US-Soldaten in Afghanistan

5. Bündnisse und Militärschlag

Die Welt (17.05.2013)

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article116282747/Greift-
endlich-ein.html

"Greift endlich ein!" Richard Herzinger bricht für die Möglichkeit einer westlichen Intervention in den syrischen Bürgerkrieg eine Lanze. Wenn auch nicht überall eitel Sonnenschein herrsche wo der Westen interveniert habe, seien doch deutliche Fortschritte in vielen Ländern, deren Machthaber mit westlicher Hilfe beseitigt wurden, zu sehen, so Herzinger. "Je höher die Ziele von Interventionen gesteckt sind, desto größer ist das Risiko ihres Scheiterns – besonders, wenn die Zeitspannen, in denen sie erreicht werden sollen, viel zu kurz bemessen werden. Es war weltfremd zu glauben, der Irak ließe sich in wenigen Jahren in eine arabische Musterdemokratie verwandeln. Gemessen an diesem Anspruch muss das irakische Abenteuer der USA als ein Desaster gelten. Vergleicht man die – keineswegs erfreulichen – Zustände im heutigen Irak jedoch mit denen unter der mörderischen Tyrannei Saddam Husseins, kann man über dessen Sturz nur froh sein." Weiter...


Telepolis (19.05.2013)

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39149/1.html

"Bundeswehr im zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte" Andreas Fölsing "beleuchtet" die "Gefahren" einer Schließung, bzw. Verkleinerung westdeutscher Standorte der Bundeswehr. Für die Bundeswehr als Arbeitgeber sei das im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr geplante neue Stationierungskonzept eine schwere Hypothek, so Fölsing. "Die deutliche Standortreduzierung senkt die Bekanntheit des Arbeitgebers Bundeswehr, was sich negativ auf das Arbeitgeberimage auswirkt. In Bundesländern, die besonders stark von Standortschließungen bzw. -verkleinerungen betroffen sind, wird die Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr aufgrund des verminderten regionalen Angebots an Arbeitsplätzen zurückgehen. Zudem sind die übrig bleibenden Standorte zwar aus militärischer Sicht größtenteils ideal gelegen, jedoch häufig in tiefster Provinz, was gerade qualifizierte jugendliche Bewerber (Generation Y) abschrecken dürfte. Hinzu kommen die internen Auswirkungen der Standortreduzierung. Viele Bundeswehrangehörige werden künftig weitere Anfahrtswege auf sich nehmen oder gar umziehen müssen - die Arbeitgeberattraktivität wird das nicht erhöhen." Weiter...


Augen Geradeaus! (16.05.2013)

http://augengeradeaus.net/2013/05/grundsatzdebatte-zur-bundeswehr
reform-mit-wenig-neuen-erkenntnissen/

"Grundsatzdebatte zur Bundeswehrreform – mit wenig neuen Erkenntnissen" Thomas Wiegold berichtet über die Grundsatzdebatte im Bundestag zur Neuausrichtung der Bundeswehr und verlinkt einen Audiofile zur Rede von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizières zum Stand der Neuausrichtung. "Wenig überraschend blieben die Regierungserklärung des Ministers und auch die Debattenbeiträge wenig überraschend – und weitgehend bei den bekannten Positionen der verschiedenen Fraktionen." Weiter...


tagesschau.de (16.05.2013)

http://www.tagesschau.de/inland/bundeswehrreform214.html

"Nur die Schrumpfkur funktioniert" Christian Thiels berichtet für das ARD-Hauptstadtstudio über die Debatte zur Reform der Bundeswehr im Deutschen Bundestag. "Vor zwei Jahren wurde die Wehrpflicht ausgesetzt - seitdem kommt die Bundeswehr nicht zur Ruhe. Kleiner, moderner und schlagkräftiger sollte sie werden, erreicht ist bisher nur der Personalabbau." Weiter...


Tagesspiegel (16.05.2013)

http://www.tagesspiegel.de/meinung/gastbeitrag-wir-brauchen-eine-
generaldebatte-ueber-auslandseinsaetze/8212462.html

"Wir brauchen eine Generaldebatte über Auslandseinsätze" In einem Gastbeitrag für den Berliner Tagesspiegel schreibt der stellvertretende Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Andreas Schockenhoff, über die sicherheitspolitischen Herausforderungen und Fragen unserer Zeit. "Die Sicherung einer nachhaltigen Unterstützung deutscher Sicherheitspolitik durch unsere Bevölkerung sowie die dafür notwendige Vermittlung von Werten, Interessen, Zielen und Instrumenten hat durch die Veränderungen der internationalen Sicherheitsarchitektur seit 1989/90 eine grundsätzlich neue Bedeutung erhalten." Weiter...


Deutschlandradio (16.05.2013)

http://www.dradio.de/aktuell/2109209/

"Zwei Jahre Krieg, drei UNO-Resolutionen und kein Ende in Syrien" Deutschlandradio über das Ausmaß der humanitären Katastrophe in Syrien nach über zwei Jahren Bürgerkrieg. Die Hilfsorganisationen vor Ort sprächen mittlerweile von der "größten Katastrophe der letzten zehn Jahre". "Seit über zwei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Die UNO-Vollversammlung ruft die Konfliktparteien zum Frieden auf - bereits zum dritten Mal und wieder mit wenig Aussicht auf Erfolg. Angesichts der humanitären Lage fordern deutsche Hilfsorganisationen ungehinderten Zugang zu syrischen Flüchtlingen." Weiter...


Spiegel Online (15.05.2013)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-sanktionen-behindern-no
rdkoreas-atomprogramm-a-899897.html

"Uno-Bericht: Sanktionen verzögern Kim Jong Uns Atomprogramm" Die nuklearen Aktivitäten Nordkoreas haben sich infolge der gegen das Land verhängten Sanktionen "deutlich verlangsamt", schreibt Spiegel Online. "52 Seiten ist der Bericht der Uno-Experten lang. Er dokumentiert, wie wirksam die Sanktionen gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und sein Regime sind. Die Strafmaßnahmen im Finanzbereich und das Waffenhandelsembargo haben das Atomprogramm zwar nicht zum Erliegen gebracht, wohl aber deutlich verzögert(...)" Weiter...


The Daily Beast (14.05.2013)

http://www.thedailybeast.com/articles/2013/05/14/european-hawks-a
merican-doves.html

"European Hawks, American Doves" In den transatlantischen Beziehungen treten die Amerikaner Peter Beinart zufolge zunehmend als sicherheitspolitische "Tauben" auf, während insbesondere die beiden "Falken" Großbritannien und Frankreich in den vergangenen Jahren immer wieder humanitäre Interventionen unternommen hätten. "The first reason for British and French hawkishness is historical. Sierra Leone was once a British colony. Côte d’Ivoire, Mali, and Syria are former colonies of France. Libya was an Italian colony, but France has long seen all of North Africa as its backyard. And both London and Paris feel a special obligation to uphold human rights and public safety (or neo-imperial domination, depending on your point of view) in nations and regions they once controlled. The second reason stems from more recent history: the Balkan genocides of the 1990s. (...) This transatlantic shift can be exaggerated. Germany, Europe’s most powerful country, doesn’t share France and Britain’s eagerness for humanitarian intervention. And leaders in Paris and London know that unless they prod the United States into backing military action, there’s little they can do on their own." Weiter...


Deutschlandradio Kultur (13.05.2013)

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/2103531/

"'Star Wars' der US-Armee" Andreas Zumach blickt zurück auf das offizielle Ende der als SDI bekannten Strategischen Verteidigungsinitiative der USA. "Rund 120 Milliarden Dollar haben die USA für eines der ambitioniertesten Rüstungsprogramme der Geschichte ausgegeben - um es schließlich abzubrechen. Kritiker bezeichneten die Strategische Verteidigungsinitiative (SDI) als 'Star Wars'. Tatsächlich erinnert sie an Science Fiction." Weiter...


Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (13.05.2013)

https://zeitschrift-ip.dgap.org/de/archiv/ausgaben/jahrgang/2013/
schlachtfeld-ohne-mensch

"Schlachtfeld ohne Mensch" In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "IP", herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V., dreht sich alles um den Einsatz von Drohnen in militärischen Konflikten. "Unbemannte Systeme wie Drohnen spielen in der modernen Kriegführung eine immer wichtigere Rolle. Doch die Debatte über Entwicklung und Einsatz solcher Systeme steht noch ganz am Anfang und ist von Konfusion geprägt – Versuch einer Klärung." Weiter...


Deutschlandradio Kultur (14.05.2013)

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ortszeitaktuell/2107041/

"Sexuelle Gewalt im US-Militär angestiegen" Marcus Pindur stellt auf Deutschlandradio Kultur einen Bericht des US-Verteidigungsministeriums vor, der sich mit Vorfällen sexueller Übergriffe in der US-Armee beschäftigt hat. "Im Jahr 2012 gab es laut US-Verteidigungsministerium 3374 Fälle, von sexueller Belästigung bis hin zur Vergewaltigung - ein Anstieg von sechs Prozent innerhalb von zwei Jahren. Für Präsident Obama völlig unakzeptabel. 'Sexuelle Gewalt ist empörend, sie ist ein Verbrechen. Das gilt für unsere Gesellschaft und das gilt für unser Militär. Wer sich dieses Verbrechens schuldig macht, verrät die Uniform, die er trägt.' Eine anonyme Umfrage des Pentagon ergab, dass die Dunkelziffer erheblich höher liegt. 90 Prozent der sexuellen Übergriffe werden demzufolge gar nicht gemeldet. Das liege daran, dass das Militär eine überaus schlechte Bilanz bei der Verfolgung und Verurteilung von Sexualstraftätern habe. Frauen, die sich zur Wehr setzten, müssten dagegen mit Karrierenachteilen und Stigmatisierung rechnen, sagt die Rechtsanwältin Susan Burke, die einige der Opfer vertritt." Weiter...


Al-Monitor (13.05.2013)

http://www.al-monitor.com/pulse/security/2013/05/mauritania-suffe
rs-war-mali.html

"Mauritania Pays the Price For the War on Mali" Al-Mokhtar Ould Mohammad beschreibt in seinem Beitrag für die libanesische Zeitung As-Safir die negativen Auswirkungen des Malikonflikts auf das Nachbarland Mauretanien. Die Flüchtlingskrise sei besonders problematisch. "Today, after much fierce fighting, the refugee camps in Mberra and Bassiknou in eastern Mauritania have appeared incapable of taking care of their original inhabitants. How then can they deal with the newcomers (...)? It has forced the Mauritanian government to intervene and distribute aid in the city, aid that is needed by Mauritania's own poor. In Mauritanians' view, the latter are naturally more deserving." Weiter...


Washington Post (12.05.2013)

http://www.washingtonpost.com/world/in-timbuktu-conflict-shatters
-a-citys-soul/2013/05/11/726eb604-b66f-11e2-b568-6917f6ac6d9d_sto
ry.html

"In Timbuktu, conflict shatters a city's soul" Monate nach der Vertreibung der islamistischen Extremisten aus Timbuktu sei die malische Stadt immer noch von Kämpfen und Anschlägen geprägt, berichtet Sudarsan Raghavan. "Four months after French forces intervened in northern Mali to prevent jihadists from gaining more territory, the conflict is increasingly evoking similarities to the battlefields of Iraq, Afghanistan and Somalia. The radical Islamists and al-Qaeda militants have been pushed out of Timbuktu and other major towns, but they are now dispatching suicide bombers and using improvised explosive devices to attack their enemies. Many have melted into the population, raising fears about an underground spy network and ambushes." Weiter...


Streitkraeftebasis.de (07.05.2013)

http://www.streitkraeftebasis.de/portal/a/streitkraeftebasis/!ut/
p/c4/NYvLCsIwEEX_aCaF4mtnKYhdCqJ1I0kTymA6CelUofjxJgvvgbM5XHxghvWb
Ri0UWHu8Yz_QwXxgfplnpBUsOZ4F_BIlabMGxls5WQdDYCfF4lgoe0xaQoIYkvhSl
pRyAbLYq6ptVK3-q7777anbXeuNas_NBeM0HX8Hkh0z/

"Alles muss raus!" Lohnt sich die Rückführung auch defekten Militärmaterials aus Afghanistan nach Deutschland überhaupt, fragt Ralf Wilke auf streitkraeftebasis.de. "Warum betreibt die Bundeswehr einen so großen Aufwand? Wäre es nicht einfacher, bestimmtes Material einfach am Hindukusch zu verwerten? Dieser Variante erteilen alle Experten eine eindeutige Absage! In Afghanistan wird das beste Wehrmaterial eingesetzt, über das die Bundeswehr verfügt. Selbst beschädigte Fahrzeuge beispielsweise rechtfertigen wegen der einst hohen Anschaffungskosten eine fachgerechte Instandsetzung in Deutschland." Weiter...


Bretterblog (08.05.2013)

http://bretterblog.wordpress.com/2013/05/08/rage-against-the-mach
ines-die-international-campaign-to-stop-killer-robots/

"Rage Against the machines: Die 'International Campaign to stop Killer Robots'" Christian Weidlich von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt schreibt in einem Beitrag des Bretterblogs über die Hintergründe der Initiative "International Campaign to Stop Killer Robots". "Die Kampagne sieht das Grundproblem von autonomen Waffensystemen nicht nur darin, dass Maschinen Menschen töten, sondern dass sie darüber hinaus auch die Entscheidung über Leben und Tod eigenständig treffen. Die NGO-Vertreter in London stimmten darüber überein, dass Maschinen diese Fähigkeiten zu verleihen nicht mit unseren Moralvorstellungen vereinbar sei. Die Kritiker sind sich außerdem sicher, dass autonome Kampfroboter unvereinbar mit den Kernprinzipien des humanitären Völkerrechts sind, nämlich dem Unterscheidungsgebot zwischen Zivilisten und Kombattanten, der Proportionalität von militärischer Gewalt, der militärischen Notwendigkeit sowie der Verantwortlichkeit. Die Kampagne fordert deshalb ein umfassendes Präventivverbot der Entwicklung, der Produktion und des Einsatzes von vollautonomen Waffensystemen." Weiter...


Center for Strategic and International Studies (06.05.2013)

http://csis.org/publication/syrias-uncertain-air-defense-capabili
ties

"Syria's Uncertain Air Defense Capabilities" Die erfolgreichen israelischen Luftangriffe in Syrien lassen Anthony H. Cordesman fragen, wie riskant die Durchsetzung einer internationalen Flugverbotszone aus militärischer Sicht tatsächlich wäre. Cordesman warnt vor übereilten Schlussfolgerungen, da nicht klar sei, ob die syrische Luftabwehr ernsthaft versucht habe, die israelischen Flugzeuge zu stoppen. "Syria may be willing to wait out limited IAF strikes rather than reveal the electronic order of battle and send signals that would help Israel develop improved methods of suppression during a limited attack. We know most of the Syrian longer-range surface-based air defenses are still largely active and provide overlapping coverage of much of the country. But they also have aging surface-to-air missiles (SAM) that have been only partially upgraded and are vulnerable to jamming and other electronic countermeasures, as well as antiradiation missiles. There are no reliable estimates of what is left or active." Weiter...


Augen Geradeaus! (08.05.2013)

http://augengeradeaus.net/wp-content/uploads/2013/05/Bw-Neuausric
htung_08mai2013.pdf

"Bericht zum Stand der Neuausrichtung der Bundeswehr" Thomas Wiegold stellt auf seinem Blog den Bericht des Bundesverteidigungsministeriums zum Stand der Neuausrichtung der Bundeswehr als pdf zur Verfügung. Weiter...


Wilson Center (06.05.2013)

http://www.wilsoncenter.org/event/us-special-operations-2020

"U.S. Special Operations 2020" Das Wilson Center hat ein Video der Podiumsdiskussion "U.S. Special Operations 2020" vom 2. Mai in Washington mit Admiral William McRaven vom U.S. Special Operations Command ins Netz gestellt. In dem übersichtlich unterteilten Video können die diskutierten Themenbereiche direkt angewählt werden. Weiter...


European Union Institute for Security Studies (06.05.2013)

http://www.iss.europa.eu/publications/detail/article/enabling-the
-future-european-military-capabilities-2013-2025-challenges-and-a
venues/

"Enabling the future. European military capabilities 2013-2025: challenges and avenues" James Rogers und Andrea Gilli haben in einer Studie für das European Union Institute for Security Studies (EUISS) die voraussichtlichen militärischen Kapazitäten der EU-Länder bis zum Jahr 2025 analysiert. "Although Europeans remain relatively well-equipped to mobilise the tools needed to tackle potential threats, within the EU there is limited awareness or recognition of the emerging challenges, a basic disinterest in strategic matters, and relatively few voices calling for effective and sustainable armed forces. In addition, the European political and institutional landscape regarding defence and military matters is extremely segmented. It is in this context that this Report seeks to place European military capabilities in a broader perspective and highlight potential avenues for exploration and development over the next decade." Weiter...


Die Welt (04.05.2013)

http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article115869086/Wie-
war-es-denn-im-Krieg.html

"Wie war es denn im Krieg?" Wieland Freund im Gespräch mit dem Irakkriegsveteran und Romanautoren Kevin Powers über sein Buch "Die Sonne war der ganze Himmel", in dem er seine Erlebnisse im Jahr 2004 bis 2005 als Maschinengewehrschütze im Irakkrieg verarbeitet hat. "Eine einfache Antwort gibt es immer noch nicht. Andererseits haben die, die im Krieg waren, kein Monopol auf Gefühle wie Isolation, Angst, Scham, Reue und Schuld. Wenn heute jemand zu mir sagt, er könne sich nicht vorstellen, wie es im Krieg sei, antworte ich: Wenn du je große Angst gehabt hast, dich geschämt hast, bereut hast und dir vorstellst, dass du all diese Gefühle zugleich empfindest, bekommst du einen Eindruck." Weiter...


The Brookings Institution (03.05.2013)

http://www.brookings.edu/research/opinions/2013/05/03-bosnia-syri
a-strategy-ohanlon

"Bosnia Lends Clue To Syria Strategy" Michael E. O'Hanlon erinnert daran, dass das Assad-Regime unabhängig vom möglichen Einsatz von Chemiewaffen bereits zehntausende Zivilisten getötet habe. Ohne eine klare Exit-Strategie sollte ein militärischer Einsatz zur Beendigung dieser humanitären Katastrophe jedoch nicht begonnen werden, so O'Hanlon. "We need a debate about the right exit strategy in Syria before we enter into the war. The right model is neither Iraq, nor Afghanistan nor Libya, but the country of Bosnia and Herzegovina. Two decades ago, we watched similar killings for a couple years in the nation that had broken away from Yugoslavia, until international outrage and battlefield dynamics converged to make a solution possible. We bombed Slobodan Milosevic's Serbian militias, then forced him into a deal that created a 'soft partition' of Bosnia. It wasn't perfect, but 18 years later, Serbs, Muslims and Croats have not gone back to war." Weiter...


Worldcrunch (05.05.2013)

http://worldcrunch.com/rss/world-affairs/nato-the-existential-que
stion/nato-european-union-catherine-ashton-obama-syria-/c1s11606/
#.UYdtV0rQRLM

"NATO, The Existential Question" Angesichts sinkender europäischer Militärausgaben und der faktischen Abwesenheit der NATO in den neuen Konflikten in Mali und Syrien stellt Jean-Pierre Stroobants in der französischen Le Monde die künftige Rolle des Militärbündnisses in Frage. "In NATO, the Europeans take on only one-third, soon to drop to one-quarter, of the expenses, even though they accounted for half of it a decade ago. Some smaller nations are simply incapable of bringing to the organization military resources that provide real value. It will thus be more and more difficult to continue to function in the long run, as a united and unified organization. Things grow even more troublesome when political differences appear, like during the war in Libya when eight members were favored intervention, but Germany, Poland and Turkey didn't even show up." Weiter...


Huffington Post (05.05.2013)

http://www.huffingtonpost.com/david-wood/obama-drone-war_b_314966
0.html

"Obama Drone War 'Kill Chain' Imposes Heavy Burden At Home" David Wood, Militärkorrespondent der Huffington Post, berichtet über den großen psychologischen Druck, dem US-Soldaten durch den intensivierten Drohnenkrieg ihrer Regierung ausgesetzt seien. "(...) behind every strike are hours, days and even weeks of surveillance and analysis by the airmen who work inside this Air Force Distributed Common Ground Station. It is the largest of five globally networked facilities that receive and analyze the data flowing back from drones and manned spy planes like the venerable U-2, and then package the intelligence for operations. Senior Air Force officers acknowledge that in this vast, darkened room where hundreds of analysts struggle to keep up with the deluge of data, the potential for error - the possibility of taking innocent life - is ever-present, just as it is in ground combat operations. 'Burn-out is obviously a big concern for us,' said Air Force Col. Mike Shortsleeve, a veteran intelligence officer who commands the 497th Intelligence, Surveillance and Reconnaissance Group that mans and operates the center here." Weiter...


Zeit Online (02.05.2013)

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-05/de-maiziere-usa-sy
rien-drohnen

"Töten und Gutes tun" "Wie spricht man richtig über Drohnen, Veteranen und Kriege", fragt Tina Hildebrandt auf Zeit Online mit Blick auf die USA-Reise von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière. "Den richtigen Ton zu treffen, fiel de Maizière zuletzt nicht immer leicht. Mal irritierte er die deutsche Öffentlichkeit mit seiner Ankündigung, Kampfdrohnen kaufen zu wollen. Mal irritierte er die Soldaten der Bundeswehr, als er ihnen einen 'oft übertriebenen Wunsch nach Wertschätzung' unterstellte. Auch auf seiner zweitägigen Reise in die USA muss der Minister auf sprachlich vermintem Gebiet bestehen: Holocaust-Gedenken, Syrien, Drohnen, all das sind die heiklen Punkte." Weiter...


New Yorker

http://www.newyorker.com/arts/critics/books/2013/05/06/130506crbo
_books_coll?currentPage=all

"Remote Control" Steve Coll stellt die beiden Buecher "The Way of the Knife" und "Dirty Wars" der beiden Journalisten Mark Mazzetti und Jeremy Scahill vor, die sich jeweils kritisch mit dem geheimen Drohnenkrieg der USA auseinander gesetzt haben. Abgesehen von ethischen und juristischen Fragen, die durch die gezielten Toetungen aufgeworfen werden, sei auch die Effektivitaet der Strategie zweifelhaft, wie Coll mit dem Hinweis auf Israel erlaeutert. "For years, both Israel’s security establishment and its public regarded targeted killing as an essential tool of counterterrorism policy. The recent film 'The Gatekeepers,' which draws on interviews with past directors of Shin Bet, Israel’s internal-security service, shows how intelligence leaders gradually acquired a sadder and wiser outlook. In the film, several former Shin Bet leaders argue forcefully that terrorism is ultimately a political problem that cannot be resolved by endless campaigns of assassination." Weiter...


Radio Andernach (01.05.2013)

http://www.radio-andernach.bundeswehr.de/portal/a/rander/!ut/p/c4
/JYqxDsIwDAX_yG4qJBQ2QhdWFigLchuripomlevCwseTiHfSLffwiYVE7zCRhpwo
4gP7MZyGD2zz8BJKngVo1p1j5A3v9e8ZxpxYq5WThuJJSLPAmkVjLbtIKRA89o3pX
HMo_Ge-9mgvrWut6a7uhuuynH8uONeU/

"Realistische Gefechtsszenarien statt verpixelter 2D-Grafik: Der Schiesssimulator SAGITTARIUS-Evolution" Das Bundeswehrradio Radio Andernach stellt den Schiesssimulator Sagittarius-Evolution vor, der juengst bei den Koblenzer Tagen vorgestellt wurde. "Unberechenbare Gegner mit kuenstlicher Intelligenz, Landschaften und Geraeuschkulissen aus dem Einsatz und einen Fuhrpark aus Jeeps, Speed-Booten und Hubschraubern. Das alles bietet der Schiesssimulator Sagittarius-Evolution. Auf den Koblenzer Tagen in diesem Jahr konnten Interessierte selbst in die verschiedenen Szenarien eintauchen." Weiter...


Seidlers-Sicherheitspolitik (01.05.2013)

http://www.seidlers-sicherheitspolitik.net/2013/04/drohnendebatte
.html

"Drohnendebatte: Das Strategische kommt hier zu kurz" Felix Seidler kritisiert auf seinem Blog die mangelhafte strategische Debatte hinsichtlich des Fuer und Widers bewaffneter Drohnen fuer die Bundeswehr. "Deutsche Drohnen werden ohne Bundestagsmandat niemals einen scharfen Schuss abfeuern. Unbemannte Systeme setzen den Parlamentsvorbehalt nicht ausser Kraft. Deshalb ist fuer die Debatte in der Bundesrepublik nicht entscheidend wie, sondern ob militaerische Gewalt angewendet wird. Und dieses ob wird durch Drohnen erst mal schwieriger denn einfacher." Weiter...


Morgenlage.de (01.05.2013)

http://www.morgenlage.de/deutsche-bo-105-kostenlos-an-pakistan/

"Deutsche Bo-105 kostenlos an Pakistan" Marco Seliger berichtet ueber das Begehren Pakistans 40 der von der Bundeswehr ausgemusterten Kampf- und Panzerabwehrhubschrauber Bo-105 haben zu wollen und dies "zum Nulltarif". "Ich frage mich allerdings, ob die Lieferung von 40 Bo-105 in ein politisch extrem instabiles Land in einer von gefaehrlichen Krisen gepraegten Region wirklich den deutschen Ruestungsexportbestimmungen (und unabhaengig davon den deutschen sicherheitspolitischen Interessen) entspricht. Daran hat das Verteidigungsministerium natuerlich auch gedacht und vorsorglich bereits erklaert, dass 'im Falle einer Abgabe eine vorherige Demilitarisierung sichergestellt' wuerde, 'sodass der potenzielle militaerische Nutzwert als Panzerabwehrhubschrauber erlischt'." Weiter...


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