US-Soldaten in Afghanistan

11. Ökonomie

The Moscow Times (29.08.2014)

http://www.themoscowtimes.com/business/article/russia-stands-firm
-on-ukraine-gas-pricing/506141.html

"Russia Stands Firm on Ukraine Gas Pricing"
In den laufenden Gasverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine hat die russische Seite angekündigt, an ihren bisherigen Preisvorstellungen festzuhalten. "Ukraine currently pays $485.5 per 1,000 cubic meters, but wants to return to the price of $268.5 per 1,000 cubic meters that was offered to former Ukrainian President Viktor Yanukovych late last year after he turned his back on an EU trade deal in favor of closer ties with Russia. During EU-mediated gas talks earlier this year, Gazprom said it was prepared to go back down to the average price for European customers, about $380 per 1,000 cubic meters, but Ukraine refused the offer." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.08.2014)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/waffenin
dustrie-bangt-um-ausfuhren-13116336.html

"Waffenindustrie bangt um Ausfuhren"
Die deutschen Militärausrüster fordern klare Ansagen der Politik zu Waffengeschäften, schreibt Ulrich Fries in seinem Hintergrundartikel zur bevorstehenden Bundestagsdebatte über Rüstungsexporte. "'In unserer Wahrnehmung fehlt der Regierung eine klare Linie zur Sicherheits- und Verteidigungsindustrie', heißt es in einem Schreiben, das die Betriebsräte diverser Ausrüster vor kurzem an Gabriel richteten. 'Klare Ansagen aus Berlin sind überfällig', sagt auch der Manager eines Rüstungsherstellers, 'um zu wissen, ob diese Branche hier noch eine Existenzberechtigung hat.'" Weiter...


Die Welt (19.08.2014)

http://www.welt.de/finanzen/article131351428/Der-mysterioese-Oelp
reis-Verfall.html

"Der mysteriöse Ölpreis-Verfall"
Während in der Vergangenheit Kriege und Krisen stets zum Anstieg des Ölpreises führten, verhalte es sich derzeit umgekehrt, berichtet Frank Stocker. "Vor wenigen Jahren hätte einer dieser Konflikte gereicht, um den Ölpreis explodieren zu lassen. So schnellte der Kurs selbst im Frühjahr 2011 noch bis auf 126 Dollar je Barrel (159 Liter), als der Arabische Frühling, die Freiheitsbewegung in vielen arabischen Ländern, begann. Doch diesmal brennt es an gleich an mehreren Ecken, die Welt ist so unsicher wie lange nicht mehr. Doch der Ölpreis sinkt." Weiter...


The Moscow Times (17.08.2014)

http://www.themoscowtimes.com/business/article/putin-s-food-ban-s
plits-eu-on-wisdom-of-russia-sanctions/505218.html

"Putin's Food Ban Splits EU on Wisdom of Russia Sanctions"
Angesichts des russischen Einfuhrstopps für europäische Lebensmittel drohe die europäische Sanktionsfront aufzubrechen, schreibt Alexander Panin. Einige der am härtesten getroffenen osteuropäischen Staaten stellten die EU-Sanktionen gegen Russland bereits in Frage. "Hungarian Prime Minister Viktor Orban summed up the sentiment: Europe, which, according to figures released last week, is once again on the verge of a recession, is 'shooting itself in the foot,' he said. Experts in Russia, however, were doubtful that even the combined efforts of Europe's eastern member states would be able to outweigh the politically and economically more influential West and swing the pendulum toward milder sanctions and de-escalation." Weiter...


Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (07.08.2014)

https://dgap.org/de/think-tank/publikationen/dgapanalyse/die-ukra
ine-krise-und-die-energiesicherheit-europas

"Die Ukraine-Krise und die Energiesicherheit Europas"
Könnte der Iran möglicherweise ausfallende russische Gaslieferungen ergänzen, fragen Behrooz Abdolvand und Jacopo Maria Pepe in ihrer Analyse für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik. "Durch die Ukraine-Krise scheint die Energiesicherheit Europas abermals gefährdet. Auch wenn kurz- bis mittelfristig keine glaubhafte Alternative zu Gaslieferungen aus Russland besteht, sollten die EU und Deutschland – in Balance mit den eigenen Wertvorstellungen und Interessen – weitere Optionen prinzipiell abwägen: Eine solche wäre Iran. Doch das Land könnte erst zu einer glaubhaften Alternative werden, wenn das Sanktionsregime endgültig ausgesetzt wäre." Weiter...


Zeit Online (14.08.2014)

http://www.zeit.de/2014/34/russland-sanktionen-streitfall-schieri
tz

"Sind Sanktionen richtig?"
Mark Schieritz und Philip Faigle debattieren darüber, ob der Westen Russland mit Sanktionen in der Ukraine-Krise tatsächlich zur Umkehr zwingen könne. Schieritz zufolge sollte der Westen einen Plan B entwickeln, Faigle hält die Wirtschaftssanktionen dagegen aus politischen wie ökonomischen Gründen für unvermeidlich. Weiter...


The National Interest (14.08.2014)

http://nationalinterest.org/feature/game-russian-roulette-the-wes
ts-dangerous-sanctions-play-11075

"A Game of Russian Roulette? The West's Dangerous Sanctions Play against Russia"
Der Westen habe mit der Verhängung von Sanktionen gegen Russland ein Spiel begonnen, das sehr viel teurer als erwartet ausfallen könnte, schreibt der Politikwissenschaftler Rajan Menon. Die europäische Wirtschaft sei von den russischen Gegensanktionen stärker betroffen als die amerikanische, zudem müsste der Westen die Kosten möglicher russischer Sanktionen gegen die Ukraine tragen. "Russia can inflict even more economic pain on Ukraine than it has, leaving the West to pick up the tab. Ukraine’s economy is already in bad shape, and the war is making matters worse. Total output is expected to shrink by 8 percent this year and the budget deficit — not counting money owed Russia for gas imports — is on course to top 12 percent of GDP. And Ukraine will need a lot more help than it’s received so far, which is not chump change. In multiyear loans and loan guarantees the amounts committed thus far are as follows: $17 billion from the IMF, $15.5 billion from the EU, and $1.2 billion from the United States." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung (12.08.2014)

http://www.nzz.ch/finanzen/fonds/goldfonds-als-versicherung-1.183
60715?extcid=Newsletter_12082014_Top-News_am_Morgen

"Goldfonds als 'Versicherung'"
Claudia Gabriel über die Auswirkungen der Ukrainekrise auf den Goldpreis. "Die Ukraine-Krise wird vielen Investoren immer unheimlicher. Was tun, wenn man sich über die Finanzmärkte generelle Sorgen macht? Eine uralte Antwort lautet: Gold kaufen. Der Goldpreis, der 2013 um fast 30% auf gut 1200 $/Unze eingebrochen war, regt sich denn auch dieses Jahr mit den politischen Entwicklungen und schwankt derzeit um 1300 $. Ob jedoch Goldkäufe tatsächlich das ideale Kriseninvestment sind, darüber scheiden sich seit Jahren die Geister, auch unter den Investmentprofis. ZKB Chief Investment Officer Christoph Schenk zum Beispiel ist überzeugt, dass Immobilien, Agrarland, andere Rohstoffe oder die Aktien produzierender Unternehmen mehr Sicherheit böten." Weiter...


The Moscow Times (08.08.2014)

http://www.themoscowtimes.com/business/article/belarus-ready-to-m
ake-a-killing-on-russia-s-eu-food-bans/504833.html

"Belarus Ready to Make a Killing on Russia's EU Food Bans"
Weißrussland könnte einer der wirtschaftlichen Gewinner des gegenwärtigen Handelskrieges zwischen dem Westen und Russland werden, schreibt Alexander Panin. "Belarus stands to profit off the bans that Russia has imposed on a range of Western food imports, with a chance to both boost its own production and, potentially, become a transit zone for banned European goods, economists said Friday. Leonid Marinich, Belarus's first deputy agriculture minister, said late last week that his country was ready to shoulder the burden in the event of a food shortage in Russia, referring to the opportunity as a modern-day equivalent to the 19th century gold rush in Klondike, Canada." Weiter...


Tageszeitung (05.08.2014)

http://www.taz.de/Kommentar-Zukunft-des-Gazastreifens/!143655/

"Hoffen auf arabische Staaten"
"Der Gazastreifen hätte enormes wirtschaftliches Potenzial, wenn ihm die arabischen Staaten unter die Arme griffen", schreibt Susanne Knaul in der Tageszeitung. "Der Gazastreifen hat mit den langen Sandstränden und Gasvorkommen ein enormes wirtschaftliches Potenzial, sofern Stabilität garantiert ist. Nicht der Westen ist gefragt, nein, die moderaten arabischen Staaten müssen die Slums von Dschabaliya und Chan Yunis austrocknen und den islamischen Extremisten damit den Nährboden entziehen. Positiv betrachtet: Vom Gazastreifen könnte ein Signal für die gesamte Region ausgehen." Weiter...


Schweizer Radio und Fernsehen (30.07.2014)

http://www.srf.ch/news/international/die-lehren-aus-den-sanktione
n-gegen-iran

"Die Lehren aus den Sanktionen gegen Iran"
Die USA können bei den Sanktionen gegen Russland auf ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Iran zurückgreifen, meint der Politologe Sascha Lohmann im Gespräch mit dem Schweizer Radio und Fernsehen. "Wenn es in naher Zukunft zu einem Importstopp für russisches Gas und Erdöl käme, wäre die gegenseitige Verletzbarkeit viel höher als im Falle von Iran. Zudem hat man zum Beispiel das iranische Ölembargo viel länger im Voraus organisiert. Von Seite der USA hat man den europäischen Partnern schon seit 2007 und 2008 klargemacht, wohin die Reise gehen soll. Die Marktteilnehmer hatten Zeit, sich vorzubereiten und sich aus dem Iran zurückzuziehen. Im Falle von Russland ist es natürlich eine ganz andere Situation." Weiter...


ipg-journal (04.08.2014)

http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/internationale-d
rogenpolitik/artikel/detail/afghanistans-opiumkomplex-526/

"Afghanistans Opiumkomplex"
Der afghanische "Opiumkomplex" drohe zum ernsthaften Hindernis für Frieden und Stabilität in der Region zu werden, schreibt Cem Sey im Journal für Internationale Politik und Gesellschaft (IPG). Eine mögliche Lösung des Problems werde durch die neoliberal geprägte Ausrichtung der afghanischen Wirtschaft verhindert. "Die im neoliberalen Geist der 90er Jahre verfasste und 2004 angenommene neue afghanische Verfassung habe dem Land kapitalistische Marktwirtschaft verordnet, mit freiem Handel und geringer staatlicher Rolle. Wenn Afghanistan dagegen eine zunächst geschützte Wirtschaft hätte entwickeln können, so Smith, hätte die Baumwolle zudem in den noch vorhandenen aber nun brachliegenden großen Textilfabriken Afghanistans verarbeitet werden und dort zahlreiche Arbeitsplätze schaffen können. Doch die Wegweiser für Afghanistan zeigen – wiederum durch westliche Berater unterstützt – in eine andere Richtung. Sie drängen Kabul zu einer weiteren Liberalisierung der Wirtschaft und zur Mitgliedschaft in der WTO. Das Ende der afghanischen Hydra, des Opiumkomplexes, ist damit gewiss nicht in Sicht." Weiter...


Deutschlandfunk (02.08.2014)

http://www.deutschlandfunk.de/wirtschaftssanktionen-gegen-russlan
d-putin-ist-schwaecher.858.de.html?dram%3Aarticle_id=293472

"Putin ist schwächer, als er glaubt"
Früher oder später werden die wirtschaftlichen Folgen des Ukrainekrieges auf die Tagesordnung der russischen Innenpolitik kommen, ist Daniel Brössler sicher. "Putins Herrschaft gründete sich nie nur auf Propaganda, sondern auch auf Prosperität. Also auf dem bescheidenen Wohlstand wachsender Bevölkerungsteile und auf dem unermesslichen Reichtum linientreuer Oligarchen. Beides steht auf dem Spiel, wenn sich Putin auf einen Wirtschaftskrieg mit dem Westen einlässt, den er angesichts der russischen Abhängigkeit von Gasexporten nicht gewinnen kann. Putin ist schwächer, als er sich selbst und seine Bürger glauben gemacht hat. Das wird sich zeigen. In der Rückschau." Weiter...


Jüdische Allgemeine Zeitung (31.07.2014)

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19849

"Leere Bars, volle Lagerhallen"
Auch die israelische Wirtschaft spüre die Folgen des Gazakriegs, schreibt Ulrike Schleicher in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung. "Freie Parkplätze, halb leere Bars, fließender Verkehr, kaum Warteschlangen an den Supermarktkassen, teures Obst und Gemüse, kein Gedrängel im Bus und Zug, freie Hotelzimmer, eine leere Strandpromenade im Norden Tel Avivs und freie Liegestühle am Strand – der Krieg in Gaza hinterlässt seine Spuren: Israels Konsum ist eingebrochen, die Wirtschaft leidet." Weiter...


Russia in Global Affairs (01.08.2014)

http://eng.globalaffairs.ru/book/Without-EU-Cash-Russian-Business
-Is-Sunk-16852

"Without EU Cash, Russian Business Is Sunk"
Die aktuellen Sanktionen der EU gegen Russland werden die russische Wirtschaft und vor allem den Finanzsektor empfindlich treffen, ist Mark Adomanis überzeugt. Russische Unternehmen müssten nun deutlich mehr bezahlen, um an ausländisches Kapital zu gelangen. Auch die ausbleibenden europäischen Importe dürften nur schwer zu ersetzen sein. "'Import substitution' is the latest buzz phrase coming out of the Kremlin, and if sanctions continue to be imposed for any significant length of time, I expect that the Russian authorities will actually try to implement such a policy. But here's the problem: It won't work. The list of countries that have successfully conducted a policy of import substitution is much shorter than the list of countries that lapsed into pervasive economic stagnation. When the Kremlin thinks 'import substitution,' it imagines becoming the next South Korea or Taiwan: innovative, dynamic and world-class. The more likely outcome is Argentina: lethargic, overly expensive and anachronistic." Weiter...


The Moscow Times (02.08.2014)

http://www.themoscowtimes.com/business/article/unless-investors-p
anic-russia-s-reserves-will-withstand-sanctions/504456.html

"Unless Investors Panic, Russia's Reserves Will Withstand Sanctions"
Diesem Reuters-Bericht zufolge würden die Finanzreserven der russischen Regierung rein rechnerisch zwei Jahre lang ausreichen, um die finanziellen Folgen der EU-Sanktionen aufzufangen. Experten warnten allerdings vor einer möglichen Panik und der anschließenden Flucht von ausländischen Investoren. "Timothy Ash, head emerging markets strategist at Standard Bank in London, said that the Central Bank may try to hold the line if capital flight accelerates. 'Once that starts, reserves would melt pretty quickly, and I think that unlike in 2008-09 the Central Bank would be loath to let the currency weaken amid geopolitical risks,' he said. The authorities could reimpose capital controls, but earlier in the crisis the Central Bank made clear it opposed such action, which would reduce Russians' demand for foreign currency but also raise borrowing costs for corporations." Weiter...


Asia Times (01.08.2014)

http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/CEN-01-010814.html

"Ukraine pact may deal blow to dollar"
Sollte der zwischen Deutschland und Russland im Geheimen verhandelte Lösungsvorschlag für den Ukraine-Konflikt umgesetzt werden, würde dies nach Ansicht von Chris Cook auch der bisherigen Dollarhegemonie einen schweren Schlag versetzen. Die russischen Gaslieferungen nach Europa würden Cook zufolge mit einiger Sicherheit neu organisiert werden, dabei könnte der Euro den US-Dollar als Berechnungsgrundlage ersetzen. "The current gas market model is for Russian gas to be sold as a commodity through a chain of Ukrainian and EU intermediary middlemen who extract profits either opaquely or relatively transparently. This is no longer sustainable, and the solution is now for a market model – 'Gas-as-a-Service' - whereby neutral gas market service providers receive an agreed payment for developing and operating the necessary infrastructure and market platform. (...) This then opens the way firstly to networked Eurasian physical energy markets and pricing hub benchmarks and secondly to a financial 'Energy Clearing Union' agreement whereby energy producers and consumers engage in mutually guaranteed generic energy and value exchanges. The use of generic energy credit instruments for financial settlement enables bank-manufactured currencies such as dollars and euros to be dispensed with other than as a unit of account or numeraire. There is no reason why such a unit of account must necessarily be the dollar: and Chancellor Merkel would appreciate the possibility of euro pricing." Weiter...


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