US-Soldaten in Afghanistan

11. Ökonomie

Telepolis (08.10.2014)

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42985/1.html

"Bundesregierung und Hersteller streiten um Bezahlung des 'Euro Hawk'"
Matthias Monroy berichtet über den Streit zwischen der Bundesregierung und den Herstellern der Riesendrohne "Euro Hawk". "Das Verteidigungsministerium verzichtet auf Schadensersatz gegenüber den Herstellern der Riesendrohne. Allerdings sind das Luftfahrzeug und das mitgeführte Spionagemodul nicht komplett bezahlt. Und es entstehen weitere Kosten." Weiter...


Global Post (09.10.2014)

http://www.globalpost.com/dispatch/news/regions/europe/russia/141
007/russian-gazprom-gas-ukraine-crisis

"Russia could put a deadly freeze on Ukraine this winter"
Die russische Regierung plant im Erdgas-Streit mit der Ukraine Jason Overdorf zufolge, die Gaslieferungen an jene europäischen Länder zu drosseln, die Erdgas an die Ukraine weiterleiten wollten. In der EU gebe es deshalb Überlegungen, wie die ukrainischen Gasschulden von etwa 3 Milliarden US-Dollar beglichen werden könnten. "Forging such a deal would give Putin a respectable way to back down without losing face, [Claudia Kemfert, an energy expert with the German Institute for Economic Research,] says. But Russia is angling to extract a much higher price from Ukraine for gas than it gets from other European countries — $485 per cubic meter, compared with around $300 in Western Europe. 'An agreement is not in sight,' Kemfert adds. Meanwhile, the deal itself would be like putting a Band-Aid on a broken leg, [Michael Labelle, an energy expert at the Central European University in Budapest,] warns. 'Certainly, if Russia wants to cool things, they will take this deal,' he says. 'But the Ukraine is in really dire economic straits. Is the EU or US paying off Ukraine’s gas debt to Russia the solution? What about next year?'" Weiter...


Eurasia Review (07.10.2014)

http://www.eurasiareview.com/07102014-will-ukraine-commit-economi
c-suicide-analysis/

"Will Ukraine Commit Economic Suicide?"
Die ukrainische Regierung könnte auf Druck westlicher Kreditgeber einen neuen Steuersatz von 55% für private Gasproduzenten beschließen und damit möglicherweise "wirtschaftlichen Selbstmord" begehen, schreibt James Stafford. "The Oct. 14 budget vote — which is already a month late — is a major condition for Ukraine’s next credit tranche from the European Union, but if the 2015 budget goes through as proposed, it will decimate independent gas production, remove any potential for Ukrainian energy independence and deal a further blow to the already struggling economy. (...) With a gas tax on private producers, Russia wins. 'It’s the economy, not the Russian army, that has brought Ukraine close to the brink,' notes Business Insider’s Walter Kurtz. Beyond this, there will be reverberations across sectors, as the gas tax scares away foreign direct investment in general." Weiter...


The National Interest (08.10.2014)

http://nationalinterest.org/feature/the-west-vs-russia-the-uninte
nded-consequences-targeted-11427

"The West vs. Russia: The Unintended Consequences of Targeted Sanctions"
Der russische Wirtschafts- und Handelsexperte Igor Yurgens warnt vor den ungewollten Folgen der westlichen Sanktionspolitik gegen Russland. Das Land sei einfach zu groß, um es wie vom Westen gewollt zu isolieren. "Russia’s Western-oriented economic elite cannot thrive in isolation from the rest of the world, and Western officials should take note of this. (...) The primary effect of international sanctions is partial or complete isolation of the sanctioned nation. Russia is too big to isolate completely, however, and partial isolation is likely to have unintended consequences that contradict U.S. and European intent in imposing sanctions. Should the West strengthen isolationist forces in Russia and provide incentives for Russia's 'pivot' away from the West toward China, Latin America, and Africa? This is up to Washington and Brussels." Weiter...


Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (08.10.2014)

https://dgap.org/de/node/25935

"Die laxe Rüstungsexportpolitik der vergangenen Jahre war ein Fehler"
Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik kommentiert die Grundsatzrede von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu den "Leitlinien der deutschen Rüstungsexportpolitik". "In einer Grundsatzrede zu den 'Leitlinien der deutschen Rüstungsexportpolitik' betonte Gabriel – in der Bundesregierung verantwortlich für die Genehmigung der Ausfuhr von Rüstungsgütern –, dass außen- und sicherheitspolitische Belange klaren Vorrang vor rüstungsindustriellen Interessen haben." Weiter...


Tagesspiegel (13.10.2014)

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wie-sich-derislamische-staa
t-finanziert-der-is-will-keinen-profit-er-will-dass-es-knallt/108
28236.html

"Der IS will keinen Profit, er will, dass es knallt"
Jan Vollmer im Gespräch mit dem ehemaligen Investmentbanker und Terror-Finanzexperten Tom Keatinge über die Finanzierungsmethoden der Terrormiliz "Islamischer Staat". "Im Moment sieht es so aus, als ob der IS weiterhin das, was er 'Steuern' und wir 'Erpressung' nennen, als hauptsächliche Finanzquelle seiner Bürger nutzt.(...)Die Geschichte des 'Islamischen Staats' reicht bis zu 15 Jahre zurück, bis in die späten 1990er. In dieser Zeit hat der IS gelernt zu überleben. Eine der Lektionen war, immer verlässliche und regelmäßige Geldquellen zu kontrollieren. Auch auf seinem Weg durch Syrien hat der IS sich klar auf Geschäftszentren und Ölfelder konzentriert. Dieses Öl wurde dann in die Türkei geschmuggelt und dank einer eigenartigen Zweckehe an das Assad-Regime verkauft. Weil Assad die wichtigsten Raffinerien kontrolliert, waren IS und das Regime aufeinander angewiesen." Weiter...


Redaktion

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau. Weiter... 

Sicherheitspolitische Presseschau – die Ausgaben der letzten Tage

Ausgabe vom 29.10.2014
Ausgabe vom 28.10.2014
Ausgabe vom 27.10.2014
Ausgabe vom 26.10.2014
Ausgabe vom 23.10.2014
 

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen. Weiter... 

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2010 um 1,3 Prozent gestiegen - auf 1,6 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter...