"Die Freiheit führt das Volk“: Das berühmte Gemälde von Eugène Delacroix (1830) mit Frankreichs Nationalfigur Marianne.

3.6.2013

Aktivität in der Entwicklungszusammenarbeit 2011

Der Etat für Entwicklungszusammenarbeit belief sich im Jahr 2011 in Frankreich auf 9,3 Milliarden Euro.

Aktivität in der Entwicklungszusammenarbeit 20112011 belief sich das französische Budget für Entwicklungszusammenarbeit auf 9,3 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt in der geografischen Verteilung der Ausgaben lag mit 39,6 Prozent in Afrika südlich der Sahara. Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)

PDF-Icon Grafik: Aktivität in der Entwicklungszusammenarbeit 2011

Laut Zahlen der französischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit wurden die meisten finanziellen Mittel für Projekte in afrikanischen Ländern südlich der Sahara bereitgestellt (39,6 Prozent). In der Mittelmeerregion und im Nahen Osten sowie in den französischen Überseegebieten wurden jeweils 16,1 Prozent der Mittel eingesetzt. 15,6 Prozent wurden in Lateinamerika und in der Karibik verwendet. Nach Asien wurden 11,5 Prozent der Ausgaben geleitet.

Mit Ausgaben von fast zehn Milliarden Euro, die einen Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,46 Prozent bilden, steht Frankreich hinter den USA, Deutschland und Großbritannien weltweit an vierter Stelle im Bereich der öffentlichen Ausgaben für internationale Entwicklungszusammenarbeit.


Französische Flaggen wehen auf dem Dach und vor einem Fenster über dem Eingang des Elysee Palastes in Paris.
euro|topics-Debatten

Frankreich wählt

Beobachter erwarteten ein knappes Rennen um die Präsidentschaft in Frankreich. Wie kommentierte die europäische Presse den Wahlkampf 2017? Und welchen Kandidaten wurden welche Chancen zugerechnet?

Mehr lesen auf eurotopics.net

Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, lahmende Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit: Viele Kommentatoren sehen in Frankreich eines der größten Sorgenkinder Europas und mahnen die Notwendigkeit von Strukturreformen an.

Mehr lesen auf eurotopics.net

German Chancellor Konrad Adenauer, left, hugs France President Charles de Gaulle, right, after signing the Elysee friendship treaty in the Elysee palace in Paris, France on Jan. 22, 1963. France and Germany kicked off celebrations Wednesday, Jan. 22, 2003 to mark the 40th anniversary of the treaty with a raft of events intended to inject new vitality into their relationship, which is pivotal in efforts to expand and integrate the European Union. (ddp images/AP Photo) --- Bundeskanzler Konrad Adenauer (li) und Staatspraesident Charles de Gaulle umarmen sich nach der Unterzeichnung des Deutsch-Franzoesischen Vertrages am 22. Januar 1963 im Salon Murat im Pariser Elysee-Palast. Rechts neben de Gaulle steht M. Christian Fouchet. (ddp images/AP Photo)
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1–3/2013)


Deutschland und Frankreich

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag. Als "Erinnerungsort" bietet das Datum immer wieder Anlass innezuhalten und sich der gegenseitigen Partnerschaft zu vergewissern.

Mehr lesen

Frankreich
Migrationsprofil

Frankreich

Frankreich hat eine lange Tradition als Einwanderungsland. Zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive galt diese lange Zeit als Erfolgsgeschichte. Seit drei Jahrzehnten wird die Einwanderung allerdings verstärkt als Ursache sozialer Probleme und Auslöser von Konflikten wahrgenommen. Davon zeugen nicht nur ein politischer Rechtsruck, sondern auch immer wieder aufflammende Unruhen in den Vororten französischer Metropolen. Islamistisch motivierte Terroranschläge haben zudem die seit Jahren schwelende Debatte über den Umgang mit dem Islam weiter verschärft.

Mehr lesen