Europäische Union

1.10.2012

Estland

Tallinn: Blick über die AltstadtTallinn: Blick über die Altstadt Lizenz: cc by-nc-sa/2.0/de ( David Pursehouse)


Auszug aus:
Fischer Weltalmanach - Estland

Das Land in Daten

Flagge EstlandsHören Sie hier die estnische Nationalhymne.


Fläche
45.227 km2 (Weltrang: 129)

Einwohner
1.340.000 = 30 je km2 (Stand 2011, Weltrang: 151)

Hauptstadt
Tallinn (Reval)

Amtssprachen
Estnisch

Bruttoinlandsprodukt
16,0 Mrd. Euro ; realer Zuwachs: 7,6%

Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr)
15.200 US-$

Währung
1 Euro (Euro ) = 100 Cent

Botschaft
Hildebrandstr. 5, 10785 Berlin
Telefon 030 25460602,
Fax 030 25460601
www.estemb.de

Regierung
Staatsoberhaupt: Toomas Hendrik Ilves, Regierungschef: Andrus Ansip, Äußeres: Urmas Paet

Nationalfeiertag
24.2. (Gründung der Republik Estland 1918)

Verwaltungsgliederung
15 Landkreise

Staats- und Regierungsform
Verfassung von 1992
Republik
Parlament: Reichstag (Riigikogu) mit 101 Mitgl., Wahl alle 4 J.
Wahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. durch Parlament
Wahlrecht ab 18 J.

Bevölkerung
Esten
letzte Zählung 2011 (vorl.): 1.294.236 Einw.
69% ethnische Esten, 26% Russen, 2% Ukrainer, 1% Weißrussen, 0,8% Finnen
Ausländeranteil 2011: 15,5% (v.a. Russen)

Städte (mit Einwohnerzahl)
(Stand 2013) Tallinn (Reval) 402.075 Einw., Tartu (Dorpat) 95.022, Narva 61.075, Pärnu (Pernau) 38.759, Kohtla-Järve 37.959

Religionen
33% religionslos oder Atheisten; 11% Lutheraner, 10% Orthodoxe; Minderheiten von Katholiken, Muslimen, Juden (Stand: 2006)

Sprachen
67% Estnisch, 30% Russisch; Sprachen der Minderheiten

Erwerbstätige nach Wirtschaftssektor
Landwirtsch. 4,4%, Industrie 31,1%, Dienstl. 64,5% (2011)

Arbeitslosigkeit (in % aller Erwerbspersonen)
Ø 2011: 12,5%

Inflationsrate (in %)
Ø 2011: 5,1%

Wichtigste Importgüter (Anteil am Gesamtimport in %)
15% Erdol, -erzeugnisse, 11% Elektronik, 10% chem. Erzeugnisse, 8% Maschinen, 8% Elektrotechnik, 7% Nahrungsmittel, 6% Kfz, 4% Eisen u. Stahl, 4% Textilien u. Bekleidung, 4% Metallwaren

Wichtigste Exportgüter (Anteil am Gesamtexport in %)
14% Erdol, -erzeugnisse, 12% Elektronik, 8% Maschinen, 7% Holz, -waren, 6% Nahrungsmittel, 6% chem. Erzeugnisse, 5% Elektrotechnik, 4% Metallwaren, 4% Kfz, 4% Mobel, 3% Textilien u. Bekleidung


Was ist Europa? Wo soll es enden? Wie kann die EU ihre Position in der Welt festigen? Und wie soll Europa mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen? Europa kontrovers sucht Antworten auf Grundfragen der europäischen Politik.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Europa

Zahlreiche Grafiken, Tabellen und Texte liefern Informationen zu Themen wie "Demografischer Wandel", "Zuwanderung", "Energieabhängigkeit", "Armut" und "Arbeitslosigkeit". Sie helfen dabei, beispielsweise das Ausmaß der Schuldenkrise, die Nettozahler-Debatte auf EU-Ebene oder die ausgleichende Wirkung des Sozialstaates besser zu verstehen.

Mehr lesen

Europa in Einfacher Sprache

Coverbild einfach Politik: Europa

Europa

Dies ist ein Heft über Europäische Union.
Manche sagen auch EU. Hier lesen Sie:
Warum ...

Coverbild Wählen ist einfach: Die Europawahl (in leichter Sprache)

Wählen ist einfach: Die Europawahl
(in leichter Sprache)

Am 25. Mai 2014 ist die Europa-Wahl. Dann wählen wir das Europäische Parlament. In dem Heft zeige...

Zum Shop

Mediathek

Ohrenkuss: EU - Freunde streiten sich manchmal

Die Länder der Europäischen Union sind nicht immer einer Meinung. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind es nicht, wenn es um Europa geht. Warum trotz Streit in Europa Frieden herrscht und warum es wichtig ist, über Europa zu reden, erklärt die Ohrenkuss-Redaktion in drei Filmen.

Jetzt ansehen

Eine britische Fahne weht am 24.06.2016 in London, Großbritannien, vor dem berühmten Uhrturm Big Ben.
euro|topics-Debatte

Verzögert sich der Brexit?

Bis zum EU-Austritt Großbritanniens könnte es noch mehr als drei Jahre dauern. Davon gehen Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Vereinigten Königreich laut Medienberichten aus. Die für den Brexit zuständigen Mitglieder der britischen Regierung haben bislang enttäuscht, kritisieren auch Kommentatoren und glauben, dass der Austritt zu einer sehr ungünstigen Zeit verhandelt werden muss.

Mehr lesen auf eurotopics.net