Europa aus dem All. Aufgenommen vom Satelliten "Envisat"

Demografie

Nach Prognosen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 in Europa ca. 40 Millionen Menschen weniger wohnen als heute. In dieser Aussage steckt allerdings viel Unklarheit: Treffen die Modellrechnungen wirklich ein? Wird die Überalterung ein Problem für die Gesellschaft? Und wie können sich Regionen, Kommunen und Unternehmen auf die Veränderungen einstellen?

Frau mit Rollator in Karten-Miniatur.

Einleitung: Eckart D. Stratenschulte

Hilfe, wir werden weniger – oder ist das vielleicht gut? Die demografische Entwicklung in der Diskussion

Viele Faktoren beeinflussen die demografische Entwicklung: Geburten, Todesfälle, Migration. Ist die demografische Zukunft Europas daher unklarer als gedacht? Wird Europa schrumpfen? Ist das ein Problem? Wie muss Europa auf die demografische Entwicklung reagieren?

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Prof. Dr. Paul Gans

Paul Gans & Ansgar Schmitz-Veltin

Standpunkt: Demografischer Wandel in Europa

Europa ist zwar vielfältig - auch demografisch - eine Entwicklung findet dennoch überall statt: die Alterung der Gesellschaften. Paul Gans und Ansgar Schmitz-Veltin zeigen, wie Regionen damit umgehen sollten und fordern eine bessere Kooperation regionale Akteure.

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Dr. Steffen Kröhnert

Steffen Kröhnert

Standpunkt: Der demografische Wandel in Europa schafft enorme regionale Verwerfungen

Deutschlands Osten wird zu den größten Demografie-Verlierern gehören, meint Steffen Kröhnert, ebenso wie der Osten Europas. Der demografische Trend kann seiner Meinung nach nicht mehr aufgehalten werden, aber seine Auswirkungen abgemildert.

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Prof. Dr. Gerd Bosbach

Gerd Bosbach & Klaus Bingler

Standpunkt: Die Demografie als Sündenbock: Wie Rechnungen ohne den Wirt gemacht werden

Gerd Bosbach und Klaus Bingler warnen vor demografischen Horrorszenarien: Die Modellrechnungen zur Bevölkerungsentwicklung würden zu oft als Fakten missverstanden, fehlinterpretiert und könnten künftige Veränderungen nicht wirklich vorhersagen.

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Prof. Dr. Thusnelda Tivig

Thusnelda Tivig

Standpunkt: Demografische Standortrisiken für Unternehmen

Fachkräfteangebot, Produktivität und Innovationsfähigkeit: Die Demografie kann Einfluss auf Standortfaktoren haben. Belastbare Prognosen für die Entwicklung einzelner Regionen gibt es jedoch nicht, meint Thusnelda Tivig, und hofft auf weitere Studien.

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euro|topics: 28 Länder - 300 Medien - 1 Presseschau

euro|topics: Pressestimmen

Demografie

Babyboom in Finnland, niedrige Geburtenrate in Slowenien: Europas Presse diskutiert die demografische Entwicklung. Wie mit alten Arbeitnehmern umgehen? Wer bestimmt das britische Rentenalter? Und weshalb wurden in Frankreich 2010 so viele Kinder geboren?

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Mehr als 500 Millionen Menschen leben in der Europäischen Union (EU), mehr als 800 Millionen in Europa. Seit Anfang der 1990er-Jahre hat die Zuwanderung einen größeren Anteil am Bevölkerungswachstum als die natürliche Veränderung des Bevölkerungsstandes. Trotz der Zuwanderung ist Europa die einzige Region der Welt, für die bis 2050 ein Bevölkerungsrückgang prognostiziert wird.

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