Basilius-Kathedrale

Langfristige Trends und neue Herausforderungen:
Ergebnisse aus der russischen Volkszählung von 2010

Der urbane Erschließungsgrad, die Siedlungsdichte und die Erreichbarkeit der Städte spielen eine entscheidende Rolle für die sozialökonomische Entwicklung der Regionen in Russland. Die neuen Volkszählungsdaten belegen, dass sich neben einigen neuen Entwicklungen vor allem langfristige Trends zur Konzentration der Bevölkerung in einer Ost-West- und Land-Stadt-Bewegung fortsetzen.

In einem kleinen Dorf außerhalb Twer nimmt eine alte Frau im Oktober 2010 an der Volkszählung teil. Die vorangegangene Volkszählung in Russland war im Jahr 2002 durchgeführt worden.

Russland-Analysen 241 (29.06.12)

Analyse: Die Organisation der Volkzählung 2010

Die Organisation der russischen Volkszählung 2010 war von diversen Schwierigkeiten begleitet, die zwischenzeitlich sogar eine Verschiebung nahe legten. Insgesamt ist die Zählung regulär verlaufen. Die Grunddaten lassen sich als verlässliche Datenquelle beurteilen.

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Tabellen: Ergebnisse der Volkszählung

In einer tabellarischen Übersicht werden die Ergebnisse der russischen Volkszählung in den Jahren 1989, 2002 und 2010 dargelegt. Eine weitere Tabelle zeigt die Entwicklung der Bevölkerung nach Förderalen Bezirken für die Zensus 2002 und 2010 auf.

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Tabellen

Russland verzeichnet seit 1991 einen Sterbeüberschuss. Gleichzeitig nimmt die Geburtenrate ab. Die Bevölkerungsverluste während der 1990er Jahre wurden durch einen zeitweilig sehr positiven Wanderungssaldo teilweise kompensiert. Da die Ab- und Zuwanderung nachgelassen hat, steigt die Bedeutung der „natürlichen Faktoren“ in der Bevölkerungsbilanz. Diese bleibt weiterhin negativ.

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Natürliche Bevölkerunsbewegung 1950 - 2011

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Analyse: Die demographische Entwicklung 1989 – 2002 – 2010

Die Demografie Russlands zeigt eine Annäherung an internationale Trends. Dazu gehören z. B. die Alterung der Bevölkerung, sowie die Erhöhung des Alters der Mütter bei der ersten Geburt. Der deutliche Anstieg der im Ausland lebenden Russen sowie Arbeitswanderer in Russland zeigt die wachsende Integration des Landes in die internationale Wirtschaft und ihre Migrationssysteme.

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Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin spricht auf einem Treffen zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Sotschi am 20.05.2008.

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Analyse: Die räumliche Perspektive

Der urbane Erschließungsgrad, die Siedlungsdichte und die Erreichbarkeit der Städte spielen eine entscheidende Rolle für die sozialökonomische Entwicklung der Regionen in Russland. Die neuen Volkszählungsdaten belegen, dass sich neben einigen neuen Entwicklungen vor allem langfristige Trends zur Konzentration der Bevölkerung in einer Ost-West- und Land-Stadt-Bewegung fortsetzen.

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Tabellen

Zwischen 2002 und 2010 ist der Anteil der Bevölkerung, der in Städten lebt, leicht auf 73,7 % gestiegen, nach-dem er nach 1989 zunächst gesunken war. Die städtische Bevölkerung hat absolut zwar um mehr als eine Million Personen abgenommen, der Rückgang der ländlichen Bevölkerung war allerdings noch stärker. Damit setzt sich nach kurzer Unterbrechung in der Transformationszeit die Verstädterung fort.

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Dokumentation: Informationen über die Autoren und Quellenangaben

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Karte: Entwicklung der Bevölkerung

Es ist eine ständig zunehmende Bevölkerungskonzentration in den großen Städten zu beobachten. Im europäischen Landesteil konzentrieren sich 77 % aller Städte. Den höchsten Urbanisierungsgrad weisen die Altindustriegebiete im Zentralen Föderalen Bezirk und im Föderalen Bezirk Nord-west, im Einflussbereich Moskaus und St. Petersburgs, auf.

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Russland-Analysen

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Chronik: Vom 15. bis zum 28. Juni 2012

Chronologie der Ereignisse vom 15. bis zum 28. Juni 2012.

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