Dossierbild Polen

Polen und der (fehlende) EU-Diskurs

Die Mehrheit der Polen steht weiterhin zur Europäischen Union. Doch angesichts der politischen und wirtschaftlich-finanziellen Krise der Gemeinschaft wachsen bei vielen Bürgern Zweifel und Skepsis. Es findet eine Rückbesinnung auf die nationale Identität statt. Bislang allerdings ist die politische Klasse des Landes kaum in der Lage, die Kernprobleme der EU öffentlich breiter zu diskutieren und das europäische Bewusstsein der Bürger wieder zu stärken. Im konservativ-nationalistischen Parteienspektrum will man das ohnehin nicht. Ein Beitritt Polens zur Eurozone ist für die nächsten Jahre nicht absehbar.

A young Polish couple sits in the shadow of an umbrella showing the EU-symbol in the Polish city of Slubice at the border to Germany near Frankfurt/Oder on a sunny Saturday, Mai 1, 2004. Poland joined the European Union along with nine other countries on May 1. (AP Photo/Sven Kaestner)

Polen-Analysen Nr. 130

Analyse: Polen und der (fehlende) EU-Diskurs

Angesichts der politischen und wirtschaftlich-finanziellen Krise der EU-Gemeinschaft wachsen bei Polen Zweifel und Skepsis, und es findet eine Rückbesinnung auf die nationale Identität statt. Bislang allerdings ist die politische Klasse des Landes kaum in der Lage, die Kernprobleme der EU öffentlich breiter zu diskutieren und das europäische Bewusstsein der Bürger wieder zu stärken.

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