Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo, 9. April 2011.

Konflikte in der internationalen Politik

Wenn zwei sich streiten, mischt sich häufig auch ein Dritter ein – spätestens dann, wenn seine Interessen verletzt werden. Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts fordern innerstaatliche Konflikte die internationale Politik heraus. In diesen fünfzehn Jahren hat die internationale Gemeinschaft viel gelernt über die Spezifik dieser Konflikte. Und darüber, wie sie sie bearbeiten kann und wo ihre Grenzen liegen.

Regierungstruppen im Kongo werden im September 2007 von Rebellen gefangen gehalten.

Daniel Lambach

Innerstaatliche Konflikte seit Anfang der 1990er Jahre

Wahrnehmung, Analyse und Bearbeitung innerstaatlicher Konflikte haben sich seit dem Ende des Ost-West-Konflikts mehrfach verändert. Das hat auch mit der wechselnden Konjunktur globaler Diskurse und Bedrohungsszenarien zu tun. Weiter...

Sgt. Kelly Gaskey, 51, aus Cleveland, Tennessee trägt seinen Rucksack während sich seine Firma vorbereitet einen Kampf Außenposten in Bagdad, Irak, zu verlassen.

Daniel Lambach

Fragile Staatlichkeit als Konfliktursache und Möglichkeiten der Bearbeitung

Innerstaatliche Konflikte entstehen vor allem dort, wo der Staat schwach ist. Fragil nennt man Staaten, die zentrale Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können. Doch mit militärischer Intervention von Drittstaaten und internationalen Organisationen ist es nicht getan. Der Wiederaufbau verlangt einen langen Atem. Weiter...

General Abdul Rashid Dostum, ein afghanischer Warlord, wird von seinen Anhängern im August 2009 am Kabuler Flughafen empfangen.

Daniel Lambach

Das veränderte Gesicht innerstaatlicher Konflikte: "Neue Kriege", Gewaltökonomien und Terrorismus

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich der Begriff "neue Kriege" für innerstaatliche Konflikte weitestgehend durchgesetzt. Er verweist auf den Vorrang wirtschaftlicher Ziele, asymmetrische Kampfformen wie Bandengewalt und Terrorismus und ihre Verstetigung zu Gewaltökonomien. Weiter...

Ein georgischer Soldat steht während des Besuchs von NATO-Generalsekräter Jaap de Hoop Scheffer am 16. September 2008 neben einem bei russischen Angriffen zerstörten Gebäude der georgischen Militärbasis in Gori. De Hoop Scheffer besuchte Georgien mit den NATO-Botschaftern aller 26 Bündnispartner um eine erneute Eskalation im Südossetien-Konflikt zu verhindern.

Daniel Lambach

Die äußere Dimension innerstaatlicher Konflikte

Jeder innerstaatliche Konflikt hat immer auch eine äußere Dimension. So intervenieren Drittstaaten beispielsweise, um ihre Interessen zu wahren. Oder um die Bevölkerung vor humanitären Katastrophen zu schützen. Weiter...

 

Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2010 um 1,3 Prozent gestiegen - auf 1,6 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

US-Soldaten in AfghanistanDossier

Sicherheitspolitische Presseschau

Die Anschläge vom 11. September haben die Welt verunsichert. Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Weiter...