

Einleitung: Aktuelle Fragen der Europapolitik

Nach der Europawahl am 25. Mai 2014 steht die Europapolitik vor einer Reihe von Herausforderungen, deren Bewältigung darüber entscheiden wird, ob die Europäische Union in fünf Jahren besser dastehen wird als zurzeit oder ob sie in eine Abschwungphase gerät, an deren Ende, wenn nicht ihre Auflösung, so doch ihre Bedeutungslosigkeit stehen könnte. Weiter...

Brian Fabo

Brian Fabo

Slowakei: Macht die Schwachen nicht zum Opfer der Krise!

Die Europäische Union sollte sich mehr um seine jüngeren und schwächeren Mitgliedsländer kümmern, meint Brian Fabo. Gerade die östlichen Länder, wie die im Verhältnis kleine Slowakei, seien häufig als Mitglieder "zweiter Klasse" behandelt worden. Dabei tragen auch sie die Folgen der Eurokrise mit. Weiter...

András Hettyey

András Hettyey

Ungarn: Bedroht der Rechtspopulismus die europäische Integration?

Kaum ein europäisches Land steht der freien Marktwirtschaft so skeptisch gegenüber wie Ungarn. Die Ungarn wollen einen starken Nationalstaat, sagt András Hettyey, dabei sei das Land auf Investitionen von außen und vor allem aus der EU angewiesen. Die eurokritische Rhetorik der regierenden Parteien sei daher oft nur "Schall und Rauch". Weiter...

Hanna Lorenzen

Hanna Lorenzen

Mehr Subsidiarität in der EU - aber bitte an den richtigen Stellen!

Unser Leben wird seit langem nicht mehr nur durch Lokal- und Bundespolitik bestimmt, auch auf europäischer Ebene fallen wichtige Entscheidungen. Wer was auf welcher Ebene regelt, ist nicht immer eindeutig geklärt, meint Hanna Lorenzen. Sie plädiert für eine Neuausrichtung der Kompetenzen zwischen der Europäischen Union und den Nationalstaaten. Weiter...

Caspar F. van den Berg

Caspar F. van den Berg

"Wir sind nicht die Melkkuh Europas!"

Das Verhältnis der Niederländer zur Europäischen Union ist in den letzten Jahren merklich abgekühlt, beobachtet Caspar F. van den Berg. Das liege jedoch nur zum Teil an Europa selbst: Die Vorbehalte gegen die europäische Integration mischen sich mit Kritik an der nationalen politschen Klasse und eigenen Erfahrungen der Frustration und Ohnmacht. Weiter...

 
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