US-Soldaten in Afghanistan

11. Ökonomie

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (13.09.2014)

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-konflik
t-wirtschafts-ausschuss-warnt-vor-sanktionsspirale-13151584.html

"Wirtschafts-Ausschuss warnt vor Sanktionsspirale"
Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, hat die neuen EU-Sanktionen gegen Russland deutlich kritisiert. "'Die neuen Sanktionen werden nicht zur Entspannung beitragen. Wir befinden uns jetzt vermutlich am Beginn einer gefährlichen Sanktionsspirale', sagte Cordes der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Die Sanktionen richten sich gegen russische Banken sowie Energie- und Rüstungsbetriebe. Sie waren am Freitag in Kraft gesetzt worden, wofür sich insbesondere die Bundesregierung stark gemacht hatte. Cordes sagte, das Vorgehen der Bundesregierung habe ihn 'überrascht'. Die Wirtschaftssanktionen hätten bis jetzt keinen politischen Fortschritt gebracht. Sie seien in einer globalisierten Welt auch kein Mittel, um ein riesiges und rohstoffreiches Land wie Russland wirtschaftlich zu isolieren." Weiter...


Poltec-Magazin (08.09.2014)

http://www.poltec-magazin.de/interaktive-karte-wohin-gehen-die-de
utschen-ruestungsexporte/

"Interaktive Karte: Wohin gehen die deutschen Rüstungsexporte?"
Das Poltec-Magazin zeigt mittels einer interaktiven Karte, wohin deutsche Waffen exportiert werden, was sie gekostet haben und was geliefert wurde. "Weltweit ist Deutschland, nach den USA und Russland der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Im Jahr 2013 setzte die Branche mehr als acht Milliarden Euro um, Tendenz steigend. Das deutsche Gewehr G3 ist nach der russischen AK 47 Kalaschnikow das meist verbreitetest Gewehr der Welt. Doch wohin gehen die Rüstungsexporte?" Weiter...


The National Interest (10.09.2014)

http://nationalinterest.org/feature/the-ukraine-challenge-europes
-energy-needs-collide-11244

"The Ukraine Challenge and Europe's Energy Needs Collide"
Andreas Goldthau und Tim Boersma halten es für keine gute Idee, die europäische Energieversorgung in den Konflikt mit Russland einzubeziehen. Zum einen bestehe die vermeintliche kurzfristige Unabhängigkeit vom russischen Erdgas nur auf dem Papier, zum andern werde Russland sich von Energiesanktionen nicht beeindrucken lassen. "The first underlying rationale is that Europe can deal with a major gas-supply disruption. It cannot. Granted, due to a very mild winter, gas-storage facilities throughout the EU are filled, increasing resilience to short-term supply shortages. But having sufficient natural gas in the EU-wide system does not mean all member states can access it. (...) While Western Europe may survive longer, current storage in some East European countries would last as little as two or three months; yet winter may last significantly longer. (...) Energy plays too crucial a role for economy, society and national security to be made a bargaining chip in Europe's resurgent geopolitical woes. Energy sanctions, therefore, are not the way forward, nor is securitizing the energy sector further. Instead of going further down that path, efforts need to be made toward separating the ongoing conflict from undeniable energy sector risks." Weiter...


Zeit Online (05.09.2014)

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-09/export-finfisher-g
amma-gastbeitrag

"Deutsche Firmen verdienen Millionen mit Überwachungstechnik"
Ben Wagner und Claudio Guarnieri vom Zentrum für Internet und Menschenrechte an der Europa-Universität Viadrina schreiben in einem Gastbeitrag für Zeit Online über den Handel deutscher Überwachungstechnologiefirmen mit Ländern, in denen Menschenrechte systematisch verletzt werden. "Von Mexiko über Mosambik bis Pakistan gibt es umfangreiche Beweise dafür, dass Regierungen auf aller Welt Überwachungstechnologien wie FinFisher verwenden, um ihre Bürger auszuspionieren. Das hat Forscher wie uns veranlasst, die Quellen zu betrachten: Wer stellt diese Technologien her? Wer profitiert vom Verkauf?" Weiter...


Business Week (01.09.2014)

http://www.businessweek.com/articles/2014-09-01/banning-russia-fr
om-the-swift-payment-system-would-really-hurt#r=most%20popular

"Choking Russia's Banks Would Be the Ultimate Sanction"
Wird die EU russische Banken aus dem Swift-System ausschließen? Für Carol Matlack wäre dies eine "ultimative" Sanktion gegen Moskau, da der internationale Geldverkehr für russische Banken erheblich behindert werden würde. Noch zögere die EU aus Furcht vor den sicheren russischen Gegenmaßnahmen. "Even if Russia were locked out of Swift, it could still find ways to move money across borders. Russian banks could set up direct transfer arrangements with foreign financial institutions. Russia might even try to create its own payments system as an alternative to Swift, a private, nonprofit cooperative of member banks. (...) One major reason for Europe’s hesitation could be the risk of reprisals by Moscow, says Chris Weafer of Moscow-based consulting firm Macro Advisory. 'Blocking Russia from the Swift system would be a very serious escalation in sanctions against Russia and would most certainly result in equally tough retaliatory actions.'" Weiter...


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