Skyline von Schanghai
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19.10.2006 | Von:
Sonja Ernst

Lagos

Hyperwachstum – ungebremst und informell

Lagos ist die heimliche Hauptstadt Nigerias. Kaum eine andere Metropole weltweit wächst so rasch wie Lagos. Knapp 11 Millionen Menschen leben in der Hafenstadt auf engstem Raum, über 50 Prozent in Elendsvierteln.

Satellitenaufnahme LagosLagos, ehemalige Hauptstadt Nigerias (© NASA/JPL-Caltech)

Überblick

Lagos wächst so rasch wie kaum eine andere Metropole weltweit. Jedes Jahr nimmt die Zahl der Bevölkerung um rund fünf Prozent zu. In der Metropolregion Lagos leben über 11 Millionen Menschen, damit lebt fast jeder zehnte Nigerianer in Lagos – schätzungsweise. Denn wie viele Menschen tatsächlich in der Stadt am Golf von Guinea leben, ist unbekannt.

Täglich strömen Menschen aus dem Umland nach Lagos, in der Hoffnung auf Arbeit und eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien. Doch das stetige Anwachsen der Bevölkerung – ein wahres Hyperwachstum – bringt die Stadt und ihre Infrastruktur an den Rand des Kollaps. Die ehemalige Hauptstadt Nigerias ist unglaublich dicht besiedelt: In einzelnen Stadtvierteln leben bis zu 30.000 Menschen auf einem Quadratkilometer. Im Vergleich: In Berlin sind es im Durchschnitt 3.800 Menschen. Das Leben in Lagos quillt förmlich auf die Straßen hinaus – das Private wird zum Öffentlichen. Auf den Marktplätzen und entlang der Straßen spielt sich das städtische Leben ab: unmittelbar, chaotisch, kraftzehrend.

Dabei wächst Lagos spontan: Stadtautobahnen zerschneiden ganze Stadtviertel, in den Vororten grenzen Wohngebiete direkt an Müllhalden. Oft genug leben die Menschen in diesen Vierteln vom Durchsuchen und Verkaufen der Abfälle. Rund 53 Prozent der Haushalte in Lagos leben in Armut. Nach der Privatisierung der Müllabfuhr und der Trinkwasserversorgung, funktionieren beide kaum bis gar nicht mehr. Die Umwelt- und Gesundheitsprobleme nehmen stetig zu und treffen die Ärmsten zuerst. Und wie für ganz Nigeria herrscht auch in Lagos der "brain drain", qualifizierte Kräfte versuchen ihr Glück im Ausland.

Hintergrund

Lagos: Verkehrschaos gehört hier zum Alltag.Lagos: Verkehrschaos gehört hier zum Alltag. (© AP)
Eigentlich ist Lagos nur eine Insel mit einer Fläche von knapp neun Quadratkilometern. Doch gemeinsam mit den weiteren Hauptinseln Ikoyi und Victoria sowie dem Festland bildet die Insel Lagos, auch als Eko bezeichnet, mittlerweile die Metropolregion Lagos mit rund 11 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Drei Brücken verbinden das Festland mit der extrem dicht besiedelten Insel Lagos. Hier findet sich das Handelszentrum der Metropole, ebenso die Hafenanlagen. Lagos Marina, das Geschäftsviertel, ragt mit seinen Hochhäusern direkt am Meer in die Lüfte. Auf der Insel Lagos hat auch die Hauptmoschee der Stadt ihren Platz sowie die Kathedrale "Church of Christ".

Die Insel Victoria ist in den letzten Jahren zum Finanz- und Wirtschaftszentrum Lagos avanciert. Komfortable Wohngegenden sind entstanden. Noch kostspieliger ist die Insel Ikoyi: Hier finden sich Gebäude aus der britischen Kolonialzeit, ebenso Regierungsgebäude und eine großzügige Golfanlage. Ikoyi ist ein Ort der luxuriösen "gated communities" – komfortable Wohnsiedlungen, die durch Zäune und Mauern abgeschirmt und von Schutzleuten bewacht werden.

Lagos ist eine Stadt am Meer mit vielen Kanälen, die auch als Transportwege dienen. Die Inseln und das Festland grenzen an die Lagune von Lagos. Sie gehört zu den großen Lagunen des Golfs von Guinea und erreicht teils eine Breite von bis zu 15 Kilometern, die durchschnittliche Tiefe beträgt nur zwei Meter. Durch den stetigen Zufluss des Golf von Guinea müssen die Hafenbecken von Lagos immer wieder ausgebaggert und vor Versandung geschützt werden.

Bunt und impulsiv – dreckig und arm
Die Metropolregion Lagos hat keine übergreifende Stadtregierung. 1968 wurde Nigeria in 12 Bundesstaaten unterteilt, darunter der Bundesstaat Lagos. Zu diesem gehört auch die Metropolregion. Der Bundesstaat Lagos ist in fünf Verwaltungseinheiten unterteilt, die wiederum in Local Area Governments untergliedert wurden. Ein Großteil von ihnen zählt mittlerweile zur Metropolregion Lagos. Sie bilden die inneren Stadtteile sowie Vororte des wachsenden Lagos: So zum Beispiel die Insel Lagos selbst, Surulere auf dem Festland mit Nachtleben und dem Sitz der Filmindustrie – Lagos ist für Nigeria was Bombay für Indien ist. Ebenso Apapa mit dem größten Seehafen Nigerias oder auch Ikeja, Hauptstadt des Bundesstaats Lagos.

Zerstörte Häuser in Slum-Gebiet von Lagos im Mai 2005. Polizei und Regierungstruppen hatten hier hunderte Häuser niedergerissen.Zerstörte Häuser in Slum-Gebiet von Lagos im Mai 2005. Polizei und Regierungstruppen hatten hier hunderte Häuser niedergerissen. (© AP)
Lagos galt einst als Venedig Afrikas, doch diesen Charme hat es längst eingebüßt. Heute ist Lagos eine der ärmsten Megastädte weltweit: Schätzungsweise 50 bis 70 Prozent der Menschen leben in Elendsvierteln, also mindestens fünf Millionen Menschen. 53 Prozent der Haushalte leben in Armut. Der informelle Sektor macht einen großen Teil des Wirtschaftslebens aus. Die nach Lagos strömenden Menschen aus dem Umland bauen immer mehr informelle Siedlungen, es wird spontan gebaut. Genauso werden die Menschen von der Regierung wieder vertrieben, ohne Vorwarnung und ohne Alternative. Aber nicht nur der Zustrom der Menschen vom Land lässt Lagos rapide wachsen. Die hohe Geburtenrate in der Metropolregion selbst trägt ebenso zum rasanten Wachstum bei. Lagos versinkt zusehends im Verkehrschaos und der Immobilität. Die Stadt erstickt im Müll und ist heute eine der schmutzigsten Metropolen Afrikas. Auch das Leben in den abgeschirmten Luxus-Siedlungen lässt den Moloch vor der Tür nicht verschwinden.

Pipeline-Explosion mitten im Wohnviertel
Im Dezember 2006 gelangte Lagos in die internationale Presse als eine Benzin-Pipeline mitten in einem dicht besiedelten Vorort explodierte. Treibstoff-Diebe hatten die Leitung angebohrt, um illegal Benzin abzuzapfen. Immer mehr Anwohnerinnen und Anwohner strömten hinzu, um auch ein wenig vom dem kostbaren Treibstoff in ihre mitgebrachten Kanister zu füllen. Bei der Explosion kamen hunderte von Menschen ums Leben. Lagos gewann auch traurige Berühmtheit als die Nigerian E-Mail-Connection: Aus den zahlreichen Internet Cafes der Stadt wurde der Internet-Betrug auf die Spitze getrieben. Die Polizei führte verstärkt Razzien durch, man wollte international den Ruf wahren.

Missmanagement und Korruption beherrschen die Landes- sowie Staatspolitik. Trotz Ölbooms haben es die wechselnden Regierungen Nigerias nicht vermocht, das Land aus der Armut zu führen. Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Organisation Transparency International hat die nigerianische Situation für das Jahr 2006 einmal mehr als extrem korrupt beschrieben. Die Geschichte Nigerias durchziehen Demokratisierungsversuche und Militärregierungen. Zuletzt kam 1995 Sani Abacha an die Macht und mit ihm eine der brutalsten Militärdikaturen Nigerias. Erst 1998, nach dem Tod Abachas, konnte das Land wieder aufatmen. Doch ethnische Konflikte zwischen dem überwiegend muslimischen Norden und dem vorwiegend christlich-animistischen Süden dauern an und fordern immer wieder Menschenleben – auf beiden Seiten.

Lagos ist die heimliche Hauptstadt
Lagos war einst die Hauptstadt Nigerias, das 1960 seine Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft gewann. 1861 wurde das Land offiziell als Kolonie annektiert. Zuvor war Lagos im 18. Jahrhundert bis in die 1850er Jahre eines der Zentren des Sklaven-Handels. Als 1914 die Protektorate Süd- und Nord-Nigeria vereinigt wurden, wurde Lagos zur Hauptstadt erklärt. Nach der Unabhängigkeit Nigerias mit einer föderalen Verfassung wurde 1968 der Bundesstaat Lagos gegründet und Lagos zu dessen Hauptstadt. Das änderte sich 1976 als Ikeja, das heute zur Metropolregion Lagos zählt, zur Landeshauptstadt wurde. Ebenso wurde bereits Mitte der 1970er Jahre auf Regierungsebene beschlossen, eine neue Bundeshauptstadt im Landesinneren und damit im Zentrum Nigerias zu bauen. Es gingen noch ein paar Jahre ins Land, doch am Ende entstand die Planhauptstadt Abuja. Eine Stadt vom Reißbrett, die 1991 zur politischen Hauptstadt Nigerias wurde. Die Stadt zählt heute rund 450.000 Menschen, den Bevölkerungsdruck auf Lagos konnte sie nicht eindämmen. Doch bis heute ist Lagos Dreh- und Angelpunkt Nigerias geblieben. Die Metropolregion Lagos ist das Zentrum für Handel, Wirtschaft und Kultur.

Bevölkerung

Lagos ist neben Kairo die bevölkerungsreichste Metropole Afrikas. Mit rund 11 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern rangiert Lagos auf Platz 17 der Rangliste der weltweit bevölkerungsreichsten urbanen Agglomerationen. Doch das wird sich bald ändern, denn kaum eine Stadt wächst so schnell wie Lagos. Bereits 2015 wird Lagos mit dann voraussichtlich 16 Millionen Menschen den 11. Platz einnehmen. Heute lebt fast jeder zwölfte Nigerianer in der ehemaligen Hauptstadt und Lagos ist mit Abstand die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Kano im Norden Nigerias zählt rund 3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner, Ibadan im Süden 2,4 und Kaduna im Landesinneren 1,3 Millionen. Und Lagos wird mit aktuell 4,6 Prozent Wachstumsrate der Bevölkerungsmagnet bleiben. 17 Prozent der städtischen Bevölkerung Nigerias leben in Lagos.

Zwischen 1950 und 1955 wuchs die Hafenstadt um jährlich 9,7 Prozent. Ab Mitte der 1960er Jahren nahm das rasante Wachstum langsam ab und lag in den 1970er Jahren bei 5,8 Prozent. In den 1980er Jahren kam es im Zuge des Ölbooms nochmal zu einem Anstieg des Wachstums, das sich ab den 1990er Jahren bei rund 5 Prozent einpendelte. Heute liegt das Wachstum bei unter 5 Prozent.

Wie das Wachstum Lagos schreitet auch die Urbanisierung von Nigeria insgesamt voran. Nigeria ist mit seinen 141 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Mit einem Urbanisierungsgrad von aktuell rund 44 Prozent liegt Nigeria über dem Urbanisierungsgrad in Afrika insgesamt, der bei rund 40 Prozent liegt. 2020 wird Nigeria voraussichtlich eine Urbanisierung von rund 60 Prozent erreicht haben. Auch die ländliche Bevölkerung in Nigeria wächst, aber langsam. Aktuell liegt das Wachstum der ländlichen Bevölkerung bei 0,4 Prozent. 2020 wird die ländliche Bevölkerung sogar langsam abnehmen. In Afrika insgesamt wird die ländliche Bevölkerung hingegen noch langsam zulegen, zwischen 2010 und 2020 um jährlich 1,16 Prozent.


Lagos

Einwohnerinnen und Einwohner in Millionen
1950: 0,28 Millionen
1960: 0,76
1970: 1,41
1980: 2,57
1990: 4,76
2000: 8,42
2005: 10,88
2010: 13,71*
2015: 16,14


Bevölkerungswachstum in Prozent
1950: +9,74 %
1960: +7,97
1970: +5,81
1980: +6,61
1990: +5,82
1995: +5,58
2000: +5,13
2005: +4,62
2010: +3,26


Fläche und Bevölkerungsdichte
Es gibt nur Angaben zu einzelnen Stadtteilen bzw. Local Area Governments. Auf Lagos Island leben bis zu 20.000 Menschen pro km². Das gilt auch für Surulere auf dem Festland.


Nigeria

Einwohnerinnen und Einwohner in Millionen
1950: 32 Millionen
1960: 40
1970: 51
1980: 68
1990: 90
2000: 117
2005: 131
2010: 145
2015: 160
2020: 175


Wachstum der Gesamtbevölkerung in Prozent
2000: +2,24 %
2010: +1,95
2020: +1,58


Grad der Urbanisierung
2000: 43,9 %
2010: 52,2
2020: 59,3


Städtische Bevölkerung in Millionen und Wachstum in Prozent
2000: 51 Millionen (+4,08 %)
2010: 76 (+3,32)
2020: 104 (+2,69)


Ländliche Bevölkerung in Millionen und Wachstum in Prozent
2000: 65 Millionen (+0,67 %)
2010: 69 (+0,34)
2020: 71 (-0,50)


*Angaben in kursiver Schrift sind Prognosedaten.


Quellen:
World Urbanization Prospects: The 2003 Revision, hrsg. von: United Nations Department of Economics and Social Affairs/Population Divison, 2006.
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
The Challenge of Slums, Global Report On Human Settlements 2003, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2003.

Leben

Soziale Situation
53 Prozent der Haushalte Lagos leben in Armut. In anderen afrikanischen Metropolen, wie Bignona (Senegal) oder Bujumbura (Burundi) liegt diese Rate sogar noch höher – bei rund 65 Prozent. Die Lebenserwartung in Lagos liegt für Frauen bei 55 und für Männer bei 52 Jahren. Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren liegt bei knapp 12 Prozent. Auch hier liegt Lagos im Vergleich zu anderen afrikanischen Großstädten nicht an der Spitze: In Ouagadougou (Burkina Faso) erreicht die Sterblichkeitsrate 21, in Niamey (Niger) gar 25 Prozent. Zum Vergleich: In deutschen Städten liegt die Rate bei rund 0,1 Prozent. 13 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer in Lagos können lesen und schreiben. Damit ist Lagos weit abgeschlagen: In Bujumbura liegt die Alphabetisierungsrate bei immerhin 64 bzw. 80 Prozent und in Niamey bei 53 bzw. 67 Prozent.

Infrastruktur
Die Zahl der Menschen in Slums wächst rapide – in ganz Nigeria. Schon heute leben rund 80 Prozent der städtischen Bevölkerung in Elendsvierteln. Die Zahl der Menschen in Elendsvierteln wächst genauso schnell wie die städtische Bevölkerung insgesamt. Das gilt auch für Lagos. Es wird informell und spontan gebaut, zugleich drohen immer wieder Zwangsvertreibungen. Es gibt zwar ein staatliches Wohnungsbauprogramm, doch deckt dieses nicht den Bedarf. Noch dazu werden neue Siedlungen an den Rand der Metropole gebaut, doch der Weg für die Menschen in das Zentrum, um als Verkäufer oder Tagelöhner zu arbeiten, dauert mehrere Stunden und ist zu kostspielig.

Der private Wasserkonsum lag 2003 im Durchschnitt bei 45 Litern pro Person am Tag – für Lagos insgesamt. In den illegalen Siedlungen lag der Verbrauch bei rund 22 Litern. Zum Vergleich: In einer Stadt wie Köln liegt der private Wasserkonsum bei täglich 247 Litern. Hinzu kommt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner informeller Siedlungen überteuerte Preise für (Trink-)Wasser zahlen. Zumeist sind sie auf private Wasserverkäufer angewiesen, die die Preise unkontrolliert nach oben treiben können. Schmutziges Wasser und fehlende Sanitäranlagen zählen zu den drängendsten Probleme Lagos.

Religion und Sprache
In Lagos wird die Amtssprache Englisch gesprochen sowie verschiedene Regionalsprachen. In der Mehrheit leben Cristen in der Stadt. Es gibt viele unabhängige Kirchen und Bibelvereine. Ebenso leben viele Muslime in Lagos. Für ganz Nigeria gilt, dass der Norden vor allem muslimisch und der Süden christlich geprägt ist, was immer wieder zu innerstaatlichen Konflikten führt. In Lagos leben verschiedene ethnische Gruppen, die Mehrheit stellen die Yoruba.

Verkehr
Im Durchschnitt brauchen die Menschen in Lagos 60 Minuten, um eine einfache Strecke zu ihrer Arbeitsstelle zurückzulegen. Rund 50 Prozent benutzen ihr Autos und Taxis, um zur Arbeit zu gelangen, 45 Prozent fahren mit dem Bus.

Quellen:
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, herausgegeben von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
The Challenge of Slums, Global Report On Human Settlements 2003, herausgegeben von: United Nations Human Settlements Programme, 2003.

Links ins Internet

Website Bundesstaat Lagos

Statistisches Bundesamt Nigeria

The Guardian (englischsprachige Zeitung)

This Day (englischsprachige Zeitung)
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