"Die Freiheit führt das Volk“: Das berühmte Gemälde von Eugène Delacroix (1830) mit Frankreichs Nationalfigur Marianne.

3.6.2013

Deutsch-französische Hochschulkooperation

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) mit Sitz in Saarbrücken ist ein Zusammenschluss von 180 Universitäten in Deutschland, Frankreich und Drittländern zur Förderung von bi- und trinationalen Studiengängen. Ziel der Hochschule ist die Intensivierung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen beiden Ländern und ihre Vernetzung in Europa.

Deutsch-französische HochschulkooperationSeit der Gründung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) sind die Studierendenzahlen beständig gestiegen. Derzeit sind über 5500 Studierende in Studiengängen der Hochschule eingeschrieben. Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)

PDF-Icon Grafik: Deutsch-französische Hochschulkooperation

Während im Jahr 2000 über 1.700 Studierende in von der DFH geförderten Studiengängen eingeschrieben waren, stieg diese Zahl binnen drei Jahre auf 4.968 Studierende an. Bis 2005 war ein leichter Rückgang der Studierendenzahl auf 4.255 zu beobachten. Seitdem ist ein langsamer aber kontinuierlicher Anstieg zu erkennen, im Jahr 2011 wurde die Marke von 5.000 Studierenden überschritten.

Die Zahlen zeigen den Erfolg, den die DFH nach ihrer Gründung verzeichnen konnte. Außerdem ist anzunehmen, dass die steigende Zahl von Studierenden für das wachsende Interesse von Studierenden an binationalen Studiengängen spricht. Allerdings sind im Vergleich zu der Gesamtzahl von jeweils ca. 2,3 Millionen immatrikulierten Studierenden in Deutschland und Frankreich (2011/2012) nur recht wenige in einem deutsch-französischen Studiengang eingeschrieben.


Französische Flaggen wehen auf dem Dach und vor einem Fenster über dem Eingang des Elysee Palastes in Paris.
euro|topics-Debatten

Frankreich wählt

Beobachter erwarteten ein knappes Rennen um die Präsidentschaft in Frankreich. Wie kommentierte die europäische Presse den Wahlkampf 2017? Und welchen Kandidaten wurden welche Chancen zugerechnet?

Mehr lesen auf eurotopics.net

Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, lahmende Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit: Viele Kommentatoren sehen in Frankreich eines der größten Sorgenkinder Europas und mahnen die Notwendigkeit von Strukturreformen an.

Mehr lesen auf eurotopics.net

German Chancellor Konrad Adenauer, left, hugs France President Charles de Gaulle, right, after signing the Elysee friendship treaty in the Elysee palace in Paris, France on Jan. 22, 1963. France and Germany kicked off celebrations Wednesday, Jan. 22, 2003 to mark the 40th anniversary of the treaty with a raft of events intended to inject new vitality into their relationship, which is pivotal in efforts to expand and integrate the European Union. (ddp images/AP Photo) --- Bundeskanzler Konrad Adenauer (li) und Staatspraesident Charles de Gaulle umarmen sich nach der Unterzeichnung des Deutsch-Franzoesischen Vertrages am 22. Januar 1963 im Salon Murat im Pariser Elysee-Palast. Rechts neben de Gaulle steht M. Christian Fouchet. (ddp images/AP Photo)
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1–3/2013)


Deutschland und Frankreich

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag. Als "Erinnerungsort" bietet das Datum immer wieder Anlass innezuhalten und sich der gegenseitigen Partnerschaft zu vergewissern.

Mehr lesen

Frankreich
Migrationsprofil

Frankreich

Frankreich hat eine lange Tradition als Einwanderungsland. Zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive galt diese lange Zeit als Erfolgsgeschichte. Seit drei Jahrzehnten wird die Einwanderung allerdings verstärkt als Ursache sozialer Probleme und Auslöser von Konflikten wahrgenommen. Davon zeugen nicht nur ein politischer Rechtsruck, sondern auch immer wieder aufflammende Unruhen in den Vororten französischer Metropolen. Islamistisch motivierte Terroranschläge haben zudem die seit Jahren schwelende Debatte über den Umgang mit dem Islam weiter verschärft.

Mehr lesen