Europa aus dem All. Aufgenommen vom Satelliten "Envisat"

Wege aus der Euro-Krise

Seit 2010 und nochmehr im Jahr 2011 steht der Euro unter Druck: Euro-Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien finden nur noch schwer Kreditgeber für die Finanzierung ihrer Haushaltsdefizite. Mit immer neuen Gipfeltreffen versuchen die Euro-Staaten und die Europäische Union auf Vertrauensverlust in die gemeinsame europäische Währung zu reagieren. Aber welche Konzepte sind sinnvoll? Mit welchen Mitteln kann die Euro-Zone die Krise überstehen?

Entscheidungsträger und Wissenschaftler diskutieren hier die verschiedenen Wege aus der Euro-Krise. Die Serie startet mit drei Beiträgen und wird fortgesetzt.

Eine deutsche Ein-Euro-Münze aus dem Jahr 2002 steht für eine Fotoillustration auf einem Tisch.

Einleitung: Eckart D. Stratenschulte

Europa im Zeichen der Euro-Krise

Der Euroraum steht vor zwei Aufgaben: Er muss die Zahlungsfähigkeit der Eurostaaten gewährleisten und das verlorene Vertrauen wiederherstellen. Mit welchen Mitteln ist unklar: Europäische Währungsfonds, Eurobonds oder Austritt der Schuldenländer - für die Euro-Krise gibt es kein Lehrbuch. Weiter...

Marco Buschmann, MdB

Marco Buschmann

Standpunkt: ESM - der europäische Währungsfonds

Der FDP-Abgeordnete Marco Buschmann ist sich sicher: Mit dem Europäischen Stabilitäts-Mechanismus verhindert die Euro-Zone eine Weltwirtschaftskrise. Buschmann argumentiert gegen die Bedenken und für eine koordienierte Währungspolitik der Euro-Staaten. Weiter...

Frank Schäffler, MdB

Frank Schäffler

Standpunkt: Die Umverteilung europäischer Bonitätsreserven ist keine Lösung der Euro-Krise

Der Euro kann nur gerettet werden, wenn Griechenland oder andere Staaten austreten dürfen, meint Frank Schäffler. Der FDP-Abgeordnete hält Schuldenschirme für untauglich. Die Euro-Zone sei auf einem Weg, der nicht gut enden kann. Weiter...

Ulrike Guérot

Ulrike Guérot

Standpunkt: Eurobonds - was sie sind und warum sie gut sein könnten

Vielleicht ist es schon zu spät, gemeinsame Staatsanleihen der EU-Staaten einzuführen, gibt Ulrike Guérot zu bedenken. Mit diesen Eurobonds könnte die Euro-Zone sich jedoch vor der Willkür der Ratingagenturen schützen und die Schuldenspirale der Defizitländer stoppen. Weiter...

Michael Hüther.

Michael Hüther

Standpunkt: Eurobonds sind keine Lösung

Eurobonds könnten nur eine kurzfristige Lösung der Probleme sein, meint Michael Hüther. Ihre Einführung würde aber zu lange dauern und hätte langfristig negative Folgen. Eurobonds zu fordern sei naiv und die Folge einer unzureichenden Problemanalyse. Weiter...

Prof. Dr. Ansgar Belke

Ansgar Belke und Florian Verheyen

Standpunkt: Sündenfall der EZB? Eine kritische Betrachtung der Staatsanleihenkäufe der Europäischen Zentralbank

Seit 2010 kauft die Europäische Zentralbank verstärkt Staatsanleihen angeschlagender Länder auf. Sie ist damit zu einer "Bad Bank" verkommen, kritisieren Ansgar Belke und Florian Verheyen. Die EZB riskiere so ihre politische Unabhängigkeit und nehme hohe Risiken in Kauf. Weiter...

 
Öffentlicher SchuldenstandWirtschaft und Finanzen

Öffentlicher Schuldenstand

In 27 von 28 EU-Staaten erhöhte sich infolge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise der Schuldenstand in den Jahren 2008 bis 2010. Wenn auch langsamer als in den Vorjahren, nahm die Staatsverschuldung auch nach 2010 weiter zu – nur 4 von 28 EU-Staaten gelang es zwischen 2010 und 2014 ihren Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt zu reduzieren. Weiter... 

Öffentlicher Finanzierungssaldo, 2001 - 2010Wirtschaft und Finanzen

Öffentlicher Finanzierungssaldo

Aufgrund der hohen Finanzierungsdefizite waren Anfang 2011 gegen insgesamt 24 EU-Mitgliedstaaten Defizitverfahren anhängig. Ausgenommen waren lediglich Estland, Luxemburg und Schweden. Weiter... 

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