US-Soldaten in Afghanistan

5. Bündnisse und Militärschlag

OpenDemocracy vom 17.11.2014

"Only the Syrian Army is able to fight ISIL: so let’s back it"

https://www.opendemocracy.net/kamal-alam/only-syrian-army-is-able-to-fight-isil-so-let%E2%80%99s-back-it

Angesichts der Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate ist davon Kamal Alam überzeugt, dass die syrische Armee des Assad-Regimes als einzig ernst zu nehmender Gegner des Islamischen Staats angesehen werden müsse. "Whether we look at Kobane, Sinjar or Abu Kamal, it was the Syrian military which threw its weight behind helping the Armenians in Der Azour. It must be now be clear to western defence chiefs that there is only one credible fighting force on the ground capable of fighting ISIL and that is the Syrian military. The Syrians have held all the aces up their sleeve; the Kurds, the Lebanese, the Iraqi tribes and indeed their own prisoners who were released in accordance with an amnesty granted by President Bashar al Assad. For good or bad, their strategy has worked." Weiter...


ipg-journal vom 17.11.2014

"Für ideologischen Purismus haben wir keine Zeit!"

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/fuer-ideologischen-purismus-haben-wir-keine-zeit-673/

"Gegen den IS brauchen wir alle verfügbaren Verbündeten – auch Teheran und Syrien", meint auch Tomasz Otlowski von der Amicus Europae Stiftung in seinem Kommentar für das IPG-Journal. "Der IS ist immer noch stark und lebendig und die Lage im Irak dramatisch. Der Grund liegt auf der Hand – um das Kalifat wirksam zu zerstören, sind sehr viel mehr militärische Mittel nötig als nur Luftschläge. Die amerikanische Devise des 'no U.S. boots on the ground' ist nun das größte Hindernis für die Anstrengungen der Koalition. Luftschläge müssen immer von geeigneten Bodentruppen unterstützt werden. Die US-Strategie baut in dieser Hinsicht auf die irakischen Kurden, die irakische Armee und syrische 'moderate' Rebellen. Leider sind diese Kräfte zurzeit schwach und schlecht organisiert." Weiter...


Deutschlandfunk vom 18.11.2014

"Deutsche Kasernen in schlechtem Zustand"

http://www.deutschlandfunk.de/bundeswehr-deutsche-kasernen-in-schlechtem-zustand.1773.de.html?dram%3Aarti
cle_id=303488

"Jede zweite Kaserne genügt zurzeit offenbar nicht den Standards, die die Bundeswehr selbst gesetzt hat", schreibt Rolf Clement in Bezug auf einen internen Bericht der Bundeswehr. "Der Bericht des Ministeriums geht auch auf die Ursachen ein: 'Die Hauptursachen der festgestellten Mängel sind altersbedingte Abnutzung, nicht mehr zeitgemäße technische Standards, nicht rechtzeitig durchgeführte Sanierungen und unzureichende Reinigung.' Es kommt aber noch ein weiteres hinzu: Von 1991 bis 2009 hat die Bundeswehr einen Schwerpunkt auf die Sanierung der Infrastruktur in den neuen Bundesländern gelegt, dort wurden allein zehn Milliarden Euro investiert - in 18 Jahren. Erst danach floss das Geld auch wieder in den Westen." Weiter...


Deutsche Welle vom 15.11.2014

"Bundeswehr könnte NATO-Speerspitze stellen"

http://www.dw.de/bundeswehr-k%C3%B6nnte-nato-speerspitze-stellen/a-18066753

Bis zum endgültigen Aufbau der geplanten schnellen Eingreiftruppe (NRF) sieht die NATO Berichten zufolge offenbar die Bundeswehr als "Speerspitze" in einem möglichen Konflikt mit Russland in der Ukraine. "Als Antwort auf die russischen Provokationen hatte die NATO bei ihrem Gipfel in Wales vereinbart, ihre sogenannte schnelle Eingreiftruppe (NRF) um eine 'Speerspitze' zu erweitern, die 3000 bis 5000 Soldaten umfassen und innerhalb von zwei bis fünf Tagen einsatzbereit sein soll. Doch deren endgültiger Aufbau dürfte sich entgegen ursprünglichen Planungen mindestens bis 2016 hinziehen, so 'Die Welt'. Damit bis dahin kein Vakuum entstehe, solle Anfang 2015 zur Überbrückung eine vorläufige 'Speerspitze' eingerichtet werden, deren Führung beim Deutsch-Niederländischen Korps liegen werde. Bei Bedarf könne die Interims-Truppe durch Luft- und Marineeinheiten aus Frankreich und Spanien ergänzt werden." Weiter...


The Independent vom 16.11.2014

"War with Isis: Islamic militants have army of 200,000, claims senior Kurdish leader"

http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/war-with-isis-islamic-militants-have-army-of-200000-c
laims-kurdish-leader-9863418.html

Einem hochrangigen Kurdenführer zufolge wird die Truppenstärke des Islamischen Staats von Geheimdiensten wie der CIA erheblich unterschätzt. "Fuad Hussein, the chief of staff of the Kurdish President Massoud Barzani said in an exclusive interview with The Independent on Sunday that 'I am talking about hundreds of thousands of fighters because they are able to mobilise Arab young men in the territory they have taken.' (...) The high figure for Isis's combat strength is important because it underlines how difficult it will be eliminate Isis even with US air strikes. In September, the CIA produced an estimate of Isis numbers which calculated that the movement had between 20,000 and 31,500 fighters." Weiter...


Stiftung Wissenschaft und Politik vom 15.11.2014

"Zur Relevanz von Luftmacht im Kampf gegen den Islamischen Staat"

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2014A70_tga.pdf

Oliver Tamminga erörtert in diesem Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik, warum taktische Erfolge kein Ersatz für eine durchdachte Strategie im Kampf gegen den Islamischen Staat sein können. "In seiner Rede an die Nation am 10. September 2014 hat US-Präsident Obama sein Vorgehen im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) skizziert. Ziel ist es, die militärischen Kräfte des IS einzudämmen und zu zerstören, in erster Linie mit Hilfe von Luftmacht. Seit Mitte September des Jahres haben die USA zusammen mit Verbündeten die Luftangriffe auf den IS im Irak und in Syrien ausgeweitet. In Medien und Politik wird seither diskutiert, ob der Einsatz von Luftstreitkräften das richtige Mittel ist. Schnell stand auch in Deutschland die Forderung im Raum, Bodentruppen zu entsenden, doch ohne dass die Wirksamkeit der Luftangriffe bewertet und in einen strategischen Kontext eingeordnet worden wäre. Es ist die Frage, ob Luftkrieg und politisches Handeln hinlänglich aufeinander abgestimmt sind und ob die bisherigen Anstrengungen ausreichen, um den IS zu besiegen." Weiter...


Die Welt vom 15.11.2014

"Der Russe würfelt nicht"

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article134360457/Der-Russe-wuerfelt-nicht-I.html

Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld entwirft in seinem Beitrag für die Welt die Zukunftschronik eines offenen Krieges in der Ostukraine. "Wie Clausewitz anmerkt, will der Angreifer immer den Frieden. Er will unser Land und unsere Leute, ohne einen Schuss abzufeuern. Nach seiner Logik ist der Verteidiger immer der Aggressor. Diese Wahrheit ist selten besser illustriert worden als durch die Ereignisse in der Ostukraine. Mit dem Sieg der Sezessionisten bei der Volksabstimmung hat sich die Situation weiter verschlechtert. Wenn nicht die eine oder die andere Seite nachgibt, wird ein Krieg zwischen der selbst ernannten 'Volksrepublik Donezk' und der Regierung in Kiew immer wahrscheinlicher." Weiter...


Vice vom 13.11.2014

"'A Rain of Fire': Ukrainian Forces Used Little-Known Soviet-Era Incendiary Weapons to Attack Iloviask"

https://news.vice.com/article/a-rain-of-fire-ukrainian-forces-used-little-known-soviet-era-incendiary-wea
pons-to-attack-iloviask

Harriet Salem hat neue Belege für den Vorwurf gefunden, dass die ukrainischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Separatisten im vergangenen August alte sowjetische Brandbomben eingesetzt hätten. "Iloviask was once a sleepy small town in eastern Ukraine, but by mid August this year war was knocking at the door as fierce fights between pro-Russia rebels and Ukrainian forces raged through surrounding villages and countryside. The distant explosions which illuminated the night sky on August 14, however, looked nothing like the grad rocket and mortar fire that the locals had come to recognize. (...) A subsequent investigation by VICE News, including an independent expert analysis of retrieved rocket remnants by Armament Research Services (ARES), showed that the 'fireworks' were in fact thousands of incendiary elements cascading out of a Soviet-era 9M22S rocket in mid-flight." Weiter...


Hoover Institution vom 12.11.2014

"The End of NATO"

http://www.hoover.org/research/end-nato

Victor Davis Hanson gesteht, dass Prognosen eines baldigen Endes der NATO nicht gerade rar seien, trotzdem erläutert auch er einige Gründe, die für eine Auflösung des Bündnisses sprächen. "The current problem is not that NATO will end with a bang, but rather that it will go out with a whimper, given that the insidious forces of the new century are more pernicious than the occasional infighting and turf battles of the twentieth century. (...) The Eastern Europeans also have come to understand that NATO is a toothless nag. Faced with Russian aggression and NATO indifference, it has not been a hard choice for Hungary, the Czech Republic, Slovakia, Romania, and even Poland to about-face and cut deals of understanding with Vladimir Putin. (...) Recep Erdogan’s Turkey is an even greater threat to NATO. He represents not the twentieth-century authoritarianism of Kemalist predecessors who at least were secular and anti-Soviet in an anti-Soviet alliance, but rather an Islamism more in sympathy with NATO’s existential enemies than with its ideals. (...) The epitaph of NATO will be that its many weak members won their half-century philosophical argument over its one strong member. Europe got what it wanted and thereby by its indifference has almost destroyed the very organization that it so opportunistically slighted — and always counted on." Weiter...


War on the Rocks vom 10.11.2014

"Russia and Ukraine: Not the Military Balance You Think"

http://warontherocks.com/2014/11/russia-and-ukraine-not-the-military-balance-you-think/

Dmitry Gorenburg stellt den Sammelband "Brothers Armed: Military Aspects of the Crisis in Ukraine" der Herausgeber Colby Howard und Ruslan Pukhov vor, die sich eingehend mit den militärischen Aspekten der Ukraine-Krise beschäftigt und dabei auch russische und ukrainische Perspektiven berücksichtigt hätten. Ein Thema der Beiträge sei der stetige Verfall des ukrainischen Militärs, das bei der Neugründung des Landes noch als viertstärkste konventionelle Streitmacht der Welt eingeschätzt worden sei. "Overall, the book describes the factors that resulted in Ukrainian inaction in the face of Russia’s takeover of Crimea, while also highlighting the tenuous nature of the operation, which depended on Ukraine’s initial inaction for its success. While Ukraine’s military was undoubtedly much weaker than that of Russia, political factors such as the collapse of the government and Ukrainian soldiers’ initial reluctance to attack Russians, who in many cases lived and served nearby, were more important than the military balance in Russia’s victory. The implication is that the lessons of Crimea are not necessarily easily transferable to other places where Russia might seek to acquire territory, such as the Baltic states." Weiter...


Financial Times vom 10.11.2014

"Nato-Russia incidents came close to conflict, says think-tank"

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/397fb6b4-6801-11e4-bcd5-00144feabdc0.html?ftcamp=published_links%2Frss%2Fw
orld%2Ffeed%2F%2Fproduct&siteedition=intl#axzz3IepoVxrL

Die Londoner Denkfabrik European Leadership Network hat in einer neuen Dokumentation über 40 Beinahezusammenstöße zwischen russischen und NATO-Flugzeugen in den vergangenen acht Monaten zusammengetragen. "According to the European Leadership Network – the body which compiled the report – three incidents in the past year could have escalated into actual conflict, with the possibility of relations between Russia and Nato worsening. The release of the report follows a warning from Mikhail Gorbachev, the former leader of the Soviet Union, that the 'world is on the brink of a new cold war'." Weiter...


Die Welt vom 06.11.2014

"Der Navy Seal, der Osama drei Kugeln in den Kopf jagte"

http://www.welt.de/politik/ausland/article134056229/Der-Navy-Seal-der-Osama-drei-Kugeln-in-den-Kopf-jagte
.html

Der Mann der Osama bin Laden getötet hat, macht derzeit mit einem Buch über seinen Einsatz 2011 in Pakistan von sich reden, berichtet die Welt. "Vieles ist bekannt über die Kommandoaktion vom Mai 2011 in Pakistan. Nicht aber die Identität des Mannes, der die tödlichen Schüsse abgab. Nun hat er sich geoutet – und bringt sich in Lebensgefahr." Weiter...


ipg-journal vom 03.11.2014

"Der große Graben"

http://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/der-grosse-graben-654/

"Das Tauziehen zwischen Russland und dem Westen hat gerade erst begonnen", schreibt Oliver Thränert über die Entwicklung der europäischen Sicherheitspolitik mit Blick auf die Ukrainekrise. "Unübersehbar hat sich das Russland Putins gegen eine gemeinsame politische Perspektive mit dem Westen entschieden. Die in der Charta von Paris 1990 bekräftigten Prinzipien der Achtung der territorialen Integrität und der politischen Unabhängigkeit der Staaten im OSZE-Raum wurden von ihm flagrant verletzt. Stattdessen setzt Moskau seine Interessen unter Einsatz militärischer Mittel durch. Die widerrechtliche Annexion der Krim resultiert in russischen Grenzen, die keine allgemeine Anerkennung finden. Zwischen Russland und dem Westen tut sich ein tiefer Graben auf. Daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern." Weiter...


ipg-journal vom 03.11.2014

"Lasst den 'IS' doch einfach an sich selbst scheitern!"

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/lasst-den-is-doch-einfach-an-sich-selbst-scheitern-653/

US-Präsident Barack Obama habe mit seinem Luftkrieg auch die eigentliche Chance vertan, "die tieferen inneren Widersprüche des Islamischen Staates auszunutzen, um ihn ohne Bomben zu besiegen", schreibt Michael von der Schulenburg in seiner Anaylse für das IPG-Journal. "Es gibt keine Garantie, dass der Westen diesen Konflikt mit Bombenangriffen gewinnen kann (denken wir nur an die Taliban) oder dass wir den Resonanzboden, der den IS möglich gemacht hat, durchbrechen können. Wir müssen uns deshalb fragen, ob die aktuelle Bombenkampagne tatsächlich die beste Vorgehensweise gegen ein Gebilde wie den IS darstellt. Eine andere Möglichkeit wäre es gewesen, zwei entscheidende Schwächen des Islamischen Staates auszunutzen. Denn solche bestehen durchaus: Erstens befindet sich der IS in offener Feindschaft zu fast allen arabisch-sunnitischen Gruppen, Regierungen und religiösen Tendenzen. Und zweitens steht der IS vor der schwer zu bewältigenden Aufgabe, nicht nur ein riesiges Territorium kontrollieren zu müssen, sondern auch einen lebensfähigen – und gerechteren – „islamischen Staat“ zu errichten. Leider wird die westliche Militärintervention arabische Sunniten nun davon abhalten, sich dem IS entgegenzustellen." Weiter...


Spiegel Online vom 04.11.2014

"BND-Bilanz: In Afghanistan 19 Anschläge auf Bundeswehrsoldaten vereitelt"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bnd-schutz-fuer-bundeswehr-offenbar-19-anschlaege-vereitelt-a-1
000851.html

In einer am Montag veröffentlichten Rede von BND-Präsident Gerhard Schindler bei einem Geheimdienstkongress in Berlin hat dieser erläutert, dass seit 2011 in 19 Fällen, Anschäge auf deutsche Soldaten in Afghanistan verhindert werden konnten, berichtet Spiegel Online. "Schindler verteidigte die internationale Zusammenarbeit des BND mit anderen Geheimdiensten. Besonders die Kooperation mit dem US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und die damit verbundene Datenweiterleitung hatte in Deutschland heftige Kritik hervorgerufen. Schindler argumentierte: So wie Deutschland Lageinformationen und Warnmeldungen aus anderen Ländern bekomme, 'so dürfen diese Partner zu Recht erwarten, dass auch wir unsere Erkenntnisse an sie weitergeben'. Dabei gehe es auch um den Austausch personenbezogener Daten, etwa wenn Angehörige der Terrororganisation al-Qaida, Taliban-Kommandeure oder Selbstmordattentäter identifiziert werden müssten." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 03.11.2014

"Alarmstufe Rot"

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-alarmstufe-rot-1.2200872

Christoph Hickmann präsentiert den internen "Planungsvorschlag 2016" zur Ausstattung der Bundeswehr und stellt fest: "In der Luft, zu Wasser und am Boden: Überall hat die Bundeswehr Geldsorgen. Das zeigt der interne Bericht ihres Chefplaners. Besonders unangenehm für die Verteidigungsministerin ist allerdings, wie ihr Attraktivitätsgesetz bewertet wird." Weiter...


War is Boring vom 03.11.2014

"Think Tank to U.S. Army — Be More Like the French"

https://medium.com/war-is-boring/think-tank-to-u-s-army-be-more-like-the-french-6937dac090d4

Eine neue RAND-Studie empfiehlt dem US-Militär, Lehren aus der französischen Intervention in Mali im vergangenen Jahr zu ziehen. Robert Beckhusen hält das für unwahrscheinlich, auch weil die Unterschiede zum US-Militär gute Gründe hätten. "One is that all the French fight the way they do because of their own constraints. The Ministere de la Defense has far less money to spend policing the world. This means a force tailor-made for fighting in very specific regions, pretty much all of them former French colonies. (...) France is accustomed to fighting wars in its post-colonial sphere of influence. Were the French military to find itself fighting a large, conventional foe like Russia or China, its highly-specialized experience in Mali wouldn’t go as far." Weiter...


Telepolis vom 02.11.2014

"Symbolische Kriegsführung"

http://heise.de/tp/artikel/43/43221/1.html?from-classic=1

"150 Peschmerga-Kämpfer in Kobane machen keinen Unterschied", stellt Florian Rötzer in seiner Kurzanalyse der Lage im syrischen Kobane fest. "Gerade einmal 150 Peschmerga-Kämpfer sind über die Türkei nach Kobane gekommen. Die schweren Waffen, die sie mitbringen, scheinen sich auf einige Artilleriesysteme zu beschränken. Dazu haben die Peschmerga zwar einen 'guten' Ruf als Kämpfer, aber gemeinhin weniger Erfahrung als die Kämpferinnen und Kämpfer der syrischen Kurden. Es geht um Symbolpolitik." Weiter...


Spiegel Online vom 03.11.2014

"Kampf gegen IS: Irakische Armee plant Großoffensive mit US-Hilfe"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-iraks-armee-plant-gross-offensive-mit-us-hilfe
-a-1000667.html

Im Frühjahr 2015 soll die irakische Armee mit Unterstützung der US-Armee die Terrormiliz "Islamischer Staat" zurückdrängen, berichtet Spiegel Online. "Ziel sei es demnach,(...)die IS-Truppen, die aus Syrien in den Irak gekommen sind und Teile des Landes kontrollieren, zurückzudrängen. Der IS hat vor allem den Norden und Westen des Irak besetzt. Diese Regionen, darunter die wichtige Stadt Mossul, wolle man zurückerobern, heißt es in Bezug auf amerikanische Quellen." Weiter...


New York Times vom 03.11.2014

"Iraqis Prepare ISIS Offensive, With U.S. Help"

http://www.nytimes.com/2014/11/03/world/middleeast/iraqis-prepare-isis-offensive-with-us-help.html?emc=ed
it_th_20141103&nl=todaysheadlines&nlid=20179534

Die irakische Regierung plant der New York Times zufolge für das kommende Frühjahr eine groß angelegte Militäroffensive gegen den Islamischen Staat. Die USA wollten die Ausbildung der notwendigen neuen Truppen übernehmen und die Operation selbst unterstützen, ein Einsatz von US-Bodentruppen sei allerdings bislang nicht vorgesehen. "The United States currently does not plan to advise Iraqi forces below the level of a brigade, which in the Iraqi Army usually has some 2,000 troops. Nor is it clear under what circumstances the White House might allow American advisers to accompany Iraqi units on the battlefield or to call in airstrikes, as Gen. Martin E. Dempsey, the chairman of the Joint Chiefs of Staff, has indicated might be necessary. Iraq’s recent history suggests that such a battlefield advisory role is likely to be needed. Iraqi forces faltered during their 2008 offensive against Shiite militias in Basra until American commanders sent their troops to advise Iraqi forces below the brigade level and facilitate airstrikes." Weiter...


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