Das Bistro Zum Kaiser in der namibischen Stadt Swapokmund: Zeugnis der deutschen Kolonialvergangenheit in "Deutsch-Südwest-Afrika", die im Juli 1915 mit der Kapitulation vor den Truppen der südafrikanischen Union endete.

ReMIX. Africa in Translation

Eine fünfteilige Doku-Serie aus den ehemaligen deutschen Kolonien

Welche Rolle spielt die koloniale Vergangenheit für die afrikanische Gegenwart? Dies ist die zentrale Fragestellung des ReMIX-Projekts, für das die Produzentin Nadja Ofuatey-Alazard und der Regisseur Nicolas Grange mit wechselnden Teams in die ehemaligen deutschen Kolonien auf dem afrikanischen Kontinent reisten. In Togo, Kamerun, Tansania und Namibia unternahmen sie Roadtrips zu Erinnerungsorten von Versklavung und antikolonialem Widerstand. Die ReMIX-Doku-Serie vollzieht den Perspektivwechsel hin zu jenen, die die koloniale Erfahrung in ihren Ländern erbten und will so einen Dialograum zwischen afrikanischen Expertinnen und Experten schaffen (© Nadja Ofuatey-Alazard & Nicolas Grange)

Welche Rolle spielt die koloniale Vergangenheit für die afrikanische Gegenwart? Dies ist die zentrale Fragestellung des ReMIX-Projekts, für das die Produzentin Nadja Ofuatey-Alazard und der Regisseur Nicolas Grange mit wechselnden Teams in die ehemaligen deutschen Kolonien auf dem afrikanischen Kontinent reisten. In Togo, Kamerun, Tansania und Namibia unternahmen sie Roadtrips zu Erinnerungsorten von Versklavung und antikolonialem Widerstand. Die ReMIX-Doku-Serie vollzieht den Perspektivwechsel hin zu jenen, die die koloniale Erfahrung in ihren Ländern erbten und will so einen Dialograum zwischen afrikanischen Expertinnen und Experten schaffen.

Die "Remix. Africa in Translation"- Veranstaltungsreihe startete im Juni 2016 mit dem jährlich an der Universität Bayreuth stattfindenden „BIGSAS Festival Afrikanischer- und Afrikanischdiasporischer Literaturen“. 2016 widmete sich das BIGSAS Literaturfestival dem künstlerischen Mittel des ReMIXing (Neu-Mischen/Neu-Kombinieren) und wurde im 2. Halbjahr 2016 mit einer Veranstaltungsreihe und Dokumentation auf dem afrikanischen Kontinent verknüpft. Zu den strukturgebenden ReMIX-Themen im Rahmen der Filmreihe gehörten der Versklavungshandel als Vorläufer des Kolonialismus ebenso wie die wiederkehrenden Themenkluster von Mission und kolonialer Landnahme, wirtschaftlicher Ausbeutung und Zwangsarbeit, Krieg und Genozid, Formen kolonialer Herrschaftsausübung und Kollaboration, militärischem und zivilem Widerstand, medizinischen Experimenten und rassistischer Forschung sowie dem Raub von Gebeinen und Artefakten.

ReMIX. Africa in Translation: Intro

Eine fünfteilige Doku-Serie aus den ehemaligen deutschen Kolonien

Welche Rolle spielt die koloniale Vergangenheit für die afrikanische Gegenwart? Dies ist die zentrale Fragestellung des ReMIX-Projekts, für das die Produzentin Nadja Ofuatey-Alazard und der Regisseur Nicolas Grange mit wechselnden Teams in die ehemaligen deutschen Kolonien auf dem afrikanischen Kontinent reisten. In Togo, Kamerun, Tansania und Namibia unternahmen sie Roadtrips zu Erinnerungsorten von Versklavung und antikolonialem Widerstand. Weiter...

ReMIX. Africa in Translation: Togo

Eine fünfteilige Doku-Serie aus den ehemaligen deutschen Kolonien

Die heutige Republik Togo und der Großteil der Voltaregion der heutigen Republik Ghana bilden gemeinsam die ehemalige deutsche Kolonie Togoland an der westafrikanischen Küste. Die ReMIX-Reise führte von Lomé entlang der Küste in die Städte Agbodrafo, Togoville und Aného, die sowohl für die Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels wie auch für die deutsche Kolonialisierung von Bedeutung waren. Weiter...

ReMIX. Africa in Translation: Kamerun

Eine fünfteilige Doku-Serie aus den ehemaligen deutschen Kolonien

Die kamerunische Hafenstadt Douala war einer der ersten Orte, an denen deutsche Repräsentanten sogenannte "Schutzverträge" mit örtlichen Herrschern unterschrieben hatten. Das ReMIX-Projekt zeigt unter anderem Dialoge in der späteren Hauptstadt der deutschen Kolonialverwaltung Buea, den Küstenort Bimbia, einem wichtigen Schauplatz des transatlantischen Versklavungshandels, sowie der heutigen Hauptstadt Yaoundé. Weiter...

ReMIX. Africa in Translation: Tansania

Eine fünfteilige Doku-Serie aus den ehemaligen deutschen Kolonien

Das heutige Tansania, Ruanda und Burundi bilden gemeinsam die ehemalige Kolonie Deutsch-Ostafrika. Nicht nur die vorgelagerte Insel Sansibar war für das deutsche Kolonialreich von großer strategischer Bedeutung bei der gewaltsamen Durchdringung des Festlandes. Die ReMIX-Reisen umfasste auch Gespräche mit Menschen in der ehemaligen Hauptstadt des deutschen Kolonialreichs, Bagamoyo, sowie in der 1000 Kilometer entfernten Stadt Songea, als einem der Zentren des Maji Maji Kriegs von 1905-1907. Weiter...

ReMIX. Africa in Translation: Namibia

Eine fünfteilige Doku-Serie aus den ehemaligen deutschen Kolonien

Namibia war die einzige Siedlerkolonie unter den deutschen Kolonien in Afrika, was der kolonialen Inbesitznahme eine zusätzliche Gewaltdimension gab. Das Video setzt sich mit dem Erbe des deutschen Genozids auseinander und porträtiert auch Menschen aus Hoachanas, einem historischen Zentrum der Nama, sowie der Stadt Swakopm als einem der Orte, an denen Herero und Nama in Konzentrationslagern interniert wurden. Weiter...

 

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 44–45/2012)

Kolonialismus

Die Epoche des neuzeitlichen Kolonialismus beginnt im Zeitalter der “Entdeckungen” im 15. Jahrhundert und erreichte im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt als weite Teile der Welt unter direkter oder indirekter europäischer Herrschaft standen. Gerechtfertigt wurde das europäische Ausgreifen häufig damit, den Rest der Welt durch und für europäische Werte zu “zivilisieren”. Weiter... 

Dossier Das Deutsche Kaiserreich

Außenpolitik und Imperialismus

Bismarcks Außenpolitik konzentrierte sich auf die Erhaltung des europäischen Friedens. Ein massiver Kurswechsel erfolgte erst nach seiner erzwungenen Abdankung am 18.3.1890: Bündnisse wurden auf ihre Kriegstauglichkeit hin geprüft. Und Deutschland forderte einen "Platz an der Sonne". Weiter... 

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 4/2005)

Deutschland in Afrika. Der Kolonialismus und seine Nachwirkungen

Dass Deutschland einmal Kolonien in Afrika besessen hat, ist aus dem nationalen Gedächtnis weitgehend verdrängt worden. Dabei war die imperialistische Expansion für Generationen von Deutschen eine nationale Schicksalsfrage. Weiter... 

Hintergrund aktuell (10.01.2014)

Januar 1904: Herero-Aufstand in Deutsch-Südwestafrika

Vor 110 Jahren lehnte sich die Bevölkerungsgruppe der Herero in Namibia gegen die deutschen Kolonialherren auf. Diese antworteten auf die Angriffe mit einer bis dahin ungekannten Brutalität. Zehntausende Menschen fielen dem Vernichtungsfeldzug zum Opfer. Weiter... 

Dossier

Afrikanische Diaspora in Deutschland

In Texten und Bildern spiegelt dieses Dossier eine eigenständige Schwarze Geschichte wider, die einen integralen Bestandteil der deutschen Vergangenheit und Gegenwart darstellt. Weiter... 

Aus Politik und Zeitgreschichte (APuZ 1-2/2008)

Europäische Nationalgeschichten

Kolonialismus, zwei Weltkriege, Völkermord an den Juden, kommunistische Gewaltherrschaft und Teilung Europas: Kann vor dem Hintergrund eines solchen Erbes überhaupt eine gemeinsame europäische Identität heranreifen? Weiter...