Opposition activists carry the Ukrainian national flag during an action of protest against the current regime in Kiev, Ukraine, Saturday, May 18, 2013. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

Assoziierungsabkommen mit der EU / Geschichtspolitik

Seit dem 1. Januar 2016 ist das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine gültig. Die aktuelle Analyse beleuchtet die wirtschaftlichen und politischen Folgen des Abkommens. Außerdem nimmt sie die ukrainische Geschichtspolitik in den Blick. Welche historischen Narrative werden bedient? Und wie versucht die Politik Einfluss auf nationale Geschichtsbilder zu nehmen?

Das Assoziierungsabkommen trat 2016 in Kraft - aber schon 2013 demonstrierten Ukrainer in Kiew für eine stärkere Integration der Ukraine in die EU.

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Analyse: Das Assoziierungsabkommen mit der EU

Reformen, Liberalisierung und Beiteiligung am europäischen Binnenmarkt: Das Assoziierungsabkommens zwischen EU und Ukraine ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Welche politischen und wirtschaftlichen Folgen wird das Assoziierungsabkommen für die Ukraine haben? Die Analyse beleuchtet die Kernpunkte des Abkommens. Weiter...

Der ukrainische Premierminister Arseny Yatsenyuk äußert sich zum russischen Lebensmittelembargo gegen die Ukraine - eine Reaktion auf das Assoziierungsabkommen.

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Dokumentation: Russisches Handelsembargo und Entschließung des EU-Parlaments zum Assoziierungsabkommen mit der Ukraine (21.01.2016)

Russland hat als Reaktion auf das Assoziierungsabkommen ein Lebensmittelembargo gegenüber der Ukraine verhängt. In dieser Dokumentation finden Sie Reaktionen der ukrainischen Regierung und einen Auszug aus dem Assoziierungsabkommen selbst. Weiter...

Infografiken

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Umfrage: Die Ukraine zwischen den Wirtschaftsunionen

Die Vereinbarungen im Assoziierungsabkommen zu einer 'tiefen und umfassenden Freihandelszone' zwischen EU und Ukraine hatten den Protest Russlands ausgelöst. Diese Umfrage hat sich bei der ukrainischen Bevölkerung umgehört: Welche internationale Wirtschaftsunion wünschen sie sich für die Ukraine? Weiter...

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Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Statistik: Güterhandel der Ukraine mit der EU-28, Russland und anderen GUS-Staaten

In der politischen Debatte um die ukrainischen Wirtschaftsbeziehungen geht es vielfach um Zielsetzungen. Wie aber sehen und sahen die Wirtschaftsbeziehungen der Ukraine bisher aus? Diese Grafiken geben einen detaillierten Überblick. Weiter...

In ukrainischen Geschichtsbüchern dominiert ein Leidens-Narrativ die Darstellung des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht die ukrainische Bevölkerung und ihr Leiden unter zwei Besatzern - Russland und Nazi-Deutschland. Das Foto zeigt ukrainische Kinder 1941 in der Nähe von Charkow.

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Analyse: Historische Narrative und nationale Identität

Die postsowjetischen Staaten sind noch nicht sehr alt. Ihre nationale Identitäten und die Deutungen historischer Ereignisse entwickeln und verändern sich weiterhin. Dieser Beitrag analyisiert die Unterschiede zwischen den historischen Narrativen zur ukrainisch-russischen Beziehungsgeschichte in beiden Ländern. Weiter...

Dort wo vorher noch ein Lenin-Denkmal stand, blickt jetzt Darth Vader auf den Platz hinab. Das geschichtspolitische Dekommunisierungsgesetz treibt in der Ukraine auch solche Blüten. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass sowjetische Monumente ab- oder umgebaut werden sollen.

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Dokumentation: Stellungnahme der Venedig Kommission des Europarates zum Dekommunisierungsgesetz (21.12.2015)

Die Ukraine versucht sich von ihrer sowjetischen Vergangenheit zu distanzieren - wenn nötig auch mit demonstrativer Geschichtspolitik. Das Dekommunisierungsgesetz soll das Andenken an ukrainische Freiheitskämpfer fördern, es verbietet den Gebrauch kommunistischer Symbole und formt eindeutige Geschichtsbilder. Das Gesetz ist umstritten. Weiter...

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Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Umfrage: Die Sehnsucht nach der Sowjetunion / Befürwortung der OUN-UPA

Wie steht die ukrainische Bevölkerung zur Sowjetunion? Wünscht sie sich die UdSSR sogar zurück? Und wie bewertet sie die gesetzliche Heroisierung ukrainischer Freiheitskämpfer? Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie in dieser Umfrage. Weiter...

Der ukrainische Staatspräsident Poroschenko bei der Gedenkfeier zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. Mai 2015.

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Dokumentation: Gedenkpraktiken im Jahr 2015 laut den Berichten der OSZE-Beobachtermission

Geschichtskultur wird vielfach in nationalen Gedenkfeiern greifbar. Die OSZE hat 2015 bei ihrer Beobachtermission ein Jahr lang Gedenkpraktiken in verschiedenen Teilen der Ukraine dokumentiert. Weiter...

Protestmarsch zum Gedenken an die Proteste auf dem Maidan in Kiew.

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Dokumentation: Erlasse von Präsident Poroschenko zur Geschichtspolitik

Nationale Geschichte ist stets politisch - und wird nicht selten aktiv geformt. Diese Tabellen dokumentieren die zahlreichen geschichtspolitischen Erlasse des ukrainischen Präsidenten Poroschenko seit Juni 2014. Weiter...

Ukraine-Analysen

Ukraine-Analysen Nr. 162 (27.01.2016)

Chronik: 7. Dezember 2015 – 24. Januar 2016

Aktuelle Ereignisse aus der Ukraine: Die Chronik vom 07. Dezember 2015 bis zum 24. Januar 2015. Weiter...

 

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