Silhouette einer Moschee.
20.10.2014 | Von:
Gereon Schloßmacher

Handelspartner der Türkei

Mit rund 250 Milliarden US-Dollar liegt der Import der Türkei fast 100 Milliarden US-Dollar über ihrem Export. Der größte Abnehmer türkischer Produkte ist Deutschland; die meisten Importe in die Türkei kommen aus Russland.

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Seit Jahren weist die türkische Wirtschaft ein sehr großes Handelsbilanzdefizit auf: Das Land importiert wesentlich mehr, als es exportiert. Ein solches Außenhandelsdefizit schadet Volkswirtschaften, da auf diesem Weg mehr Geld das Land verlässt, als eingenommen wird.

Auch aufgrund der europäischen Integration hat sich die Bilanz in den vergangenen Jahren jedoch verbessert. Im Zuge der Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union sind zahlreiche Zölle und Barrieren zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und der Türkei abgebaut worden, was die Handelsbeziehungen erleichterte.

In kein anderes Land exportierte die Türkei im Jahr 2013 so viele Güter, wie nach Deutschland (13,7 Mrd. USD). Die Handelsbeziehungen zwischen beiden Staaten sind jedoch auch in der anderen Richtung sehr intensiv: Nur Russland (25,1 Mrd. USD) und China (24,7 Mrd. USD) liefern mehr Güter in die Türkei als Deutschland, das zuletzt Waren im Wert von 24,2 Mrd. US-Dollar in die Türkei exportierte.

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