Basilius-Kathedrale

6.6.2011

Terrorismusbekämpfung in Russland

Die Gefahr terroristischer Anschläge in Russland - wie zuletzt auf den Flughafen Domodedowo Anfang 2011 - ist nach wie vor hoch. Die Antiterrorpolitik Russland kann nur wenige Erfolge vorweisen. Im Kaukasus kommt es immer wieder zu Anschlägen.

Anschläge in Russland, wie hier ein Suizidattentat in Dagestan, sind keine Seltenheit mehr. Foto: APAnschläge in Russland, wie hier ein Suizidattentat in Dagestan, sind keine Seltenheit mehr. Foto: AP (© AP )
Die russische Terrorismusbekämpfungs- politik hat nur unzureichende Erfolge. Dies liegt darin begründet, dass der russische Staat sich nicht ernsthaft mit dem extremistischen Umfeld und der Trägerideologie des Terrorismus auseinandersetzt. Darüber hinaus gibt es keine konsequente Strategie, um Terrorgruppen von ihren Finanzierungsquellen abzuschneiden. Bekämpfungsstrategien werden meist nicht zielorientiert eingesetzt. Mit Investitionen in Milliardenhöhe finanziert Moskau eine korrupte Elite im Nordkaukasus. Kurz, es fehlt nach wie vor eine zielgerichtete, konsequente Antiterrorpolitik, die die islamistische Ideologie wirkungsvoll delegitimiert, das extremistische und terroristische Milieu austrocknet sowie den Schutz der kritischen Infrastrukturen gewährleistet.

Alle Tabellen und Grafiken zu den Russland-Analysen 220 finden Sie in der PDF-Icon PDF-Version (1,25 MB).


Opposition activists carry the Ukrainian national flag during an action of protest against the current regime in Kiev, Ukraine, Saturday, May 18, 2013. (AP Photo/Efrem Lukatsky)
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