Silhouette einer Moschee.

20.10.2014 | Von:
Gereon Schloßmacher

Migration aus der Türkei

Die Türkei galt in den 1960er- und 1970er-Jahren als klassisches Auswanderungsland. Das hat sich verändert: Aus Deutschland wanderten zeitweise sogar mehr Menschen in die Türkei aus als umgekehrt.

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Die Türkei galt lange Zeit als klassisches Auswanderungsland, vor allem in den Zeiten politischer und wirtschaftlicher Instabilität in den 1960er- und 1970er-Jahren. Auch das Anwerbeabkommen mit der Bundesrepublik im Jahr 1961 trug dazu bei, dass bis 1973 rund 867.000 Menschen die Türkei in Richtung Deutschland verließen.

Die "Netto-Migration" aus der Türkei - also die Menschen die auswandern, abzüglich der Menge an Menschen, die einwandern - ist gesunken. Ein Grund dafür ist die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei seit 2004.

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