Skyline von Schanghai
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19.10.2006 | Von:
Sonja Ernst

Mumbai

Aufstieg zur Weltklasse

Das ehemalige Bombay ist die Wirtschaftsmetropole des boomenden Indiens. Weltbekannt auch durch "Bollywood", seine riesige Filmindustrie. 18 Millionen Menschen leben in Mumbai.

Satellitenaufnahme MumbaiMumbai, Hafenstadt und Wirtschaftszentrum Indiens (© NASA/JPL-Caltech)

Überblick

Mumbai, ehemals Bombay, ist die Wirtschaftsmetropole des boomenden Indiens: Ähnlich wie Schanghai für China ist Mumbai für Indien Sinnbild des wirtschaftlichen Aufschwungs. Mit über 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist Mumbai zurzeit die fünftgrößte urbane Agglomeration weltweit. Aber schon in 2015 wird die Hafenstadt auf Platz zwei der Rangliste der bevölkerungsreichsten Städte vorgerückt sein – mit voraussichtlich 22 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Nur Tokio wird dann noch mehr Menschen zählen.

Über 30 Prozent des indischen Steueraufkommens werden im Großraum Mumbai erwirtschaftet. Doch die Megastadt ist nicht nur Zentrum der Wirtschaft, der Finanzen und des Handels: Hier ist die größte Filmindustrie der Welt zu Hause. "Bollywood" hat mit seinen Musicals und Romanzen nicht nur die asiatischen Märkte erobert. Längst ist es zur Traumfabrik für ein Milliardenpublikum geworden. Zugleich leben in Mumbai über 40 Prozent der Menschen in Slums. Es gibt einen dramatischen Mangel an Wohnungen für einkommensschwache Haushalte. Die städtische Infrastruktur deckt schon lange nicht mehr die Bedürfnisse der Millionen Einwohnerinnen und Einwohner: Das betrifft die Versorgung mit Trinkwasser, das Gesundheitswesen, den öffentlichen Verkehr und anderes mehr.

Nun soll Mumbai zur Weltklasse aufsteigen: Vielen in Politik und Wirtschaft dient Schanghai als glänzendes Vorbild. In den kommenden Jahren sollen 50 Milliarden US Dollar in die Stadtentwicklung Mumbais investiert werden. Viel Geld soll dabei in die Entwicklung der städtischen Wirtschaft fließen. Ob damit zugleich die soziale Integration der Armen gelingt, ist abzuwarten.

Hintergrund

Mumbai ist die vielfältigste, reichste und wohl auch extremste Stadt Indiens. Wolkenkratzer, Blechhütten, Diätkliniken, Yuppies, Religionsführer, Müllsammler. In der dicht besiedelten Stadt begegnen sich Arm und Reich tagtäglich. Mumbai hat die höchste Slumrate Indiens, und in der Stadt findet sich das größte Elendsviertel Asiens: In dem innerstädtischen Slum Dharavi leben über 500.000 Menschen, eine Stadt in der Stadt.

Am Marine DriveDer "Marine Drive", die beliebte Meerespromenade Mumbais (© Quentin Donze)
"Bom Bahia" – die gute Bucht
Nach wie vor ist Mumbai vielen als Bombay bekannt. Das mag nicht verwundern, denn über 400 Jahre trug die Hafenstadt diesen Namen: Abgeleitet von "bom bahia", was auf portugiesisch gute Bucht heißt. So nannten die Portugiesen eine der Inseln als sie Anfang des 16. Jahrhunderts mit ihren Schiffen an der Westküste Indiens landeten. 1995 beschloss die Regierung des Bundesstaates Maharashtra, dessen Landeshauptstadt Bombay ist, die Umbenennung: Mumbai sollte die Millionenmetropole von nun an heißen, benannt nach der hinduistischen Lokalgöttin Mumbadevi.

Mumbai nahm seinen Anfang auf sieben sumpfigen Inseln entlang der Küste am Arabischen Meer. Die von Fischern bewohnte Region erlebte wechselnde Herrscher. Ab 1384 gehörte ein Teil zum Sultanat Gujarat bis Anfang des 16. Jahrhunderts die Portugiesen das Küstengebiet eroberten. Das Sultanat war militärisch geschwächt und beugte sich: Im Vertrag von Bassein erwarb 1534 Portugal das heutige Gebiet rund um Mumbai. 1661 ging das Küstengebiet als Mitgift der portugiesischen Prinzessin Katharina von Braganza an ihren Ehemann, den englischen Thronfolger Karl II. Dieser verpachtete wenige Jahre später das ehemalige Bombay an die Britische Ostindien-Kompanie. Eine Handelsniederlassung wurde gegründet und der Aufstieg der Stadt zum Handelszentrum begann.

Bombay wurde das "Tor nach Indien"
Unter den Briten kam es zu umfangreichen Landgewinnungsmaßnahmen: Durch Aufschüttungen wurden die Inseln nach und nach miteinander verbunden und es entstand eine kohärente Landmasse, deren Spitze als längliche Halbinsel ins Arabische Meer hineinragt. Darauf findet sich heute das Stadtzentrum Mumbais. Ab 1860 wurde die erste Eisenbahn Indiens im heutigen Bundesstaat Maharashtra gebaut: Die ersten Teilstücke verbanden das Hinterland mit Bombay und machten die Stadt zum "Tor nach Indien". Der Hafen wurde zum zentralen Umschlagplatz für Baumwolle aus dem Hinterland auf dem Weg nach England. Ende des 19. Jahrhunderts war die Stadt neben Kalkutta zu einem der wichtigsten Handelszentren Indiens avanciert, mit über 800.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Als erste indische Stadt erhielt Bombay 1872 eine Stadtverwaltung, die Bombay Municipal Corporation.

Nach und nach gewann die Stadt auch als Industriestandort an Bedeutung, zunächst vor allem im Bereich der Textilindustrie. 1911 besuchten König George V und Königin Mary von England Bombay. Ihnen zu Ehren wurde kurz darauf das "Gateway of India" gebaut, ein imposanter Torbogen am Hafen und bis heute Wahrzeichen der Stadt. Als 1915 Gandhi nach Indien zurückkehrte, ging er nach Bombay und machte die Stadt zu einer wichtigen Basis für seinen gewaltfreien Widerstand gegen die britische Kolonialmacht. 1947 erfolgte die Unabhängigkeit Indiens und die Teilung des Subkontinents. Die letzten britischen Truppen verließen durch das "Gateway of India" die ehemalige Kolonie.

Nach der Unabhängigkeit nahm das Bevölkerungswachstum des heutigen Mumbais beständig zu. Immer mehr Menschen strömten aus dem Hinterland wie auch aus anderen Bundesstaaten in die Metropole. In den 1970er Jahren wuchs die Bevölkerung um fast vier Prozent jährlich: Bereits 1980 lebten fast neun Millionen Menschen im heutigen Mumbai. Nach und nach dehnte sich die Stadt nach allen Seiten hin aus. Zu "Greater Mumbai" gehört heute Mumbai Stadt, das auf der Halbinsel liegt, sowie die Vororte auf der Insel Salsetta. Die Megastadt Mumbai umfasst jedoch längst auch angrenzende Städte wie Thane, Kalyan oder Navi Mumbai: Satellitenstädte, die um so schneller wuchsen, je unerträglicher die Siedlungsdichte in den innerstädtischen Gebieten wurde.

Vision Mumbai – auf dem Weg zur Weltklasse
Die "boomtown" Mumbai verkörpert den wirtschaftlichen Aufschwung Indiens. Doch in den letzten Jahren hat die Megastadt an ökonomischer Stärke verloren. Mit einem Wachstum von jährlich 2,4 Prozent zwischen 1998 und 2002 konnte Mumbai mit dem gesamtindischen Wirtschaftswachstum von 5,6 Prozent nicht mithalten. Aber Mumbai darf nicht schwächeln: Nicht nur der Bundesstaat Maharashtra ist abhängig von der Leistungskraft der Metropole. Daher soll nun in die Megastadt investiert werden. Erstmals nannte Premierminister Mammohan Singh im Jahr 2004 Mumbai in einem Atemzug mit Schanghai. Mumbai solle zum "talking point" werden, zum Gesprächsthema.

Kurz zuvor hatte sich die Unternehmensberatung McKinsey in einem Bericht mit der Megastadt beschäftigt und ein Umdenken gefordert. Die städtische Politik müsse weg vom Reagieren auf Engpässe und Missstände hin zu großen Schritten der städtischen Planung und Entwicklung. Mumbai sei an einem kritischen Punkt angelangt: Ohne Wende drohe der städtische Kollaps. So wird in dem Bericht der Bau von über einer Million Wohnungen für Familien mit niedrigen Einkommen gefordert; ein "Infrastruktur Fond" soll für Investitionen in die Wasserversorgung, die Bildung, das Transportwesen etc. sorgen; die Politik soll effektiver, effizienter und transparenter werden. Neben einem "Mehr" an Lebensqualität soll das Wirtschaftswachstum der Stadt angekurbelt werden. Diese und andere Forderungen wurden seitens der Politik in der "Vision Mumbai" zusammengefasst: In den kommenden Jahren sollen nun 50 Milliarden US Dollar in die Entwicklung der Metropolregion fließen.

Die "dhobi gats" sind eine riesige Open-Air-Wäscherei, täglich arbeiten dort hunderte von MenschenDie "dhobi gats" sind eine riesige Open-Air-Wäscherei, täglich arbeiten dort hunderte von Menschen (© Quentin Donze)
Doch Teil einer erfolgreichen "Vision Mumbai" wird auch sein, den Kreislauf der Marginalisierung eines Großteils der Bevölkerung durch Teilhabe an der städtischen Ökonomie aufzubrechen. Rund 60 Prozent der Menschen in Mumbai sind im informellen Sektor tätig, so der McKinsey-Bericht. Die Armen verdingen sich als Müllsammler, Wäscher, Hausbedienstete etc. In "Greater Mumbai", in Mumbai Stadt mit seinen Vororten, leben von zwölf Millionen Menschen sechs Millionen in Slums. In den illegalen Siedlungen ohne ausreichende Grundversorgung bleiben die Armen sozial ausgegrenzt. Zuletzt kam es Anfang 2005 zu massiven Zerstörungsaktionen von Slums, mehr als 350.000 Menschen verloren ihr Obdach. Und auch Dharavi, das größte Elendsviertel, soll nun einem Büro- und Wohntürmen weichen. Seit einigen Wochen steht das Slum zum Verkauf.

Urbane Verwundbarkeit
In der Vergangenheit ist Mumbai immer wieder zum Ort terroristischer Anschläge geworden. Zuletzt wurde die Stadt im Juli 2006 von einer Bombenserie erschüttert. Ziel waren die vollbesetzten Vorortzüge, die täglich Millionen von Pendlern in das Stadtzentrum bringen: Es gab über 200 Tote und hunderte Verletzte. Hinter den Anschlägen wurden muslimische Aufständische aus Pakistan vermutet. Doch die bislang größte Bedrohung ereignete sich im März 1993. 13 Bomben wurden in Serie in der Stadt gezündet, es gab über 250 Tote und mehr als 800 Verletzte. Es war ein Vergeltungsschlag muslimischer Fundamentalisten nachdem radikale Hindu-Nationalisten eine Moschee in Ayodhya im Norden Indiens zerstört hatten. Es kam zu landesweiten Zusammenstößen, die mit der Bombenserie in Mumbai kulminierten.

Damit wurde stellvertretend für ganz Indien der Religionsfrieden von Mumbai auf eine harte Probe gestellt. Bislang steht die Stadt für die funktionierende Vielfalt Indiens: Die städtische Gesellschaft bündelt die verschiedenen Religionen, ethnischen Gruppen und Sprachen. Doch der ökonomische Druck, der permanent nicht nur auf den Ärmsten lastet, kann künftig zum Nährboden für religiöse und ethnische Intoleranz werden.

Bevölkerung

Mumbai ist die bevölkerungsreichste Stadt Indiens. Mit rund 19 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Hafenstadt die fünftgrößte urbane Agglomeration weltweit. Hier leben mehr Menschen als in den Niederlanden. 2010 wird Mumbai mehr als 20 Millionen Menschen zählen und damit den Status einer Metastadt, einer "Hypercity" erreichen. Und schon 2015 wird Mumbai mit 21,86 Millionen Bewohnerinnen und Bewohnern die zweitgrößte Megastadt weltweit sein – hinter Tokio.

Indien zählt heute drei Megastädte. In den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit Indiens in 1947 war zunächst Kalkutta die bevölkerungsreichste Stadt Indiens. 1970 zählten Kalkutta und Mumbai fast gleich viele Menschen: 6,91 bzw. 6,17 Millionen. Doch ab 1985 zog Mumbai an Kalkutta vorbei – unaufhaltsam. Die dritte Megastadt Indiens ist die Hauptstadt Delhi, die mit 15 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner knapp vor Kalkutta liegt – mit 14 Millionen.

Ab den 1950er Jahren wuchs die Bevölkerung Mumbais konstant zwischen 3,5 und bis zu 4 Prozent jährlich. Erst ab den 1990er Jahren nahm das Wachstum etwas ab und liegt heute bei 1,93 Prozent. Die Zahl der Menschen in Tokio nimmt zurzeit um 0,15 Prozent zu, in Schanghai um 1,7 Prozent.

Der Urbanisierungsgrad in Indien liegt bei rund 28 Prozent. Im Vergleich: In Deutschland hat die Verstädterung 75 Prozent erreicht. Der durchschnittliche Urbanisierungsgrad Asiens liegt bei 39,8 Prozent. Die städtische Bevölkerung Indiens wächst zurzeit um fast 2,4 Prozent jährlich. Auch die ländliche Bevölkerung wächst, wenn auch langsamer, um 1 Prozent im Jahresdurchschnitt. Die Zahl der Inderinnen und Inder nimmt zurzeit um 1,55 Prozent jährlich zu. Damit wächst die Bevölkerung Indiens schneller als die chinesische, die um 0,65 Prozent wächst. Indien wird voraussichtlich 2030 China als bevölkerungsreichtes Land der Welt ablösen, mit dann über 1,4 Milliarden Menschen.


Mumbai

Einwohnerinnen und Einwohner in Millionen
1950: 2,85 Millionen
1960: 4,06
1970: 5,81
1980: 8,65
1990: 12,30
2000: 16,08
2005: 18,19
2010: 20,03*
2015: 21,86


Bevölkerungswachstum in Prozent
1950: +3,67 %
1960: +3,57
1970: +3,95
1980: +3,55
1990: +2,73
1995: +2,62
2000: +2,47
2005: +1,93
2010: +1,75


Fläche und Bevölkerungsdichte
Groß-Mumbai, Mumbai Stadt und die Vororte auf der Insel Salsette, umfasst rund 437 km². 2001 lebten dort knapp 12 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Damit lag die Bevölkerungsdichte bei über 27.000 Menschen pro Quadratkilometer.


Indien

Einwohnerinnen und Einwohner in Millionen
1950: 357 Millionen
1960: 442
1970: 554
1980: 688
1990: 849
2000: 1.021
2005: 1.103
2010: 1.183
2015: 1.260
2020: 1.332


Wachstum der Gesamtbevölkerung in Prozent
2000: +1,55 %
2010: +1,26
2020: +0,93


Grad der Urbanisierung
2000: 27,7 %
2010: 30,1
2020: 34,4


Städtische Bevölkerung in Millionen und Wachstum in Prozent
2000: 282 Millionen (+2,30 %)
2010: 356 (+ 2,46)
2020: 457 (+ 2,56)


Ländliche Bevölkerung in Millionen und Wachstum in Prozent
2000: 738 Millionen (+ 1,25 %)
2010: 826 (+0,72)
2020: 874 (+0,02)


*Angaben in kursiver Schrift sind Prognosedaten.


Quellen:
World Urbanization Prospects: The 2003 Revision, hrsg. von: United Nations Department of Economics and Social Affairs/Population Divison, 2006.
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
The Challenge of Slums, Global Report On Human Settlements 2003, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2003.

Leben

Soziale Situation
Als Träger kann man ein wenig Geld verdienenAls Träger kann man ein wenig Geld verdienen (© Yan Seiler)
Es gibt keine offiziellen Zahlen zur Armut in Mumbai. In den Jahren 1997 und 1998 lebten im Bundesstaat Maharashtra knapp 35 Prozent der Haushalte unter der Armutsgrenze. In den Jahren 1998 und 1999 lag das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in Mumbai mit rund 790 Euro im Jahr über dem Pro-Kopf-Einkommen im Bundesstaat Maharashtra mit etwa 400 Euro. Das Geschlechterverhältnis liegt in Mumbai im Durchschnitt bei 811 Frau auf 1.000 Männer. Vor allem kommen Männer aus den umliegenden Regionen nach Mumbai, um Arbeit zu suchen. In den ländlichen Regionen des Bundesstaats Maharashtra herrscht hingegen oft ein Überhang an Frauen. Im Jahr 2000 konnten 82 Prozent der Frauen und 89 Prozent der Männer in Mumbai lesen und schreiben. 63 Prozent der Jungen und Mädchen zwischen sechs und 14 Jahren besuchten eine Schule.

Wohnen
Mumbai hat mit fast 50 Prozent die höchste Slumrate Indiens. In Kalkutta leben um die 30 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner in Elendsvierteln, in Delhi sind es rund 20 Prozent. Der dramatische Wohnungsmangel hat Mumbai auch den Namen Slumbay eingebracht, in Anlehnung an den alten Namen Bombay. 1947 wurde ein Gesetz zur Kontrolle der Mieten verabschiedet. Das zugleich die Rechte der Mieterinnen und Mieter gegen Räumungen stärkte. Das engagierte Gesetz führte jedoch dazu, dass es keine Investitionen in den Wohnungsmarkt für einkommensschwache Schichten gab. Noch dazu investierten Immobilienbesitzer kaum in die Instandhaltung ihrer Objekte. Im Jahr 2003 hatten knapp 60 Prozent der Menschen in Mumbai ausreichend Wohnraum, das heißt nach UN-Definition, nicht mehr als drei Menschen mussten sich einen Raum teilen.

Religion und Sprache
In Mumbai leben vor allem Hindus, sie stellen knapp 80 Prozent der Bevölkerung. Dann folgen Muslime mit rund 16 und Buddhisten mit knapp 6 Prozent. Vorherrschend wird Marathi gesprochen, die Amtssprache des Bundesstaates. Weitere Regionalsprachen wie Gujarati und Urdu sind gängig. Hindi hat eine eher untergeordnete Bedeutung. Aber auch Englisch wird gesprochen und dient vor allem als Geschäftssprache.

Verkehr
Anders als in Kalkutta und Delhi gibt es in Mumbai keine U-Bahn. Für die Bevölkerung Mumbais sind Busse und Vorortzüge die wichtigsten Verkehrsmittel. In den Jahren 1998 und 1999 nutzten täglich 4,8 Millionen Menschen Busse für eine einfache Fahrt zur Arbeit und rund 5,4 Millionen Züge.


Quellen:
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, herausgegeben von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
The Challenge of Slums, Global Report On Human Settlements 2003, herausgegeben von: United Nations Human Settlements Programme, 2003.
World Urbanization Prospects: The 2003 Revision, herausgegeben von: United Nations Department of Economics and Social Affairs/Population Divison, 2006.

Links

Municipal Corporation of Greater Mumbai

Mumbai Metropolitan Region Development Authority

Ministry of Urban Development

Ministry of Statistics And Programme Implementation

The Times of India (englischsprachige Zeitung aus Mumbai)

Outlook India (englischsprachiges Magazin)

India Today (englischsprachiges Magazin)
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